28/08/2018
Musik für den Tunnel
Man ist im „Flow“ oder im „Tunnel“. Jeder Softwareentwickler und jede Softwareentwicklerin kennt diesen Zustand. Die Finger fliegen über die Tastatur, unaufhörlich entsteht eine Codezeile nach der Anderen, Zeit wird nicht mehr wahrgenommen. Das ist das, was uns an unserer Arbeit so reizt. Doch dieser Zustand ist keine Selbstverständlichkeit und man ist nicht durchgehend in der dafür erforderlichen Stimmung.
Die Konzentrationsfähigkeit eines Softwareentwicklers oder einer Softwareentwicklerin ist neben dem Know-How eines der wichtigsten Merkmale und Indikatoren seines bzw. ihres Lösungspotenzials. Dabei ist es wichtig sich vollkommen auf die gestellte Aufgabe zu fokussieren. Das ist in Büros mit mehreren Kollegen oft schwierig. Einer telefoniert, der Zweite spricht mit einem weiteren Kollegen und bei einem weiteren klingelt das Telefon oder er hat einen Kunden neben sich.
Das alles sind Störquellen, die es erschweren eine komplexe Aufgabenstellung über einen längeren Zeitraum in Gedanken durchzuspielen. Ist man einmal aus der Konzentration herausgerissen, dauert es eine Weile, bis man wieder am Stand vor der Unterbrechung ist.
Störende Faktoren ausblenden
Viele Softwareentwickler schwören dabei auf Musik – so wie auch ich. Die passende Musikplaylist kann Dich im Optimalfall augenblicklich in den „Tunnel“ versetzen. Das Zauberwort ist dabei „passend“. Nicht jeden Tag hat man den gleichen emotionalen Zustand daher empfehle ich unterschiedliche Musikplaylists für unterschiedliche Stimmungen. Genauso wichtig ist es, dass die Musikliste frei von Werbeeinschaltungen ist, da dich diese genauso schnell wieder aus dem „Tunnel“ heraus befördern.
Meine Playlists sind Alternative Rock, Hard Rock, Latin Music, Ambient und manchmal muss es „Acid Jazz“ sein.
Daher empfehle ich für einen störungsfreien Flow – Telefon auf lautlos, Kopfhörer auf, Musik an… und jetzt weißt Du auch, warum Du mich manchmal am Telefon nicht erreichen kannst.