19/08/2026
Real oder KI? 🤖✨
Seit dem 2. August 2026 gelten im Rahmen des EU AI Acts neue, verbindliche Regeln für den Umgang mit künstlicher Intelligenz. Doch was bedeutet die Transparenzpflicht konkret? Wir haben die wichtigsten Fakten zusammengefasst:
Wann muss gekennzeichnet werden?
• Wenn KI-Inhalte (Bilder, Video, Audio, Text) erzeugt werden, die leicht mit der echten Realität verwechselt werden können (z. B. Deepfakes).
• Bei automatisierten KI-Texten zu Themen von öffentlichem Interesse, die nicht von einem Menschen geprüft wurden.
• Beim Einsatz von Chatbots, damit Nutzer direkt wissen, dass sie mit einer KI interagieren.
Wann muss NICHT gekennzeichnet werden?
• Bei rein privater Nutzung (z. B. KI-Bilder für das eigene Fotoalbum).
• Bei bloßen Hilfsfunktionen (z. B. Rechtschreibkorrektur, reine Rauschunterdrückung bei Audio oder grundlegender Code-Generierung).
• Bei Inhalten, die offensichtlich künstlerisch/satirisch verzerrt sind und keine Verwechslungsgefahr mit der Realität besteht.
Für wen gilt die Pflicht? Für alle, die KI professionell einsetzen – von Unternehmen über Agenturen bis hin zu öffentlichen Einrichtungen.
Welche Strafen drohen bei Verstößen? Wer die Kennzeichnungspflicht ignoriert, riskiert empfindliche Bußgelder: Je nach Schwere des Verstoßes drohen Strafen von bis zu 15 Millionen Euro oder 3 % des weltweiten Jahresumsatzes.
Das Europäische Parlament hat zur visuellen Umsetzung konkrete Badges vorgeschlagen (siehe Carousel), um KI-Inhalte einheitlich und verständlich zu labeln.
Wie steht ihr zur Kennzeichnungspflicht von KI-Inhalten? 👇
⚖️ Wichtiger Hinweis: Wir sind Werbeagentur, keine Anwaltskanzlei! Dieser Beitrag bietet einen Überblick, ersetzt aber keine individuelle Rechtsberatung.