Gut-Marketing

Gut-Marketing Beratung, Planung, Produktion, Realisation, grafische Gestaltung in allen Werbebereichen inkl. Online

13/03/2026

„Oh nein! Jetzt erkennt jeder ChatGPT-Texte!“ Diese dramatischen Aufklärungsvideos kursieren gerade überall. Und ich frage mich jedes Mal: Ärnschthaft?

Viele der Leute, die angeblich sofort KI-Texte erkennen, nutzen selbst KI. Warum genau sollte sie das dann plötzlich stören? Und noch eine andere Frage: Seit wann ist es eigentlich verwerflich, ein Werkzeug zu benutzen? Niemand sagt doch: «Wie peinlich, du hast für deine Buchhaltung eine Software verwendet.» Oder: «Skandal! Der Verein hat Excel benutzt!» Aber bei Texten wird plötzlich die Moralkeule ausgepackt!

Ich nutze ChatGPT. Ganz offen. Weil meine Zeit wertvoll ist – gerade im Vereinsalltag. Wenn mir ein Tool hilft, schneller Ideen zu sammeln, Gedanken zu strukturieren und einen ersten Textentwurf zu bauen, warum sollte ich das nicht tun? KI schreibt keine Erfahrungen, keine Geschichten aus dem Vereinsleben und keine echten Meinungen. Das kommt immer noch von Menschen. KI liefert Impulse und der Rest macht der Kopf.

Wenn dir also wieder jemand mit ernster Stimme erklärt, man erkenne KI-Texte am «Wasserzeichen» oder an «typischen Formulierungen» … geh/scroll einfach weiter. Wer von euch schreibt wirklich noch alles komplett ohne digitale Hilfe wie Rechtschreibkorrektur, DeepL, Google, Textbausteine, Grammarly, KI-Tools usw.? Jetz bin i gspannt...

26/02/2026

Wer Facebook nur als Verkaufskanal nutzt, unterschätzt sein Gegenüber.
Social Media ist kein digitaler Lautsprecher, bei dem man einfach ruft:
„Jetzt anmelden!“ „Jetzt buchen!“ „Noch wenige Plätze!“ Das ist kein Online-Brockenhaus!
Hier lesen Leute mit, die euch vom Training kennen oder vom letzten Fest.
Vom Dorfladen oder vom Elterngespräch am Spielfeldrand – und man weiss, wer dahintersteht. Und genau deshalb funktioniert Dauerwerbung so schlecht. Sie fühlt sich nicht nach Gemeinschaft an, sondern nach Distanz.
Was bleibt, sind echte Einblicke: Wie lief die Organisation wirklich? Wo habt ihr geschwitzt? Was ist schiefgelaufen – und was lernt ihr daraus? – Das macht nahbar. Nicht schwach, denn Vereine und KMU leben von Vertrauen, nicht von Werbeslogans.
Social Media ist bei uns kein Verkaufskanal, sondern es ist der digitale Dorfplatz. Und auf dem Dorfplatz merkt man schnell, wer nur etwas loswerden will – und wer wirklich dazugehört.

29/01/2026

Das Comeback des Haptischen und warum der «Tschutti-Platz» manchmal das bessere LinkedIn ist ...

In letzter Zeit werde ich oft gefragt, ob sich klassische Banner und Werbeplakate heute noch lohnen. Meine Antwort ist ein klares Ja, sofern sie richtig gemacht sind.

Wenn ich für Kunden wie E. Steiner Immobilien eine neue Werbetafel für das Fussballfeld gestalte oder Verkaufsbanner entwerfe, geht es um mehr als nur ein Logo auf einer Blache. Es geht um die lokale Präsenz, die man im Vorbeifahren wahrnimmt und die unterbewusst Vertrauen schafft.

Ein gedrucktes Inserat oder eine Tafel am Spielfeldrand haben eine Beständigkeit, die ein digitaler Post nie erreichen kann. Für mich ist diese Kombination aus modernem Design und physischer Sichtbarkeit in unserer Region nach wie vor einer der stärksten Wege, um wirklich im Gedächtnis zu bleiben.

