Nicole Grünewald

Nicole Grünewald Geschäftsführerin der The Vision Company Werbeagentur und Präsidentin der IHK Köln

📍Warum wir mehr Klartext brauchen. Dieses Bild ist aus November 2023. Katherina Reiche hatte gerade als Westnetz-Chefin ...
12/04/2026

📍Warum wir mehr Klartext brauchen.

Dieses Bild ist aus November 2023. Katherina Reiche hatte gerade als Westnetz-Chefin auf einem Podium der Bauindustrie Klartext zur Energiepolitik gesprochen.

Ich war sehr froh, dass sie das getan hat.

Denn zu der Zeit standen wir in der IHK Köln noch sehr allein auf weiter Flur mit unserer Kritik am Ausstieg aus allen grundlastfähigen Energieerzeugungsformen und mit unseren öffentlich sehr deutlich geäußerten Warnungen, dass wir in Deutschland so nicht mehr wettbewerbsfähig sein werden.

Frage:
Warum genau sollte sie gerade jetzt als Wirtschaftsministerin aufhören, die Fakten zu benennen? Das ist doch absurd! Denn jetzt hat sie doch noch mehr Verantwortung. Für unsere Wirtschaft. Für unser Land.

Ich bin befremdet über das Verhalten der CDU-Führung. Wir erinnern uns alle noch sehr genau, was uns von Friedrich Merz und seiner CDU im Bundestagswahlkampf versprochen wurde.

Wenn sich jetzt zumindest noch eine Bundesministerin hinstellt, CDU-Wirtschaftspolitik macht und sich für unsere Unternehmen einsetzt, sollte sie volle Unterstützung und Rückendeckung erhalten.

Denn: Stabile Regierungen sind wichtig, aber sie sind kein Selbstzweck.

⚠️ Das Wichtigste in diesem Land ist nicht die Harmonie innerhalb einer Koalition – das Wichtigste ist der Erhalt von Wirtschaft und Wohlstand!

Es ist bereits Viertel nach 12. Die Rahmenbedingungen für unsere Wirtschaft stimmen nicht mehr. Niedrigste Investitionsquote, höchste Insolvenzquote, Deindustrialisierung, steigende Arbeitslosenzahlen – was soll denn noch passieren, damit in Berlin endlich die nötigen Reformen beschlossen werden?

Wir müssen wieder lernen, Wahrheiten auszuhalten und Probleme beherzt zu lösen. Dafür brauchen wir mehr und nicht weniger Mut und Klartext in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Jetzt.

❌ Spitzensteuersatzerhöhung – ohne uns! Aber anscheinend mit der CDU?!Das ist alles wirklich nicht mehr zu verstehen! Ca...
20/03/2026

❌ Spitzensteuersatzerhöhung – ohne uns!
Aber anscheinend mit der CDU?!

Das ist alles wirklich nicht mehr zu verstehen!

Carsten Linnemann war in der Vollversammlung der Deutsche Industrie- und Handelskammer - DIHK zu Gast. Zunächst hat er eine flammende Rede pro Wirtschaft gehalten. Danach ging es in die Diskussion, und die Stimmung war… nicht gut.

Denn die Enttäuschung über die Politik der Koalition ist groß – bei allen IHKs.

Hier mein Redebeitrag:

1️⃣ „Sie sagen „Steuern runter“ – und gleichzeitig wird in der CDU (!!) die Erhöhung des Spitzensteuersatzes thematisiert. Das passt nicht!
2️⃣ Sie sagen „Technologieoffenheit“. Merz schließt Kernkraft aus. Das passt auch nicht!
3️⃣ Sie sagen „Rentenreform“. Aber die jungen CDU/Abgeordneten wurden unter Druck gesetzt, um dem falschen Rentenpaket im Dezember zuzustimmen. Das passt auch nicht!
4️⃣ Sie sagen: „Die Regierung ist für 4 Jahre gewählt“. Doch die Regierung ist nicht gewählt, sondern nur die Abgeordneten. Das passt auch nicht!

❌ Die CDU wird vom kleineren Koalitionspartner unter Druck gesetzt. Warum setzt sich die CDU nicht zur Abwechslung mal gegen die SPD durch? Bei Neuwahlen wäre die SPD zurzeit einstellig!

❌ Katherina Reiche, die als Wirtschaftsministerin viele Probleme richtig benennt und sie lösen will, bekommt keinerlei Unterstützung aus der CDU. Warum nicht?

