Nicole Grünewald

Nicole Grünewald Geschäftsführerin der The Vision Company Werbeagentur und Präsidentin der IHK Köln

🇩🇪  Erfolgsmodell made in Germany:kleiner Werbeblock für die duale Ausbildung...Heute ging es beim Phoenix Tagesgespräch...
20/08/2026

🇩🇪 Erfolgsmodell made in Germany:
kleiner Werbeblock für die duale Ausbildung...

Heute ging es beim Phoenix Tagesgespräch um die Situation von Auszubildenden: https://www.youtube.com/watch?v=eznKwhOs2gI

Ein echtes Herzensthema, von mir persönlich, aber natürlich auch von unserer IHK Köln.

Denn eine Berufsausbildung ist ein echter Gamechanger und maßgeblich mit dafür verantwortlich, dass wir in Deutschland eine signifikant geringere Jugendarbeitslosigkeit haben als in anderen Ländern. Wer erfolgreich eine duale Ausbildung absolviert, ist fit für den Arbeitsmarkt – in Theorie und Praxis. Dass das so bleibt, dafür sorgen die IHKs, die Berufsschulen und alle Unternehmen, die Verantwortung für die Ausbildung von jungen Menschen übernehmen.

Wunder-bar
Bereits im zweiten Jahr in Folge ist die Ausbildung bei Schulabgängerinnen und Schulabgängern sogar beliebter als ein Studium. Kein Wunder, denn laut Bertelsmann-Studie sind 90% der Azubis mit ihrer Ausbildung zufrieden. Grund dafür ist die Perspektive auf einen sicheren, interessanten und gut bezahlten Job. Top!

Perfect Match
Eine Königsdisziplin ist jedes Jahr, dass möglichst viele junge Menschen den perfekten Ausbildungsberuf im für sie perfekten Unternehmen finden. Oft ergibt sich das einfach durch die richtige Bewerbung beim richtigen Arbeitgeber zur richtigen Zeit. Für die Fälle bei denen Azubi und Unternehmen noch nicht zueinander gefunden haben, gibt es bei uns in der IHK Köln ein 25-köpfiges Team, das sich darum kümmert. Sprich: Wir helfen Unternehmen dabei, offene Ausbildungsplätze zu besetzen – und wir begleiten auch Bewerberinnen und Bewerber gezielt bei der Berufsorientierung und im Bewerbungsprozess. Mehr dazu gibt es hier. Unser Anspruch ist: Wer eine Ausbildung will, dem wird geholfen!

Krisen-Zeit
Auch klar ist: Die Zeiten für die Wirtschaft am Standort Deutschland waren schon mal besser. Wenn ein Unternehmen selbst um seine Zukunft bangt, wird es keine Azubis einstellen. Denn natürlich möchte man jungen Menschen einen sicheren Ausbildungsplatz mit Perspektive bieten. Hier ist die Politik gefragt. Sie muss endlich die nötigen Reformen auf den Weg bringen, damit unsere Unternehmen wieder besser Rahmenbedingungen bekommen und wieder Licht am Ende des Tunnels sehen. Dann gehen auch die Ausbildungszahlen wieder nach oben – versprochen.

Ich freue mich übrigens sehr, dieses Jahr direkt zwei Mal zwei neue Azubis begrüßen zu dürfen:
zwei in der IHK Köln und zwei in meiner Agentur THE VISION COMPANY.
Auf einen Top-Karrierestart in zwei tollen Teams!

phoenix tagesgespräch mit Nicole Grünewald (Präsidentin IHK zu Köln...

Willkommen im Land der Bürokratie-Weltmeister! Heute: Das Leiternprüfbuch In dem Moment, in dem sich eine Leiter in eine...
18/08/2026

Willkommen im Land der Bürokratie-Weltmeister!
Heute: Das Leiternprüfbuch

In dem Moment, in dem sich eine Leiter in einem Unternehmen befindet, wird es in Deutschland richtig spannend.

