22/04/2025
Ein Grund, warum ich im Berufsleben noch keine Deadline verpasst habe 👀
Mit 10 Jahren hatte ich ein großes Privileg: Ich bekam mein erstes eigenes Islandpferd – Alvar ♥️
Meine Mama ist selbst leidenschaftliche Reiterin, wir waren also gut in der Szene vernetzt. Dass Alvar, ein top ausgebildetes Pferd, für uns als weiteres Familienmitglied leistbar war, lag auch daran, dass er nach einer schweren Verletzung besondere Bedürfnisse hatte.
Schon damals übernahm ich erste Verantwortung – vor allem dafür, darauf zu achten, dass mit seinen Beinen alles in Ordnung war.
Und mit Alvar kam etwas, das mich bis heute sehr positiv prägt:
ein ganz natürliches Verantwortungsgefühl.
Ein Tier braucht dich – jeden Tag, bei jedem Wetter, in jeder Stimmung.
Meine Mama hat mir früh gezeigt, was das bedeutet.
📒 Reitbuch führen, Trainings und Ausritte im Blick behalten.
🧲 Hufe kontrollieren, bei Bedarf Fiebermessen oder Wunden checken
✍🏻 Rechtzeitig Alvar´s Namen auf die Hufschmied-Tafel schreiben
💸 Budget planen (Zubehör und Ausrüstungen waren die Geschenke zu Weihnachten, Geburtstag und Ostern und keine „Schnell mal Shoppen“-Aktionen)
Und so habe ich ganz ohne Druck gelernt, was es heißt, verlässlich zu sein.
Nicht, weil jemand mit der Stoppuhr dasteht. Sondern weil es sinnvoll war und weil Alvar und ich ein tolles Team waren.
Heute, in meinem Berufsleben, merke ich, wie viel mir das bringt:
Deadlines fühlen sich für mich nicht bedrohlich an, denn ich habe früh ohne Druck „Management“ gelernt.
ℹ️ Und weil das Internet diese Infos braucht: Natürlich hatte meine Mama stets ein wachsames Auge und hat im Hintergrund geschaut, dass mit Alvar wirklich alles passt. Sie war mit Rat und Tat an meiner Seite für alle Fragen, die ich hatte.
♥️ Alvar ist seit März 2025 im Pferdehimmel. Er hatte einen wunderbaren Ruhestand mit jährlicher Sommerfrische auf der Alm…so wie es sich für einen Islandpferde-Opa gehört. Schön, dass du bei uns in der Familie warst und gute Reise 🌈