24/06/2026
In 7 Tagen ist es so weit: Mein Gewerbe besteht dann seit 22 Jahren.
Begonnen hat alles in meiner kleinen Wohnung mit einem der ersten A3-Farblaserdrucker der Steiermark. Damals hatte ich keine großen Investoren, keine reichen Eltern im Hintergrund und keinen fertigen Plan für die nächsten Jahrzehnte. Ich hatte lediglich eine Idee, den Willen zu arbeiten und die Bereitschaft, Verantwortung für mein eigenes Leben zu übernehmen.
Ich bin ganz sicher kein einfacher Mensch. Ich musste in meinem Leben öfter einen Kniefall machen, Niederlagen einstecken und Entscheidungen akzeptieren, die ich mir anders gewünscht hätte. Aber genau diese Erfahrungen haben mich geprägt.
Vor etwa zehn Jahren habe ich mich dann hauptberuflich dem Textildruck gewidmet. Parallel dazu konnte ich mir mit den Fotoboxen ein zweites Standbein aufbauen, das ich mittlerweile seit über sechs Jahren erfolgreich betreibe. Auch beruflich durfte ich unterschiedliche Wege gehen. Heute bin ich auch noch bei Holzbau Salbrechter in Althofen tätig, wo ich – vereinfacht gesagt – als Assistent der Geschäftsführung arbeite und insbesondere während des Sanierungsverfahrens entsprechend gefordert war. Zusätzlich bin ich mittlerweile geringfügig für die Volkshilfe Steiermark als Hausmeister in Vordernberg tätig.
Trotz meiner manchmal unverschämten, direkten Art habe ich es geschafft, mein Unternehmen schuldenfrei und gewinnbringend zu führen.
Du möchtest selbst erfolgreich sein? Dann werde erwachsen. Übernimm Verantwortung für dein Leben. Steh für dich selbst ein. Sei ein anständiger Mensch und versuche nicht, dich bei jeder Gelegenheit auf Kosten anderer zu bereichern. Erfolg kommt selten über Nacht, aber er kommt oft zu jenen, die bereit sind, konsequent ihren Weg zu gehen.
„Die Welt tritt zur Seite, um jemanden vorbeizulassen, der weiß, wohin er geht.“
Mein Dank gilt allen Kunden, Freunden, Wegbegleitern und Gönnern, die mich auf diesem Weg unterstützt haben. Ohne euch wären viele Dinge nicht möglich gewesen.
Ich schätze euch mehr, als Worte ausdrücken können.
Danke.
Andy Fürholzer