Denn dann greifen
👉🏻 ein Gesetz (ArbSchG),
👉🏻 eine Verordnung (BetrSichV)
👉🏻 eine Technische Regel (TRBS 2121 Teil 2 der BAuA)
👉🏻 eine Handlungsanleitung (DGUV Information 208-016)
👉🏻 eine Arbeitshilfe der Berufsgenossenschaft BG ETEM samt Vorlagen, Formularen und Prüfplaketten (das Leiternprüfbuch)

Und das heißt für jedes Unternehmen mit Leiter:

🪜 Einen Leiterbeauftragten, bzw. eine „zur Prüfung befähigte Person“, für die regelmäßige Prüfung der Leiter
🪜 Eine Gefährdungsbeurteilung für die Nutzung der Leiter
🪜 Ein Leiternprüfbuch, bzw. dokumentierte Prüfprotokolle für jede Leiter im Betrieb

Hier die Details zum Nachlesen und Staunen:
Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), § 5 – Beurteilung der Arbeitsbedingungen
https://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/__5.html
Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), § 14 i. V. m. § 3 – Prüfung von Arbeitsmitteln
https://www.gesetze-im-internet.de/betrsichv_2015/__14.html
Technische Regel: TRBS 2121 Teil 2 – Gefährdung von Beschäftigten bei der Verwendung von Leitern
https://www.baua.de/DE/Angebote/Regelwerk/TRBS/pdf/TRBS-2121-Teil-2.pdf?__blob=publicationFile&v=3
DGUV Information 208-016 – Die Verwendung von Leitern und Tritten
https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/450/die-verwendung-von-leitern-und-tritten
Arbeitshilfe der Berufsgenossenschaft BG ETEM – Das Leiternprüfbuch
https://medien.bgetem.de/medienportal/artikel/UzAxMg--/@/download

Die Leiter auf dem Bild ist übrigens seit 28 Jahren bei uns in der Agentur. Sie steht die meiste Zeit friedlich in einem Schrank. Seit neuestem ist sie nicht mehr allein. An ihrer Seite wacht jetzt ihr treuer Gefährte: das Leiternprüfbuch.

Und ich freue mich über meine verantwortungsvolle Aufgabe als Leiterbeauftragte und den Ehrentitel „Karriere-Leiterin“. 😜

Fakt ist jedenfalls: Wenn wir wollen, dass unsere Wirtschaft wieder oben mitspielt, dann muss sich hier in Deutschland in Sachen Überbürokratisierung sehr bald sehr viel ändern.

Jedes Gesetz, jede Verordnung, jede Regel, jedes Formular und jede Arbeitshilfe war sicher ursprünglich gut gemeint. Aber so macht es einen doch nur noch eins: fassunglos.

Ich wäre deshalb zur Abwechslung mal für mehr Vertrauen in die Verantwortung jedes Einzelnen – und für weniger Kontrollbücher.

Denn mal in Ernst: Wer soll die denn eigentlich alle kontrollieren?

Bitte nicht. Das unrealistische Datum 2030 für den Kohleausstieg darf jetzt nicht durch das nächste unrealistische Datum...
07/08/2026

Bitte nicht.

Das unrealistische Datum 2030 für den Kohleausstieg darf jetzt nicht durch das nächste unrealistische Datum 2033 ersetzt werden.

Der Countdown läuft: Am 15. August muss laut Kohleverstromungsbeendigungsgesetz überprüft werden, ob der Kohleausstieg 2030 im Rheinischen Revier realistisch ist. Dazu zwei Fakten.

👉🏻 8 GW werden allein für NRW gebraucht. Das bedeutet auf dem heutigen Stand der Technik: Wenn die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, müssen sie durch 8 große Gaskraftwerke ersetzt werden. Diese sind bisher weder geplant noch im Bau. Hinzu kommt: Unser Strombedarf wird in den kommenden Jahren weiter ansteigen.