Mehr im Blog unter

https://www.gut-marketing.ch/blog

22/01/2026

Was sagt ein Sponsoring-Dossier oder ein Vereins-Info-Heft eigentlich über die Seele eines Vereins aus?

Hinter den Kulissen beim Schwingklub Zofingen und Umgebung wird nicht nur trainiert – es wird gestaltet! ✍️ Als Pressechef ist die Erstellung unserer Sponsoringbroschüren und des Vereinsmagazins «Kurz Lätz» für mich Herzenssache.

Es ist viel mehr als nur Layout: Es geht darum, die Leidenschaft unserer Schwinger und die Werte unseres Sports so zu verpacken, dass Partner sofort spüren: Hier gehört man dazu. Eine professionelle Broschüre ist unsere Visitenkarte und ein Zeichen der Wertschätzung an alle, die uns unterstützen.

Diese Bodenständigkeit nehme ich auch mit in meinen Berufsalltag – denn echte Botschaften brauchen keine komplizierten Worte, sondern Charakter.

Alles gleichzeitig zu kommunizieren ist verständlich. Aber wirkungslos. Klarheit entsteht durch Weglassen.Gerade zu Jahr...
14/01/2026

Alles gleichzeitig zu kommunizieren ist verständlich. Aber wirkungslos. Klarheit entsteht durch Weglassen.

Gerade zu Jahresbeginn zeigt sich in Vereinen ein vertrautes Bild: viele Ideen, viel Engagement, wenig Fokus. Alles ist wichtig, also wird alles kommuniziert.
Das Ergebnis ist selten schlechte Kommunikation – sondern zu viel davon. Inhalte verlieren an Gewicht, weil sie sich gegenseitig neutralisieren.
Klarheit bedeutet nicht weniger Herzblut. Sie bedeutet mehr Verantwortung dafür, was sichtbar wird. Und wofür man stehen will.

15/12/2025

Wenn du ein KMU führst, kennst du das:
Social Media läuft irgendwie mit. Mal mehr, mal weniger. Oft ohne klares System.
Nicht weil du es nicht kannst. Sondern weil im Alltag selten Zeit ist, sauber zu entscheiden.

Genau dafür habe ich drei PDF-Arbeitswerkzeuge entwickelt – für KMU, nicht für Content-Maschinen:
→ – KMU-Content-Entscheider
Damit du dein Content-Jahr strategisch denkst. Ohne Kalenderstress. Ohne „wir müssten mal wieder posten“.
→ – Posting-Filter für KMU
25 klare Fragen vor jedem Post. Hilft dir zu entscheiden: posten – oder bewusst lassen.
→ – Social-Media-Wochenplanung
Eine Wochenlogik, die zu deinem Arbeitsalltag passt. Auch dann, wenn Projekte, Kunden und Leben dazwischenfunken.

Diese Tools versprechen kein Wachstum über Nacht. Sie bringen Ordnung, Fokus und Ruhe in dein Marketing. Für KMU, die entscheiden wollen – nicht dauernd reagieren.
Wenn du Social Media nicht lauter, sondern klarer führen willst.

08/12/2025

Warum KMU nicht zu wenig posten – sondern zu wenig entscheiden.

Denn viele KMU denken, sie seien zu wenig sichtbar.
Ich sehe jeden Tag das Gegenteil: Sie sind nicht unsichtbar – sie sind unklar.
Der Aufwand geht nicht fürs Posten drauf - der Aufwand geht fürs Grübeln drauf:
- Was sagen wir überhaupt?
- Was lassen wir weg?
- Was ist heute «wichtig»?
- Und warum fühlt sich alles nach Pflicht an?

Ich arbeite seit über 30 Jahren mit KMU – vom F12-Plakat bis zur Verbandswebsite. Und die Wahrheit ist unbequem: Das Problem ist nie der Kanal. Das Problem sind die Entscheidungen davor.