Die Rahmenbedingungen in Deutschland stimmen nicht mehr! Sie wissen das alles. Ändern Sie es!“

Seine Antwort:

Merz habe sich ja überhaupt nicht gegen Kernenergie in Deutschland ausgesprochen, sondern nur gegen die Wiederinbetriebnahme von drei Kraftwerken.

Und: Es wird im Sommer ein Steuer- und Abgabenpaket geben. Dazu müssen alle einen Beitrag leisten, auch der Mittelstand.

Anscheinend ist in Berlin immer noch nicht angekommen, dass wir mitten in einer strukturelle Wirtschaftskrise sind und unsere Unternehmen Entlastungen und keine weiteren Belastungen brauchen!

Fazit: Wenn die CDU immer weiter einknickt, weitere Wahlversprechen bricht und jetzt auch noch den Spitzensteuersatz anhebt, wird nur eine Partei profitieren: die AfD.

Darüber sollte nicht nur Carsten Linnemann nachdenken, sondern alle in der CDU.

„20 Millionen fordern gerechten Sozialstaat!“So lautete die Schlagzeile gestern. Gefordert wird darunter ein Ausbau des ...
12/03/2026

„20 Millionen fordern gerechten Sozialstaat!“

So lautete die Schlagzeile gestern.
Gefordert wird darunter ein Ausbau des Sozialstaats.

Deutschland gibt zurzeit zwischen 31% und 41% der Staatsausgaben für Soziales aus. Je nachdem, wen man fragt. Und ein Ausbau würde bedeuten, dass das noch mehr wird.

Die Frage ist: Wer soll das bezahlen?

Teile der Politik haben dafür eine einfache Lösung. „Wir nehmen das Geld einfach den Reichen weg!“ Das ist ehrlich gesagt keine gute Idee. Denn Deutschland hat strukturelle Probleme. Und die löst man weder mit Neiddebatten noch mit Klassenkampf. Die löst man nur gemeinsam.

Wir sind gerade mitten in einer sehr schweren Wirtschaftskrise. Viele Unternehmen können in Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig produzieren. Das ist schon lange klar. Zu viel Bürokratie. Zu teure Energie. Zu hohe Arbeitskosten. Nun zeigen sich die Auswirkungen. Mit 60 Insolvenzen pro Tag. Und mit täglich neuen Hiobsbotschaften vom Arbeitsmarkt. In Umfragen sehen die meisten Unternehmen kein Licht am Ende des Tunnels.

Wir brauchen Reformen. Und wir brauchen endlich wieder Investitionen in die Zukunft. In unsere Bildung.
In unsere Infrastruktur.
In unsere Energiesysteme.
In unsere Verteidigungsfähigkeit.

Wir werden priorisieren müssen.
Wir werden dafür hart arbeiten müssen. Wahrscheinlich auch länger.
Und innovativer.
Denn ein Land aus einer Krise zu neuer Stärke zu bringen, wird nicht durch Misstrauen, mehr Regulierung und Steuererhöhungen funktionieren, sondern durch gemeinsame Kraftanstrengung.

Danke an Gitta Connemann, Chefin der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) und Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, für die klaren Worte und die offene Diskussion heute beim Unternehmergespräch in unserer Zweigstelle der IHK Köln in Gummersbach.

Und ja: Es ging auch um Teilzeit und telefonische Krankschreibungen. Darum, dass es immer schwieriger wird, in Deutschland ein Unternehmen zu führen. Und vernünftig auch kontroverse Diskussionen zu führen.

Wir brauchen eine neue Debattenkultur, die sich wieder mehr an Fakten orientiert.
Wir brauchen weniger Sh*tstorms.
Und wir brauchen wieder mehr Vertrauen ins Unternehmertum.

Dass dies möglich ist und sogar Spaß machen kann, haben wir heute im Dialog zwischen Wirtschaftsvertretern und Politikern aus Kommune, Land und Bund gespürt.

Danke auch an Dr. Carsten Brodesser, Christian Berger, Klaus Grootens, Sven Gebhard, Hendrik Pilatzki, Andreas Stamm, Rike Johnsen, Nadine Aumüller, Roland Lenzing, Johannes Cramer, Pfeiffer, Dr. Uwe Vetterlein u.v.m. für die konstruktive und wertschätzende Diskussion!