👉🏻 15.000 Arbeitsplätze hängen im Rheinischen Revier direkt oder indirekt an der Kohle. Um den Wohlstand in der Region zu erhalten, müssen sie durch neue Arbeitsplätze ersetzt werden. Trotz 14,8 Mrd. Euro Strukturfördermittel sind bisher kaum neue Arbeitsplätze in Sicht.

Das Thema Energieversorgung ist für das Rheinische Revier und unsere Mitgliedsunternehmen existenziell. Die Rheinische Post hat gestern damit aufgemacht, Bild und WDR haben direkt nachgezogen.

1️⃣ Rheinische Post: NRW bereitet sich auf Scheitern des Kohleausstiegs vor: https://rp-online.de/nrw/landespolitik/nrw-bereitet-sich-auf-scheitern-des-kohleausstiegs-vor-bund-muss-entscheiden_aid-152545009
2️⃣ BILD: Steht der Kohleausstieg in NRW vor dem Aus? https://www.bild.de/politik/inland/braunkohleabbau-in-nrw-entscheidung-ueber-ausstieg-2030-verzoegert-sich-6a72db1b47f8c988ecd62633
3️⃣ Aktuelle Stunde, WDR: Aus für Kohleausstieg. https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/aktuelle-stunde-clip-aktuelle-stunde--05-08-2026-100.html

Übrigens: Der Spruch „Von der Kohle zur KI“ greift zu kurz. Denn es gilt „Ohne Kohle keine KI“, so lange nicht geklärt ist, wo der dann fehlende Strom und die fehlenden Netze plötzlich herkommen sollen.

Dafür muss es jetzt von Land und Bund erstmal eine nachvollziehbare, klare Strategie geben – und erst danach ein neues Ausstiegsdatum. Das fordern wir von dIHK Kölnöln bereits seit vier Jahren. Denn sichere und bezahlbare Energie ist schon immer Voraussetzung für wirtschaftliche Stärke und Wohlstand.

Ist Energie zu teuer oder zu knapp, bedroht das nicht nur unsere vorhandene Industrie – sondern dann sind auch neue KI-Jobs gefährdet.

Es geht um unsere Wirtschaft. Und um unsere Zukunft.

📍Warum wir mehr Klartext brauchen. Dieses Bild ist aus November 2023. Katherina Reiche hatte gerade als Westnetz-Chefin ...
12/04/2026

📍Warum wir mehr Klartext brauchen.

Dieses Bild ist aus November 2023. Katherina Reiche hatte gerade als Westnetz-Chefin auf einem Podium der Bauindustrie Klartext zur Energiepolitik gesprochen.

Ich war sehr froh, dass sie das getan hat.

Denn zu der Zeit standen wir in der IHK Köln noch sehr allein auf weiter Flur mit unserer Kritik am Ausstieg aus allen grundlastfähigen Energieerzeugungsformen und mit unseren öffentlich sehr deutlich geäußerten Warnungen, dass wir in Deutschland so nicht mehr wettbewerbsfähig sein werden.

Frage:
Warum genau sollte sie gerade jetzt als Wirtschaftsministerin aufhören, die Fakten zu benennen? Das ist doch absurd! Denn jetzt hat sie doch noch mehr Verantwortung. Für unsere Wirtschaft. Für unser Land.

Ich bin befremdet über das Verhalten der CDU-Führung. Wir erinnern uns alle noch sehr genau, was uns von Friedrich Merz und seiner CDU im Bundestagswahlkampf versprochen wurde.

Wenn sich jetzt zumindest noch eine Bundesministerin hinstellt, CDU-Wirtschaftspolitik macht und sich für unsere Unternehmen einsetzt, sollte sie volle Unterstützung und Rückendeckung erhalten.

Denn: Stabile Regierungen sind wichtig, aber sie sind kein Selbstzweck.

⚠️ Das Wichtigste in diesem Land ist nicht die Harmonie innerhalb einer Koalition – das Wichtigste ist der Erhalt von Wirtschaft und Wohlstand!

