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Schottenring (1.), Teil der Ringstraße zwischen dem damaligen Franzensring und dem Franz-Josefs-Kai, benannt 1870 nach d...
02/06/2026

Schottenring (1.), Teil der Ringstraße zwischen dem damaligen Franzensring und dem Franz-Josefs-Kai, benannt 1870 nach dem Schottentor und der Schottenbastei (beziehungsweise dem diesen Benennungen zugrundeliegenden Schottenstift). Die Anlage des Schottenrings erfolgte nach dem Abbruch der Befestigungsanlagen in diesem Abschnitt (1860, 1869).

Schottenring ist heute auch der Name einer U-Bahn-Station der Linien U2 und U4. Die vor allem unterirdischen Stationsräumlichkeiten befinden sich unter dem Franz-Josefs-Kai. Die Straßenbahnlinie 31 hat hier ihre stadtzentrumsseitige Endstation, die über Abschnitte von Ring und Kai verkehrende Linie 1 eine Haltestelle

Pfarrzugehörigkeit bis 1938
Bis 1938 lag die Standesführung in Österreich in den Händen der konfessionellen Behörden. Die Geburts-, Ehe- und Sterbematriken von katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern wurden von der zuständigen Pfarre geführt.

ab 1870: Pfarre Schotten
ab 1880: ungerade Orientierungsnummern (ONr.) ab 1: Pfarre Votivkirche; gerade ONr. ab 2: Pfarre Schotten

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Schottenring 3-11 mit Ringtheater, um 1875
Wien Museum, Inv.Nr. 78079/40, Foto: M. Frankenstein & Comp.

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Der Marschallhof bzw. Marshallhof (22., Am Kaisermühlendamm 1-5 und Jungmaisstraße 1-5), eine städtische Wohnhausanlage ...
02/06/2026

Der Marschallhof bzw. Marshallhof (22., Am Kaisermühlendamm 1-5 und Jungmaisstraße 1-5), eine städtische Wohnhausanlage in Kaisermühlen (244 Wohnungen), wurde 1953-1959 in vier Bauabschnitten nach Plänen von Hermann Stiegholzer erbaut.

Drei sogenannte Punkt- oder Sternhäuser mit je 15 Stockwerken in einer städtebaulich interessanten Position an der Donau, bekrönt von einem leuchtenden Stadtwappen, sowie ein langggestreckter Bau an der Jungmaisstraße. Benannt (21. Juni 1961 Gemeinderatsausschuss für Kultur) nach dem US-amerikanischen General und Politiker George C. Marshall, nachdem der Marshallplan benannt ist. 1963 wurde in der Anlage das Marshalldenkmal enthüllt.

Künstlerische Ausschmückung: Mosaikwand („Historische Darstellung der Donauschiffahrt“ von Ernst Paar [1962] beziehungsweise „Donaufische“ von Martha Jungwirth [1967]; Jungmaisstraße 1-5, Kindertagesheim „Weißau“) und Reliefs mit Mosaiken über der Einfahrt (Jungmaisstraße 1-5; straßenseitiger „Stierfries“ von Rudolf Beran, hofseitig „Pinguine“ von Josef Seebacher, beide 1955).

Am 7. Mai 1969 wurde der Hof beim Staatsbesuch von Elisabeth II. von der britischen Königin und Bürgermeister Bruno Marek besichtigt.

Der Marschallhof war auf Grund seiner Lage und der Höhe der drei Hochhäuser lange Zeit in der Gegend um die Reichsbrücke weithin sichtbar am linken Donauufer. Seit den 1990er Jahren wurde er, vom rechten Donauufer aus gesehen, teilweise durch neuere, noch höhere Bauten verdeckt.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Der Marschallhof aus der Luft (1961)
WStLA, Fotos des Presse- und Informationsdienstes, FC2: 61465/20

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Gürtelbrücke (19., Heiligenstadt; 20., Brigittenau), Brücke zur Verbindung des Döblinger Gürtels über die Heiligenstädte...
02/06/2026