Das macht Mut – und so machen wir weiter!

Die IHK mit der Maus! Heute war Die Maus zu Besuch bei uns in der IHK Köln. Zu einem besonders schönen Anlass. Denn heut...
20/02/2026

Die IHK mit der Maus!

Heute war Die Maus zu Besuch bei uns in der IHK Köln. Zu einem besonders schönen Anlass. Denn heute fand der Regionalentscheid des Wettbewerbs Jugend forscht bei uns statt! Junge Forscherinnen und Forscher haben ihre Projekte nicht nur der Maus, sondern auch der Jugend forscht-Jury präsentiert. Und es waren ganz tolle Projekte dabei!

Dieser Wettbewerb ist auch ein Blick in die wirtschaftliche Zukunft in unserer Region. Denn die jungen Forscherinnen und Forscher von heute sind die Top-Fachkräfte und Startup-Gründerinnen und Gründer von morgen. Was das angeht, gibt es jedenfalls Hoffnung. Es wurden vier 1. Preise vergeben, die Sieger stellen ihre Projekte beim Landeswettbewerb vor.

Übrigens: Ein prominenter Jugend forscht-Sieger war Andreas von Bechtolsheim, Sun Microsystems Gründer und Google-Investor. Er war sehr hartnäckig und hat 3x bei Jugend forscht mitgemacht, bis er 1974 den Bundeswettbewerb im Fachgebiet Physik gewonnen hat. Er hat dazu gesagt: „Meine Teilnahme an Jugend forscht war der Moment, an dem mein Leben interessant wurde.“

Heute waren 53 junge Menschen bei uns, die ihre Projekte begeistert präsentiert haben – und dabei sicher auch so einen Moment hatten. Und die mit Neugier, Innovationsfreude, Mut und Durchhaltevermögen genau die Eigenschaften haben, die wir hier in Deutschland gerade mehr brauchen als jemals zuvor!

Einen herzlichen Dank an die Stiftung Jugend forscht e.V., an alle, die an den Vorbereitungen und der Veranstaltung heute beteiligt waren, an André Gatzke und besonders auch an unseren Dezernent für Bildung, Schule und Sport, Robert Voigtsberger, mit dem ich gemeinsam die Urkunden überreicht habe. Wir drücken allen Erstplatzierten die Daumen für den Landeswettbewerb!

PS: Die Maus war auch begeistert!

Realität schlägt Ideologie. Auch in NRW. 👉🏻 Darum geht es im Artikel „Der tiefe Graben in der Kohlepolitik“, der heute i...
14/02/2026

Realität schlägt Ideologie.
Auch in NRW.

👉🏻 Darum geht es im Artikel „Der tiefe Graben in der Kohlepolitik“, der heute in der Welt erschienen ist.

Der Graben tat sich auf, als vor drei Jahren in NRW der Kohleausstieg von 2038 (schon sehr ambitioniert) auf 2030 vorgezogen wurde. Doch wir hatten zwei Studien, dass das nicht klappen kann. Unsere Unternehmen in NRW sind auf sichere und günstige Energie angewiesen. Doch wo genau soll die bis 2030 herkommen?

Eine Frage, die uns bis heute niemand beantworten kann. Auch das NRW-Wirtschaftsministerium nicht, das den vorgezogenen Kohleausstieg damals federführend vorangetrieben hat. Und das ist erschreckend. Denn unser Wohlstand hängt daran, dass wir hier in Deutschland wettbewerbsfähig produzieren können. Und wie wir ja gerade sehen, ist das mit zu teurer Energie nicht möglich.

Außerdem hängen im Rheinischen Revier rund 15.000 Arbeitsplätze direkt und indirekt an der Kohle. Wie die bis 2030 ersetzt werden sollen? Bis heute völlig unklar.

Wir haben uns deshalb klar positioniert und für eine realistische Politik eingesetzt - und waren damit anfangs allein auf weiter Flur.

Und es gab (und gibt) aus den unterschiedlichsten Richtungen kräftig Gegenwind und Druck.

Doch wir konnten und können jederzeit auf die volle Unterstützung unseres Präsidiums und unserer Vollversammlung zählen. Und darauf kommt es bei uns in der IHK Köln an! Dass wir uns aus der Wirtschaft für die Wirtschaft einsetzen.