Es ist bereits Viertel nach 12. Die Rahmenbedingungen für unsere Wirtschaft stimmen nicht mehr. Niedrigste Investitionsquote, höchste Insolvenzquote, Deindustrialisierung, steigende Arbeitslosenzahlen – was soll denn noch passieren, damit in Berlin endlich die nötigen Reformen beschlossen werden?

Wir müssen wieder lernen, Wahrheiten auszuhalten und Probleme beherzt zu lösen. Dafür brauchen wir mehr und nicht weniger Mut und Klartext in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Jetzt.

❌ Spitzensteuersatzerhöhung – ohne uns! Aber anscheinend mit der CDU?!Das ist alles wirklich nicht mehr zu verstehen! Ca...
20/03/2026

❌ Spitzensteuersatzerhöhung – ohne uns!
Aber anscheinend mit der CDU?!

Das ist alles wirklich nicht mehr zu verstehen!

Carsten Linnemann war in der Vollversammlung der Deutsche Industrie- und Handelskammer - DIHK zu Gast. Zunächst hat er eine flammende Rede pro Wirtschaft gehalten. Danach ging es in die Diskussion, und die Stimmung war… nicht gut.

Denn die Enttäuschung über die Politik der Koalition ist groß – bei allen IHKs.

Hier mein Redebeitrag:

1️⃣ „Sie sagen „Steuern runter“ – und gleichzeitig wird in der CDU (!!) die Erhöhung des Spitzensteuersatzes thematisiert. Das passt nicht!
2️⃣ Sie sagen „Technologieoffenheit“. Merz schließt Kernkraft aus. Das passt auch nicht!
3️⃣ Sie sagen „Rentenreform“. Aber die jungen CDU/Abgeordneten wurden unter Druck gesetzt, um dem falschen Rentenpaket im Dezember zuzustimmen. Das passt auch nicht!
4️⃣ Sie sagen: „Die Regierung ist für 4 Jahre gewählt“. Doch die Regierung ist nicht gewählt, sondern nur die Abgeordneten. Das passt auch nicht!

❌ Die CDU wird vom kleineren Koalitionspartner unter Druck gesetzt. Warum setzt sich die CDU nicht zur Abwechslung mal gegen die SPD durch? Bei Neuwahlen wäre die SPD zurzeit einstellig!

❌ Katherina Reiche, die als Wirtschaftsministerin viele Probleme richtig benennt und sie lösen will, bekommt keinerlei Unterstützung aus der CDU. Warum nicht?

Die Rahmenbedingungen in Deutschland stimmen nicht mehr! Sie wissen das alles. Ändern Sie es!“

Seine Antwort:

Merz habe sich ja überhaupt nicht gegen Kernenergie in Deutschland ausgesprochen, sondern nur gegen die Wiederinbetriebnahme von drei Kraftwerken.

Und: Es wird im Sommer ein Steuer- und Abgabenpaket geben. Dazu müssen alle einen Beitrag leisten, auch der Mittelstand.

Anscheinend ist in Berlin immer noch nicht angekommen, dass wir mitten in einer strukturelle Wirtschaftskrise sind und unsere Unternehmen Entlastungen und keine weiteren Belastungen brauchen!

Fazit: Wenn die CDU immer weiter einknickt, weitere Wahlversprechen bricht und jetzt auch noch den Spitzensteuersatz anhebt, wird nur eine Partei profitieren: die AfD.

Darüber sollte nicht nur Carsten Linnemann nachdenken, sondern alle in der CDU.

„20 Millionen fordern gerechten Sozialstaat!“So lautete die Schlagzeile gestern. Gefordert wird darunter ein Ausbau des ...
12/03/2026

„20 Millionen fordern gerechten Sozialstaat!“

So lautete die Schlagzeile gestern.
Gefordert wird darunter ein Ausbau des Sozialstaats.