Gürtelbrücke (19., Heiligenstadt; 20., Brigittenau), Brücke zur Verbindung des Döblinger Gürtels über die Heiligenstädter Straße, die Franz-Josefs-Bahn, die damalige Stadtbahnlinie Donaukanal-Heiligenstadt sowie den Donaukanal zur Adalbert-Stifter-Straße und über diese zur Floridsdorfer Brücke, erbaut zwischen April 1962 und Oktober 1964, benannt am 5. Februar 1964 (Gemeinderatsausschuss für Kultur). Die Brücke hat eine Länge von 460 m und besitzt Auf- und Abfahrtsrampen zu den Donaukanalbegleitstraßen. Sie bildet einen wesentlichen Bestandteil der Schnellstraßenverbindung Döblinger Gürtel - Prager Straße, die damals unter dem Titel „Nordeinfahrt“ mit dem autogerechten Ausbau der Adalbert-Stifter-Straße, den Donaukanalbegleitstraßen und dem Bau der „Dritten Strombrücke“ wesentlich beschleunigt wurde.

Anfang der 1990er-Jahre wurde sie im Zuge der Verlängerung der U-Bahn-Linie U6 umgebaut. Dabei wurden zwei Abfahrtsrampen abgebrochen und ein begleitendes Brückentragwerk – die Spittelauer Brücke – hergestellt. Zusätzlich wurde für die Durchfahrt der Brigittenauer Lände ein Tragwerk in das Bestandsobjekt integriert.

Zwischen Oktober 2012 bis Herbst 2015 wurden umfangreiche Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Ein Großteil der Instandsetzungsarbeiten war an den Auf- und Abfahrtsrampen zu erbringen. Diese Arbeiten wurden aufgrund ihrer Bedeutung für den Verkehr überwiegend in den verkehrsschwächeren Sommermonaten beziehungsweise in den Nachtstunden durchgeführt. Die Gesamtprojektkosten betrugen rund 20,7 Millionen Euro.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Die Gürtelbrücke aus der Luft (1967)
WStLA, Fotos des Presse- und Informationsdienstes, FC1: 64564/1

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Währinger Allgemeiner Friedhof (18., Gymnasiumstraße, Mollgasse, Semperstraße, Philippovichgasse) war einer der fünf im ...
02/06/2026

Währinger Allgemeiner Friedhof (18., Gymnasiumstraße, Mollgasse, Semperstraße, Philippovichgasse) war einer der fünf im Jahr 1784 außerhalb des Linienwalls eröffneten Kommunalfriedhöfe, nachdem Kaiser Joseph II. ein Verbot für die Beisetzung in Kirchen und innerstädtischen Friedhöfen erlassen hatte. Im Jahr 1848 wurden die vier nach der Niederschlagung der Revolution standrechtlich Erschossenen hier beigesetzt, darunter auch Robert Blum, an sie erinnert ein Gedenkstein. Die Kommunalfriedhöfe wurden mit der Eröffnung des Zentralfriedhofs 1874 gesperrt und geschlossen sowie in den 1920er-Jahren in Parkanlagen umgewandelt. Der ehemalige Friedhof besteht seit 1923 als Währinger Park, eine Besonderheit ist der Grabmalhain.

Geschichte
Anlegung des Friedhofs
Der Währinger Allgemeine Friedhof war einer der fünf Kommunalfriedhöfe, die 1784 von Joseph II. vor dem Linienwall eingerichtet wurden. In diesem Friedhof wurden von 1783 bis 1874 die Toten aus den Pfarren Schotten und Lichtental, Alservorstadt sowie aus dem (Alten) Allgemeinen Krankenhaus und dem Garnisonsspital I beigesetzt. Jährlich fanden hier 3000 bis 4000 Menschen ihre letzte Ruhestätte, die meisten kamen tatsächlich aus dem AKH. Bis zur Eröffnung des Zentralfriedhofs war er der größte Friedhofs Wien. Im Vergleich zum Währinger Ortsfriedhof wurden hier zwanzigmal so viele Begräbnisse durchgeführt. In direkter Nachbarschaft befand sich der Israelitischer Friedhof.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Währinger Allgemeiner Friedhof, 1902
Wien Museum, Inv.Nr. 27342/2, Foto: A. Stauda

