19/09/2026
𝝮𝗲𝘂𝗲𝘀 𝗠𝗮𝘁𝗲𝗿𝗶𝗮𝗹-𝗟𝗮𝗯𝗼𝗿: 𝗘𝗱𝗲𝗹𝘀𝘁𝗮𝗵𝗹, 𝗦𝗰𝗵𝗶𝗲𝗳𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗚𝗹𝗮𝘀 𝗶𝗺 𝗟𝗮𝘀𝗲𝗿-𝗧𝗲𝘀𝘁!
Heute ging es in der Werkstatt an die ganz großen Vorbereitungen! Um das Maximum aus meinen Lasern herauszuholen, habe ich verschiedene Materialien startklar gemacht: Gläser wurden mit abwaschbaren Farben bemalt, um sie demnächst mit dem Diodenlaser zu gravieren, und neue Schiefertafeln wurden mit Farbe grundiert, um Farbkontraste zu testen.
Der eigentliche Härtetest lief aber direkt auf dem Rotationsmodul mit dem Infrarot-Laser: Edelstahlbecher mit Dubben-Muster!
• 𝗗𝗶𝗲 𝗗𝘂𝗯𝗯𝗲𝗻-𝗛ü𝗿𝗱𝗲: Edelstahlbecher an sich sind dank Infrarot schon ein Traum, aber durch die typischen Wölbungen und Vertiefungen der Dubben wird es technisch richtig anspruchsvoll! Der Laser hat einen festen Fokuspunkt. Wandert der Strahl über die Erhebungen und Täler der Dubben, ändert sich ständig der Fokusabstand, was Verzerrungen oder ungleichmäßige Farbtöne verursachen kann.
• 𝗦𝘁𝗮𝗿𝗸𝗲 𝗚𝗿𝗮𝘃𝘂𝗿-𝗘𝗿𝗴𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀𝘀𝗲: Das Finish mit dem Logo und dem Schriftzug ist trotz der Unebenheiten extrem scharf und kontrastreich geworden!
• 𝗟𝗲𝗮𝗿𝗻𝗶𝗻𝗴𝘀 𝗯𝗲𝗶𝗺 𝗘𝗶𝗻𝘀𝗽𝗮𝗻𝗻𝗲𝗻: An der Ausrichtung und Einspanntechnik muss ich definitiv noch feilen. Durch die Spannvorrichtung konnte ich einen Teil der Fläche nicht voll ausnutzen. Bei den IKEA-Gläsern blieb dadurch am glatten Rand gerade mal ein Streifen von 5 mm zum Gravieren übrig!
Übung macht den Meister – aber der metallische Farbton auf dem Edelstahl zeigt schon jetzt, wohin die Reise geht!
Habt ihr schon mal unebene Metallflächen gravieren lassen?