Deutschland gibt zurzeit zwischen 31% und 41% der Staatsausgaben für Soziales aus. Je nachdem, wen man fragt. Und ein Ausbau würde bedeuten, dass das noch mehr wird.

Die Frage ist: Wer soll das bezahlen?

Teile der Politik haben dafür eine einfache Lösung. „Wir nehmen das Geld einfach den Reichen weg!“ Das ist ehrlich gesagt keine gute Idee. Denn Deutschland hat strukturelle Probleme. Und die löst man weder mit Neiddebatten noch mit Klassenkampf. Die löst man nur gemeinsam.

Wir sind gerade mitten in einer sehr schweren Wirtschaftskrise. Viele Unternehmen können in Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig produzieren. Das ist schon lange klar. Zu viel Bürokratie. Zu teure Energie. Zu hohe Arbeitskosten. Nun zeigen sich die Auswirkungen. Mit 60 Insolvenzen pro Tag. Und mit täglich neuen Hiobsbotschaften vom Arbeitsmarkt. In Umfragen sehen die meisten Unternehmen kein Licht am Ende des Tunnels.

Wir brauchen Reformen. Und wir brauchen endlich wieder Investitionen in die Zukunft. In unsere Bildung.
In unsere Infrastruktur.
In unsere Energiesysteme.
In unsere Verteidigungsfähigkeit.

Wir werden priorisieren müssen.
Wir werden dafür hart arbeiten müssen. Wahrscheinlich auch länger.
Und innovativer.
Denn ein Land aus einer Krise zu neuer Stärke zu bringen, wird nicht durch Misstrauen, mehr Regulierung und Steuererhöhungen funktionieren, sondern durch gemeinsame Kraftanstrengung.

Danke an Gitta Connemann, Chefin der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, für die klaren Worte und die offene Diskussion heute beim Unternehmergespräch in unserer Zweigstelle der IHK Köln in Gummersbach.

Und ja: Es ging auch um Teilzeit und telefonische Krankschreibungen. Darum, dass es immer schwieriger wird, in Deutschland ein Unternehmen zu führen. Und vernünftig auch kontroverse Diskussionen zu führen.

Wir brauchen eine neue Debattenkultur, die sich wieder mehr an Fakten orientiert.
Wir brauchen weniger Sh*tstorms.
Und wir brauchen wieder mehr Vertrauen ins Unternehmertum.

Dass dies möglich ist und sogar Spaß machen kann, haben wir heute im Dialog zwischen Wirtschaftsvertretern und Politikern aus Kommune, Land und Bund gespürt.

Danke auch an Dr. Carsten Brodesser, Christian Berger, Klaus Grootens, Sven Gebhard, Hendrik Pilatzki, Andreas Stamm, Rike Johnsen, Nadine Aumüller, Roland Lenzing, Johannes Cramer, Pfeiffer, Dr. Uwe Vetterlein u.v.m. für die konstruktive und wertschätzende Diskussion!

Das macht Mut – und so machen wir weiter!

Die IHK mit der Maus! Heute war Die Maus zu Besuch bei uns in der IHK Köln. Zu einem besonders schönen Anlass. Denn heut...
20/02/2026

Die IHK mit der Maus!

Heute war Die Maus zu Besuch bei uns in der IHK Köln. Zu einem besonders schönen Anlass. Denn heute fand der Regionalentscheid des Wettbewerbs Jugend forscht bei uns statt! Junge Forscherinnen und Forscher haben ihre Projekte nicht nur der Maus, sondern auch der Jugend forscht-Jury präsentiert. Und es waren ganz tolle Projekte dabei!

Dieser Wettbewerb ist auch ein Blick in die wirtschaftliche Zukunft in unserer Region. Denn die jungen Forscherinnen und Forscher von heute sind die Top-Fachkräfte und Startup-Gründerinnen und Gründer von morgen. Was das angeht, gibt es jedenfalls Hoffnung. Es wurden vier 1. Preise vergeben, die Sieger stellen ihre Projekte beim Landeswettbewerb vor.

