07/09/2026
🎒 Schulanfang – und plötzlich soll der Körper wieder still sein.
Für viele Kinder beginnt gerade wieder die Schule – manche sind schon mittendrin, für andere geht es erst in den nächsten Tagen los.
Schule bedeutet jeden Tag viele Anforderungen gleichzeitig: sitzen, zuhören, Reize filtern, konzentrieren, lernen – und dabei den eigenen Körper und die eigenen Bedürfnisse regulieren.
Gerade für Kinder mit Wahrnehmungsbesonderheiten und neurodivergente Kinder kann das enorm herausfordernd sein.
Denn wenn ein Kind seinen eigenen Körper nicht deutlich genug wahrnimmt, sucht es sich häufig die Reize, die ihm fehlen: Es wippt, zappelt, steht auf, läuft herum, macht Geräusche oder beschäftigt ständig seine Hände.
Was für uns Erwachsene wie „Unruhe“ aussieht, kann für das Kind ein Versuch sein, sich selbst zu regulieren.
💚 Was, wenn sich das Kind diesen Reiz nicht ständig selbst suchen muss?
Gezielte Tiefendruck- und Gewichtsimpulse können starke, deutlich wahrnehmbare Reize geben. Sie können dabei unterstützen, den eigenen Körper besser wahrzunehmen, sich zu regulieren, Eindrücke besser zu verarbeiten und den Fokus länger zu halten.
Denn auch das beste pädagogische Angebot kann ein Kind nur erreichen, wenn sein Nervensystem bereit dafür ist.
Deshalb wünsche ich mir, dass wir öfter fragen:
„Was braucht dieses Kind, damit es sich regulieren und lernen kann?“
Und deshalb wünsche ich mir Gewichtstiere als selbstverständliche Basisausstattung in Schulen und Kindergärten. 💚
Ich wünsche allen Kindern einen guten Schulstart – und uns Erwachsenen Offenheit und Neugier dafür, herauszufinden, was jedes einzelne Kind braucht, um sich zu regulieren und sein Potenzial entfalten zu können.
Wenn Gewicht Last abnimmt.