20/10/2023
🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿
Einst war die Gottesanbeterin
(Mantis Religiosa) eines der
seltensten Insekten Deutschlands.
Inzwischen ist sie immer öfter in
neuen Regionen u. a. in Baden- Württemberg zu finden.
🌿
Berühmt ist sie vor allem wegen
ihres Paarungsverhaltens:
dem Sexkannibalismus, d. h. das
Männchen wird in freier Wildbahn
während oder nach der Paarung
vom Weibchen aufgefressen.
🌿
Der Gattungsname Mantis stammt
aus dem Griechischen und bedeutet
„Seherin“ oder „Wahrsagerin“.
Ihren Artnamen religiosa verdankt
sie ihren zwei Fangbeinen, die sie in
Ruhestellung vor dem Körper hält
und damit an zum Gebet erhobene
Arme erinnert.
🌿
Verglichen mit anderen Insekten ist
die Gottesanbeterin sehr groß:
Weibchen werden bis zu acht,
Männchen bis zu sechs Zentimeter
groß. Dennoch ist sie in freier Wild-
bahn nur schwer zu entdecken.
Durch ihre meist grüne oder braune
Färbung ist sie hervorragend getarnt,
dabei hilft auch, dass sie meist
regungslos ist.
🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