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Das Landesgerichtsgebäude II (8., Hernalser Gürtel 6-12) wurde 1908 als k. u. k. Garnisonsgericht erbaut, heute Strafbez...
25/05/2026

Das Landesgerichtsgebäude II (8., Hernalser Gürtel 6-12) wurde 1908 als k. u. k. Garnisonsgericht erbaut, heute Strafbezirksgericht und Landesgerichtsgefangenenhaus II.

Das Objekt ist an der Fassadengestaltung als militärisches Gebäude noch heute erkennbar; nach dem Ersten Weltkrieg war es in Verwendung als Gerichtsgebäude (Landesgericht für Strafsachen II) und Gefangenenhaus.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - K. K. Garnisonsgericht am Hernalser Gürtel, später Landesgerichtsgebäude II (nach 1908)
Wien Museum, Inv.-Nr. 234225

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Die Laimgrube (6.) war eine ehemalige Siedlung beziehungsweise Vorstadt zwischen Wienfluss und Mariahilfer Straße, ab de...
25/05/2026

Die Laimgrube (6.) war eine ehemalige Siedlung beziehungsweise Vorstadt zwischen Wienfluss und Mariahilfer Straße, ab der Eingemeindung 1850 Bestandteil des 5. (seit 1862 des 6.) Bezirks Mariahilf, nahe dem Glacis gelegen.

Geschichte
Der Name ist bereits 1291 erstmals urkundlich nachzuweisen, doch ist die Siedlung in ihrem Kern wohl älter. Die Obere Laimgrube lag zwischen Gumpendorfer Straße und Mariahilfer Straße; die Gegend zur Wien hieß ursprünglich „Im Saugraben“ (auch „An der Wien“), später hingegen Untere Laimgrube. Der Kern der seit dem 11. Jahrhundert bestehenden Siedlung („Obere Laimgrube“) ist ein Zeilendorf vor einer Straßengabel (ursprünglich Dreiecksplatz bei der Abzweigung der Windmühlgasse von der nach Westen führenden Mariahilfer Straße). Der größte Teil der Laimgrube war mit Weingärten bedeckt. Der dominierende Lehmboden, der die Anlage einer bereits 1370 bekannten Lehmgrube begünstigte, gab der Ansiedlung ihren Namen. Der lehmige Abhang zum Wienfluss wurde zur Ziegelgewinnung abgegraben. 1343 erbaute Herzog Albrecht II. die Theobaldkapelle, im selben Jahr das Kloster „Zum heiligen Martin“. 1348, ein Jahr vor Ausbruch der Pest, wurde in der Nähe der Theobaldkapelle ein Versorgungshaus gegründet, das 1354 in ein Kloster für Büßerinnen (Clarissen) umgewandelt wurde (Theobaldkirche). 1451 wurde das Kloster den Franziskanern übergeben. Die Clarissen übersiedelten in den „Stoß im Himmel“. Mitte 15. Jahrhundert wurden größere Befestigungsarbeiten begonnen, um die Vorstädte gegen feindliche Überraschungsangriffe zu schützen. Ein mächtiges Bollwerk mit Torturm entstand bei St. Theobald. Das Franziskanerkloster wurde bei der Ersten Türkenbelagerung (1529) völlig zerstört, die Befestigungen nicht wieder erneuert. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich die Laimgrube zu einer ausgedehnteren Vorstadt.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Die Vorstädte Gumpendorf, Mariahilf, Magdalenengrund, Windmühle und Laimgrube mit ihren Siegelbildern (1734)
Wienbibliothek, A-9374

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GeschichteDie „Stainerne Prugken bey Chernerthor“ wurde 1400-1404 anstelle einer schon 1211 genannten Holzbrücke erricht...
25/05/2026