Übrigens: Ein prominenter Jugend forscht-Sieger war Andreas von Bechtolsheim, Sun Microsystems Gründer und Google-Investor. Er war sehr hartnäckig und hat 3x bei Jugend forscht mitgemacht, bis er 1974 den Bundeswettbewerb im Fachgebiet Physik gewonnen hat. Er hat dazu gesagt: „Meine Teilnahme an Jugend forscht war der Moment, an dem mein Leben interessant wurde.“

Heute waren 53 junge Menschen bei uns, die ihre Projekte begeistert präsentiert haben – und dabei sicher auch so einen Moment hatten. Und die mit Neugier, Innovationsfreude, Mut und Durchhaltevermögen genau die Eigenschaften haben, die wir hier in Deutschland gerade mehr brauchen als jemals zuvor!

Einen herzlichen Dank an die Stiftung Jugend forscht e.V., an alle, die an den Vorbereitungen und der Veranstaltung heute beteiligt waren, an André Gatzke und besonders auch an unseren Dezernent für Bildung, Schule und Sport, Robert Voigtsberger, mit dem ich gemeinsam die Urkunden überreicht habe. Wir drücken allen Erstplatzierten die Daumen für den Landeswettbewerb!

PS: Die Maus war auch begeistert!

Realität schlägt Ideologie. Auch in NRW. 👉🏻 Darum geht es im Artikel „Der tiefe Graben in der Kohlepolitik“, der heute i...
14/02/2026

Realität schlägt Ideologie.
Auch in NRW.

👉🏻 Darum geht es im Artikel „Der tiefe Graben in der Kohlepolitik“, der heute in der Welt erschienen ist.

Der Graben tat sich auf, als vor drei Jahren in NRW der Kohleausstieg von 2038 (schon sehr ambitioniert) auf 2030 vorgezogen wurde. Doch wir hatten zwei Studien, dass das nicht klappen kann. Unsere Unternehmen in NRW sind auf sichere und günstige Energie angewiesen. Doch wo genau soll die bis 2030 herkommen?

Eine Frage, die uns bis heute niemand beantworten kann. Auch das NRW-Wirtschaftsministerium nicht, das den vorgezogenen Kohleausstieg damals federführend vorangetrieben hat. Und das ist erschreckend. Denn unser Wohlstand hängt daran, dass wir hier in Deutschland wettbewerbsfähig produzieren können. Und wie wir ja gerade sehen, ist das mit zu teurer Energie nicht möglich.

Außerdem hängen im Rheinischen Revier rund 15.000 Arbeitsplätze direkt und indirekt an der Kohle. Wie die bis 2030 ersetzt werden sollen? Bis heute völlig unklar.

Wir haben uns deshalb klar positioniert und für eine realistische Politik eingesetzt - und waren damit anfangs allein auf weiter Flur.

Und es gab (und gibt) aus den unterschiedlichsten Richtungen kräftig Gegenwind und Druck.

Doch wir konnten und können jederzeit auf die volle Unterstützung unseres Präsidiums und unserer Vollversammlung zählen. Und darauf kommt es bei uns in der IHK Köln an! Dass wir uns aus der Wirtschaft für die Wirtschaft einsetzen.

➡️ Mittlerweile dreht sich die öffentliche Meinung. Am 15.8.26 ist der gesetzlich vorgegebene Stichtag, an dem überprüft wird, ob der vorgezogene Kohleausstieg 2030 klappen kann.

Spoiler: Nein, kann er nicht.

Aber dann ist es offiziell.

2023 brach die IHK Köln mit den anderen Industrie- und Handelskammern in NRW. Die Kölner wollten den vorgezogenen Kohleausstieg nicht mittragen. Das gab Ärger. Doch von Tag zu Tag fühlen sich die Rebellen stärker bestätigt.

