19/07/2024
Was ich aus hunderten von Interviews gelernt habe, um bessere Customer Success Stories zu schreiben.
Was ich aus hunderten von Interviews gelernt habe, um bessere Customer Success Stories zu schreiben.
Gibt jemand nur kurze Ja-Nein-Antworten, muss ich mit Folgefragen vorbereitet sein, um den Redefluss wieder in Gang zu setzen. Schwadroniert er oder sie zu ausführlich über ein Thema, muss ich die Tools parat haben, um das Gespräch zu unterbrechen und es wieder auf das ursprüngliche Thema zu lenken.
Was man sehr schnell lernt: Der formelle Frage-und-Antwort-Stil führt meistens zu steifen Gesprächen und damit zu nicht besonders wertvollen Antworten.
Und: Das Wichtigste beim Interview ist das Zuhören.
Wer nicht richtig hinhören kann, der verpasst die Gelegenheit, eine wertvolle Folgefrage zu stellen oder den Interviewten einzuladen, tiefer in das Thema einzutauchen. Wer gut zuhört, kann spüren, wann er vom Thema abweicht oder zu tief in ein Thema eintaucht, und man kann dementsprechend souverän das Gespräch lenken.
Wer es schafft, eine Beziehung – wenn auch nur vorübergehend – zu dem Interviewten aufzubauen, wird großartige Inhalte schaffen.
Denk daran: Diese Person vertraut dir, obwohl sie dich kaum oder gar nicht kennt. Und sie teilt ihre Geschichte und ihre Einsichten mit dir und einem öffentlichen Publikum.
Was alle Interviewpartner eint, die ich zu B2B-Projekten befragt habe: Sie sind stolz darauf, zu erzählen, wie jetzt alles wie am Schnürchen läuft und sind froh darüber, dass sich ihr Geschäft dadurch verbessert hat.
Diese Euphorie kann man für seine Success Story nutzen, wenn der Kunde Zitate liefert, die im besten Fall das Zeug für eine aussagekräftige Headline haben wie: “Ohne Firma XY würde unser Geschäftsmodell nicht funktionieren.”