19/03/2026
Glatt. Fehlerfrei. Gut formuliert. Und trotzdem fehlt oft etwas Entscheidendes:
Die Stimme. Diese kleinen Ecken und Kanten.
Die Stellen, an denen man spürt: Da schreibt ein Mensch.
Nicht perfekt – aber echt.
Versteht mich nicht falsch, aber hätte ich einen Text mit der Autorenstimme, würde das ganz anders klingen. Und dafür macht sich ein Lektorat auch bezahlt. Ich verstehe nicht ganz den Sinn, wenn ich meine SELBST erlebte Geschichte (traumatisch, dramatisch - was auch immer) in KI tippe, um einen solch emotionslosen Text zu bekommen, der den Leser weder berührt noch anspricht.
Wenn du also gerade schreibst und zweifelst, ob es „gut genug“ ist:
Vielleicht ist genau das Unperfekte deine größte Stärke.
Vielleicht ist genau dort deine Stimme.
Und genau DIE will gelesen werden.
Wann vertraust du deiner Buchidee, deinen Figuren, deiner Geschichte?
Lass uns mal darüber austauschen, wozu KI gut ist und wobei definitiv nicht.