➡️ Mittlerweile dreht sich die öffentliche Meinung. Am 15.8.26 ist der gesetzlich vorgegebene Stichtag, an dem überprüft wird, ob der vorgezogene Kohleausstieg 2030 klappen kann.

Spoiler: Nein, kann er nicht.

Aber dann ist es offiziell.

2023 brach die IHK Köln mit den anderen Industrie- und Handelskammern in NRW. Die Kölner wollten den vorgezogenen Kohleausstieg nicht mittragen. Das gab Ärger. Doch von Tag zu Tag fühlen sich die Rebellen stärker bestätigt.

⏰ Es ist Viertel nach 12 für unsere Unternehmen! Oder: Interessenvertretung op Kölsch. Heute haben wir in Köln Wieverfas...
13/02/2026

⏰ Es ist Viertel nach 12 für unsere Unternehmen! Oder: Interessenvertretung op Kölsch.

Heute haben wir in Köln Wieverfastelovend (Weiberfastnacht) gefeiert. Das bedeutet: Man zieht ab 11.11 Uhr bis spät in die Nacht durch die Straßen von einem Event zum nächsten – und trifft dort Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft. Meistens direkt mehrfach.

Wie man sieht, haben wir auch dieses Jahr die Gelegenheit genutzt, um auf die schwierige Lage unserer Unternehmen aufmerksam zu machen, die uns ganz schön auf den Wecker geht.

Denn es ist bereits Viertel nach 12 für die Wirtschaft, weil:
➡️ viele unserer Unternehmen hier am Standort nicht mehr wettbewerbsfähig sind,
➡️ wir zurzeit 60 Insolvenzen pro Tag haben,
➡️ die energieintensive Industrie wegen zu hoher Energiekosten das Land verlässt,
➡️ die Politik die dringend nötigen Reformen nach wie vor nicht auf den Weg bringt, sondern unsere Unternehmen stattdessen mit immer mehr Bürokratie und Abgaben belastet.

Und das geht so nicht weiter!

Ab heute feiern wir in Köln allen Krisen zum Trotz Straßenkarneval. Am Aschermittwoch ist dann alles vorbei.

Wir von der IHK Köln werden uns natürlich weiterhin für unsere Unternehmen einsetzen. Ab Mittwoch wieder ohne Kostüm. Aber weiterhin aufmerksamkeitsstark und deutlich.

Danke auch an die Kölnische Rundschau, die wie immer eine tolle Gastgeberin war –und unser Kostüm auch in der morgigen Printausgabe gewürdigt hat!

Getreu des diesjährigen Sessionsmottos:
„ALAAF – Mer dun et för Kölle!“

Den Menschen Kraft geben, die Kraft brauchen.Heute war Tag der Kinderhospizarbeit, und wir haben gemeinsam mit einer Men...
11/02/2026

Den Menschen Kraft geben, die Kraft brauchen.

Heute war Tag der Kinderhospizarbeit, und wir haben gemeinsam mit einer Menschenkette rund um den Kölner Dom und grünen Bändern auf dieses wichtige Thema aufmerksam gemacht. Karnevalisten, Musiker, Schauspieler, Die Maus, der 1. FC Köln, wir aus der IHK Köln und so viele weitere engagierte Menschen waren heute mit dabei!

In Köln werden gerade 85 Familien mit erkrankten Kindern über den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst von 150 Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern betreut. Zuhause – mit viel Engagement und Herz.

Wenn man Hospiz hört, denkt man ja eher an etwas sehr Trauriges. Aber in dem Verein geht es auch darum, den Kindern und ihren Familien Freude zu schenken.

Mehr dazu im Bericht über die Aktion in der WDR Lokalzeit https://www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/koeln/menschenkette-um-den-dom-fuer-20-jahre-kinderhospizarbeit--100.amp

Ich war heute dabei, um mitzuhelfen, das Thema bekannter zu machen und die Schirmherrin Heike Henkel und meine Freunde Sascha Leisten und Stefan Bisanz zu unterstützen, die sich persönlich schon lange Zeit in dem Verein engagieren – und denen das eine Herzensangelegenheit ist.

Wer also auf der Suche nach einem wirklich erfüllenden Ehrenamt ist oder den Verein in seiner Arbeit unterstützen kann, der sollte das hier tun: https://www.dkhv.de/wer-wir-sind/

Solidarität, Menschlichkeit und Ehrenamt: Das geht hier in Köln gut zusammen. Im täglichen Tun, und heute auch einmal rund um den Kölner Dom.