Als Social-Media-Managerin kommt meine Arbeit oft nicht beim Posten, sondern beim Mutmachen: «Nein, wir müssen nicht 12 Posts machen - nein, wir müssen nicht tanzen - nein, wir brauchen keinen Trend! Ja, wir reichen – wenn wir klar sind.»
Letzte Woche hat ein Kunde 9 geplante Posts gestrichen und wir haben 1 starke Story behalten. Das Ergebnis waren mehr Reaktionen, weniger Stress, bessere Gespräche, weniger Lärm, mehr Richtung.

Das ist Social Media für KMU, die kein Showbusiness betreiben.

Willst du wissen, wie man zu dieser einen klaren Story kommt?
Dann lies gern weiter – solche Beispiele teile ich in Zukunft öfter.

25/11/2025

Manchmal muss Gestaltung scheisse mutig sein, sonst lernt man nichts.
Dieses Design ist genau so entstanden: bewusst überzeichnet, spielerisch, ausserhalb jeder klassischen Typografie-Regel.
Trotzdem gelten die gleichen Prinzipien wie immer:
- Jede Linie braucht eine Funktion.
- Kontrast ist kein Zufall.
- Typografie darf laut sein, aber nicht beliebig.
- Chaos wirkt nur dann gut, wenn es kontrolliert ist.
Bei Gut-Marketing heisst das: Erst verstehen, wie Gestaltung wirkt. Dann brechen, was gebrochen werden darf.
Dieses Experiment zeigt mir wieder, wie viel Freiheit entsteht, wenn ein sauberes Fundament da ist.
Nicht jedes Design muss «schön» sein. Aber jedes sollte etwas auslösen.

25/11/2025

Merci Dinu💐💐💐

19/11/2025
17/11/2025

«Print lebt. Und wie.»

Print wird regelmässig totgesagt. Das höre ich seit Jahren – in Meetings, auf LinkedIn, bei Gesprächen mit KMU. Die Realität sieht anders aus.
Print lebt, weil gutes Papier, klare Typografie und eine saubere Produktion etwas auslösen, das ein Bildschirm nie ersetzen kann.

Gedruckte Sachen werden langsamer konsumiert. Sie bleiben länger liegen. Sie werden herumgereicht, aufgehängt, mitgenommen. Ein F12-Plakat prägt das Ortsbild. Ein gutes Vereinsheft schafft Identität. Eine Visitenkarte vermittelt auf den ersten Blick, ob jemand Wert auf Details legt.
Das alles verschwindet nicht einfach, nur weil es Social Media gibt.

Nach 33 Jahren im Zeitungs- und Akzidenzdruck sehe ich, wie stark die Qualität variiert – und wie viel Wirkung verloren geht, wenn Gestaltung und Produktion nicht zusammenpassen.
Ein Flyer mit schlechten Rändern? Sieht man sofort.
Eine Broschüre mit falschen Bildern? Merkt jeder.
Und eine Website, die komplett anders aussieht als das gedruckte Material, hinterlässt einfach einen seltsamen Gesamteindruck.

Print funktioniert, wenn Typo, Farbe, Format und Papier eine klare Linie verfolgen. Dann wirkt es professionell, ruhig und vertrauenswürdig.
Deshalb ist Print für mich kein nostalgischer Anhang an «früher», sondern ein wichtiges Medium – vor allem für KMU, Vereine und Projekte, die Authentizität und Verbindlichkeit zeigen wollen.

Digital ist schnell. Print ist dauerhaft. Beides zusammen ergibt ein stimmiges Ganzes.

13/11/2025

Gute Posts entstehen nicht, wenn alles perfekt ist – sondern wenn du endlich anfängst.
Viele meiner Kund:innen zögern, bevor sie etwas posten:
„Ist das Bild gut genug?“
„Soll ich es noch umschreiben?“
„Was, wenn es niemanden interessiert?“
Ehrlich?
Perfektion ist der grösste Kreativitätskiller auf Social Media.
Strategie braucht Struktur, ja – aber sie lebt von Bewegung, Mut und Echtheit.
Du lernst nur, wenn du sichtbar wirst.
Also: weniger Perfektion. Mehr Herz. Mehr Mut zum echten Content.
Wie gehst du mit dem Thema Perfektionismus um, wenn du Content erstellst?

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