Geschichte
Die „Stainerne Prugken bey Chernerthor“ wurde 1400-1404 anstelle einer schon 1211 genannten Holzbrücke errichtet und war bereits 1414 mit dem Bäckerkreuz geschmückt. Im Lauf der Zeit kamen Statuen des heiligen Domitian, des heiligen Wenzel, des heiligen Johannes Nepomuk und der Schmerzhaften Muttergottes dorthin. Sie wurden 1821 anlässlich einer gründlichen Renovierung und Verbreiterung der Kärntnertorbrücke entfernt. Die Steinerne Brücke (wie sie Delsenbach und Ziegler darstellten) war ein mächtiges Bauwerk mit Fahrbahn und Gehweg (durch eine klafterhohe Mauer voneinander getrennt).

Am 16. September 1850 wurde die Brücke (nachdem 1846 bei einer Untersuchung deren Baufälligkeit festgestellt worden war) abgebrochen, eine Interimsbrücke errichtet und sodann eine neue steinerne Brücke nach dem Projekt Ludwig von Försters erbaut (Eröffnung am 23. April 1854; Baukosten 431.458 Gulden 25 Kreuzer). Die Brücke erhielt ihren Namen nach der Braut Kaiser Franz Josephs, Elisabeth von Wittelsbach, die an diesem Tag über die Brücke ihren feierlichen Einzug hielt und auf dieser von Bürgermeister Johann Kaspar Seiller namens der Stadt willkommen geheißen wurde. Am 19. November 1867 wurden auf den Balustraden der Brücke Marmorstandbilder aufgestellt, die im Auftrag des Vereins zur Förderung der bildenden Künste geschaffen worden waren (Elisabethbrückenstatuen).

Am 20. April 1897 wurde die Elisabethbrücke gesperrt und danach abgetragen, da sie durch die Wienflusseinwölbung (die mit dem Bau der Stadtbahn im Zusammenhang stand) überflüssig geworden war. Sie wurde zunächst (1897) durch eine Notbrücke ersetzt, bis 1900 der Karlsplatz in seinem heutigen Aussehen entstand.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Elisabethbrücke mit Karlskirche, um 1897
Wien Museum, Inv. Nr. 229277

altbau kunst bezirksteil wieden 1040Wien wien österreich sehenswürdigkeiten altebilder wienliebe geschichte historisch wichtigeereignisse kultur gebäude bezirksgeschichte panoptikum

Schlagbrücke (eigentlich eine Schlachtbrücke; später ab 1819 Ferdinandsbrücke, heute Schwedenbrücke), Brücke über den Do...
25/05/2026

Schlagbrücke (eigentlich eine Schlachtbrücke; später ab 1819 Ferdinandsbrücke, heute Schwedenbrücke), Brücke über den Donaukanal.

Um die Mitte des 15. Jahrhunderts sollten Ochsen und Rinder, die unter den Fleischbänken beim Roten Turm verkauft wurden, nirgendwo anders geschlagen (das heißt geschlachtet) werden als „auf der Schlachtpruckh bei dem rothen Turm“. Die Schlagbrücke wurde im Lauf der Jahre wiederholt restauriert und umgestaltet und war bis 1782 die einzige feste Verbindung zwischen der Stadt und dem Unteren Werd beziehungsweise der Leopoldstadt. Seinerzeit befanden sich an beiden Seiten der Schlagbrücke zum Zweck der Absperrung beziehungsweise Verkehrsregelung Schlagbäume (die Ableitung des Namens von diesen ist falsch), die auf zeitgenössischen Abbildungen ebenso zu sehen sind wie jene Holzbarrieren, die den Fahrzeug- vom Fußgeherverkehr trennten.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Die Schlagbrücke wurde später von der Ferdinandsbrücke ersetzt (1890).
Wienbibliothek im Rathaus, Druckschriftensammlung, d-172820/1-2

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Amtshaus Liesing (23., Perchtoldsdorfer Straße 2), errichtet zwischen 1903 und 1904 im Neorenaissance-Stil nach Planunge...
19/05/2026

Amtshaus Liesing (23., Perchtoldsdorfer Straße 2), errichtet zwischen 1903 und 1904 im Neorenaissance-Stil nach Planungen der Architekten Helmer und Fellner.