Das ist kein echtes Wachstum. Das ist das 4. Jahr Stagnation in Folge!Nur 1% Wirtschaftswachstum sendet kein gutes Signa...
31/01/2026

Das ist kein echtes Wachstum.
Das ist das 4. Jahr Stagnation in Folge!

Nur 1% Wirtschaftswachstum sendet kein gutes Signal – zumal es eigentlich nur 0,33% sind. Weil 0,66% aus den durch Schulden finanzierten höheren Staatsausgaben kommen.

Was unsere Wirtschaft braucht, sind endlich echte Reformen. Und ein Umsteuern der Politik auf eine wirtschaftsfreundlichen Kurs!

➡️ Bürokratie, Energiekosten und Handelshemmnisse runter.
➡️ Vertrauen in die Wirtschaft rauf!

Es ist höchste Zeit – und das weiß doch mittlerweile auch jeder…

Falls nicht:
❗️Wir haben 60 Insolvenzen pro Tag.
❗️Wir verlieren 12.000 Industriejobs pro Monat.
❗️Wir haben wieder über 3 Mio. Arbeitslose, Tendenz steigend.
❗️88% unserer Unternehmen glauben nicht mehr daran, dass die Lage bald besser wird.

Denn Versprechen werden nicht umgesetzt. Statt weniger kommt aus Berlin immer mehr Bürokratie: Lieferkettengesetz, Tariftreuegesetz und Entgeltgleichheitsgesetz lassen grüßen. Alles Gesetze, die sicher irgendwann mal gut gemeint waren, aber für mehr Berichtspflichten, Kosten und Frust im Mittelstand sorgen. Als hätten wir davon nicht schon genug!

Wo ist der „Sommer der spürbaren Veränderungen“?
Wo ist der „Herbst der Reformen“?
Wann geht es endlich wieder in die richtige Richtung?

Zu diesen Themen war ich heute bei PHOENIX der Tag: https://www.phoenix.de/sendungen/ereignisse/phoenix-der-tag/ua-zur-humanitaeren-lage-a-5162466.html

Wir haben nach wie vor starke Firmen.
Wir haben mutige Unternehmerinnen und Unternehmer, die täglich Verantwortung übernehmen, und die trotz Dauerkrise und ständig wachsender Unsicherheiten ihre Unternehmen am Laufen halten.

Doch die Fragen bleiben:
Wann hält die Politik ihre Versprechen?
Wann bekommen wir wieder vernünftige Rahmenbedingungen in Deutschland?
Wann geht es endlich wieder aufwärts?

1994. Superwahljahr. Und wir sind mit Rudolf Scharping durch die Kölner Techno-Discos gezogen. 🤩2026. Wir beide - nur un...
17/01/2026

1994. Superwahljahr. Und wir sind mit Rudolf Scharping durch die Kölner Techno-Discos gezogen. 🤩

2026. Wir beide - nur unwesentlich gealtert - heute in der IHK Köln.

Die ganze Geschichte:

Ich habe neben dem Studium in verschiedenen Werbeagenturen gearbeitet. Eine davon hatte damals gerade den Etat für den SPD-Kommunalwahlkampf in Köln gewonnen. Für mich war das der erste Wahlkampf, den ich auf Agenturseite begleitet habe – und eine sehr spannende Erfahrung! Zeitgleich lief der Bundestagswahlkampf mit Spitzenkandidat Rudolf Scharping, damals Parteivorsitzender und rheinland-pfälzischer Ministerpräsident.

Als er im Wahlkampf Station in Köln gemacht hat, sind wir mit ihm tagsüber durch die Kölner Innenstadt und nachts durch die damals auch noch junge Kölner Techno-Szene gezogen. Und – das Beste – wir hatten alle nicht nur lustig-leuchtende Neonbänder um den Hals, sondern auch unglaublich Spaß dabei!

(Micki Pick von der Live Music Hall war übrigens als Zeitzeuge dabei.)

Die Kommunalwahl hat die KölnSPD – sicherlich auch durch Rudolfs nächtlichen Einsatz – damals gewonnen. Die Bundestagswahl am gleichen Tag ging bekanntermaßen an die CDU.

Letztes Jahr habe ich Rudolf nach über 30 Jahren bei einer Tagung in Prag wiedergetroffen. Er konnte sich noch an unsere Tour durch die Kölner Clubs erinnern. Anscheinend war das wohl für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis.