⏰ Es ist Viertel nach 12 für unsere Unternehmen! Oder: Interessenvertretung op Kölsch. Heute haben wir in Köln Wieverfas...
13/02/2026

⏰ Es ist Viertel nach 12 für unsere Unternehmen! Oder: Interessenvertretung op Kölsch.

Heute haben wir in Köln Wieverfastelovend (Weiberfastnacht) gefeiert. Das bedeutet: Man zieht ab 11.11 Uhr bis spät in die Nacht durch die Straßen von einem Event zum nächsten – und trifft dort Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft. Meistens direkt mehrfach.

Wie man sieht, haben wir auch dieses Jahr die Gelegenheit genutzt, um auf die schwierige Lage unserer Unternehmen aufmerksam zu machen, die uns ganz schön auf den Wecker geht.

Denn es ist bereits Viertel nach 12 für die Wirtschaft, weil:
➡️ viele unserer Unternehmen hier am Standort nicht mehr wettbewerbsfähig sind,
➡️ wir zurzeit 60 Insolvenzen pro Tag haben,
➡️ die energieintensive Industrie wegen zu hoher Energiekosten das Land verlässt,
➡️ die Politik die dringend nötigen Reformen nach wie vor nicht auf den Weg bringt, sondern unsere Unternehmen stattdessen mit immer mehr Bürokratie und Abgaben belastet.

Und das geht so nicht weiter!

Ab heute feiern wir in Köln allen Krisen zum Trotz Straßenkarneval. Am Aschermittwoch ist dann alles vorbei.

Wir von der IHK Köln werden uns natürlich weiterhin für unsere Unternehmen einsetzen. Ab Mittwoch wieder ohne Kostüm. Aber weiterhin aufmerksamkeitsstark und deutlich.

Danke auch an die Kölnische Rundschau, die wie immer eine tolle Gastgeberin war –und unser Kostüm auch in der morgigen Printausgabe gewürdigt hat!

Getreu des diesjährigen Sessionsmottos:
„ALAAF – Mer dun et för Kölle!“

Den Menschen Kraft geben, die Kraft brauchen.Heute war Tag der Kinderhospizarbeit, und wir haben gemeinsam mit einer Men...
11/02/2026

Den Menschen Kraft geben, die Kraft brauchen.

Heute war Tag der Kinderhospizarbeit, und wir haben gemeinsam mit einer Menschenkette rund um den Kölner Dom und grünen Bändern auf dieses wichtige Thema aufmerksam gemacht. Karnevalisten, Musiker, Schauspieler, Die Maus, der 1. FC Köln, wir aus der IHK Köln und so viele weitere engagierte Menschen waren heute mit dabei!

In Köln werden gerade 85 Familien mit erkrankten Kindern über den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst von 150 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern betreut. Zuhause – mit viel Engagement und Herz.

Wenn man Hospiz hört, denkt man ja eher an etwas sehr Trauriges. Aber in dem Verein geht es auch darum, den Kindern und ihren Familien Freude zu schenken.

Mehr dazu im Bericht über die Aktion in der WDR Lokalzeit https://www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/koeln/menschenkette-um-den-dom-fuer-20-jahre-kinderhospizarbeit--100.amp

Ich war heute dabei, um mitzuhelfen, das Thema bekannter zu machen und die Schirmherrin Heike Henkel und meine Freunde Sascha Leisten und Stefan Bisanz zu unterstützen, die sich persönlich schon lange Zeit in dem Verein engagieren – und denen das eine Herzensangelegenheit ist.

Wer also auf der Suche nach einem wirklich erfüllenden Ehrenamt ist oder den Verein in seiner Arbeit unterstützen kann, der sollte das hier tun: https://www.dkhv.de/wer-wir-sind/

Solidarität, Menschlichkeit und Ehrenamt: Das geht hier in Köln gut zusammen. Im täglichen Tun, und heute auch einmal rund um den Kölner Dom.

Adresse

Cologne

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Nicole Grünewald erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Nicole Grünewald senden:

Verknüpfungen

Teilen