Heute ist Rudolf ein versierter China-Experte – und ich freue mich, dass er bald wieder zu uns in die IHK Köln kommt und wir unseren Mitgliedsunternehmen eine Veranstaltung mit ihm zu diesem Thema anbieten können.

Schön, dass besondere Ereignisse so verbinden und zu neuen Netzwerken führen können!

„Grimms Fakten“ statt „Olafs Märchen“. IHK Neujahrsempfang 2026. Vor einem Jahr hat uns Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz noc...
12/01/2026

„Grimms Fakten“ statt „Olafs Märchen“.
IHK Neujahrsempfang 2026.

Vor einem Jahr hat uns Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz noch erklärt, dass es 2025 Deutschland den großen Aufschwung geben wird.

Seither: Tschüss Ampel, hallo Schwarz-Rot! Doch gefühlt war das wie der Übergang von Raider zu Twix. Es änderte sich nix.

Wir erleben in Deutschland weiterhin einen Exodus der Unternehmen und einen massiven Jobabbau:

➡️ Weil Fakten rund um die Energie weiterhin ignoriert werden.
➡️ Weil Wissenschaft und Wirtschaft keinen hohen Stellenwert mehr haben.
➡️ Weil Abgeordnete dazu gebracht werden, wider besseres Wissen Schuldenpaketen zuzustimmen, die wir überhaupt nicht mehr tilgen können – es sei denn, es kommt zu einer massiven Geldentwertung.
➡️ Und weil Wahlversprechen mittlerweile schon 5 Tage nach der Wahl gebrochen werden.

Politik ist für die deutsche Wirtschaft zum Risikofaktor geworden. Das zeigen alle unsere Umfragen.

Deshalb hatten wir in diesem Jahr die Top-Ökonomin und Wirtschaftsweise Prof. Dr. Veronika Grimm bei uns zu Gast.

Ihre Keyfacts:

➡️ Deutschland verliert an wirtschaftlicher Dynamik durch Überregulierung und Reformstau.
➡️ Wohlstand, Sicherheit und Einfluss beruhen auf wirtschaftlicher Stärke.
➡️ Mehr Staat und mehr Schulden ersetzen keine Strukturreformen.
➡️ Politik muss ermöglichen statt kleinteilig steuern: klare Regeln, weniger Regulierung, mehr Vertrauen.
➡️ Führung heißt, unbequeme Wahrheiten klar zu benennen.

Deutschland ist immer noch ein starkes Land mit vielen Potenzialen. Wir haben innovative und phantastische Unternehmen. Aber die Lage ist ernst, und die Politik muss jetzt die Fakten anerkennen und endlich umsteuern!

Dafür werden wir uns in der IHK Köln mit einem starken Team aus Ehrenamt und Hauptamt einsetzen. Aus voller Überzeugung und mit ganzem Herzen. Ganz egal, ob wir dafür beschimpft oder gefeiert werden.

Veronika Grimm dazu:
„Nerven Sie weiter!“

Versprochen! ☺️

✨ Frohes Fest & vielen Dank!  ✨Ich wünsche Euch von Herzen einen wunderschönen hl. Abend und schöne und erholsame Weihna...
24/12/2025

✨ Frohes Fest & vielen Dank! ✨

Ich wünsche Euch von Herzen einen wunderschönen hl. Abend und schöne und erholsame Weihnachtsfeiertage!

Und ich möchte mich zur Feier des Tages ganz herzlich bedanken!

Bei meinem wunderbaren Präsidium in der IHK Köln (die meisten hier im Bild),
bei unserer meinungsstarken und mutigen Vollversammlung,
bei unseren vielen aktiven und innovativen Gremienmitgliedern,
bei unserem engagierten Hauptamt,
ganz besonders bei unserem Hgf. Uwe Vetterlein (auch hier im Bild),
und natürlich bei meinem kreativen Spitzen-Agentur-Team, ohne das meine Arbeit im IHK-Ehrenamt gar nicht möglich wäre –
und bei allen lieben Menschen, die mir dieses Jahr so toll den Rücken gestärkt haben, gerade wenn es mal wieder stürmisch war!

Ein ganz besonderer Dank geht auch an alle hier bei Facebook
für die Diskussionen und Inspirationen!

Ich freue mich auf mehr davon!

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