Das Amtshaus wurde am Standort der 1898 abgetragenen alten Oberliesinger Mühle (auch Steg-, Brückl- oder Färbermühle) errichtet. Das dreigeschoßige Haus ist in barockisierendem Stil verziert. Im Stiegenhaus ist der Schlussstein des Mühlentores mit der Jahreszahl 1588 eingesetzt.

Generalsanierung 2003/04
In den Jahren 2003 und 2004 kam es zur Generalsanierung des Amtshauses. Aus dem Bezirksbudget waren Kosten in der Höhe von rund 1,7 Millionen Euro zu finanzieren. Es konnten die behindertengerechte Ausgestaltung des Gebäudes, der Einbau einer Lift-Anlage, Adaptierungsarbeiten im Festsaal und sonstige Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Das Haus bildet im Einzugsbereich des Liesinger Platzes so etwas wie einen historischen Angelpunkt bezirksrelevanter Amtshandlungen. Um diese in einem zeitgemäßen Ambiente vollziehen zu können, wurde in der zweiten Bauetappe der Generalsanierung des Gebäudes im Jahr 2007 nach Absiedelung der Bibliothek im Erdgeschoß Ecke Perchtoldsdorfer Straße/Lehmanngasse ein Servicecenter eingerichtet, das folgende Aufgaben der Kundenbetreuung der Gemeinde Wien umfasst: Pass- und Meldewesen, Staatsbürgerschaftsnachweise, Betriebsanlagen- und Gewerbeberatung, Bürgerservice und die sogenannte Stadtkasse.

Quelle:
gesschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Amtshaus / Bezirksamt Liesing (23., Perchtoldsdorfer Straße 2), 1960.
WStLA, Fotos des Presse- und Informationsdienstes, FC1: 60470/1

altbau kunst bezirksteil 1230wien Wien liesing österreich sehenswürdigkeiten Gemälde altebilder wienliebe geschichte historisch gebäude wichtigeereignisse kultur bezirksgeschichte panoptikum

Esslinger Schloss (22, Esslinger Hauptstraße 81-87).GeschichteUrkundlich 1287 erstmals genannt, wurde das Schloss jahrhu...
19/05/2026

Esslinger Schloss (22, Esslinger Hauptstraße 81-87).

Geschichte
Urkundlich 1287 erstmals genannt, wurde das Schloss jahrhundertelang vom Landesherrn als Lehen an die Familie Eslarn vergeben. Nach dem Aussterben dieser mittelalterlichen Ratsbürgerfamilie kam es zu oftmaligen Besitzwechsel. Als Freiherr von Teufel 1579 das Gut kaufte, erhielt das nördlich der (heutigen) Ostbahn liegende Areal die Bezeichnung „Teufelsfeld“. 1672 zeigt ein Stich von Georg Matthäus Vischer das Schloss als Neubau. 1722 befand es sich im Besitz der Familie Kinsky (Anbau der seitlich niederen Wirtschaftstrakte, spätbarockes Portal zum „Langen Garten“, bekannt als „Maria-Theresien-Tor“, 1960 abgetragen; Oberteil des barocken Schmiedeeisentors im Bezirksmuseum Donaustadt).

Die beiden zweigeschossigen barocken Teile des Schlosses sind durch einen Zwischenbau verbunden. Der Mittelteil wird durch einen Dreieckgiebel und ein gebändertes Erdgeschoß betont. 1760 kam die Herrschaft Essling an Franz I. Ab 1797 gehörte sie zu den Familienfondsgütern, heute wird sie als landwirtschaftlicher Betrieb der Gemeinde Wien geführt. 1988 wurde das Esslinger Schloss vom Bauunternehmer Alexander Maculan erworben, der mit dessen Sanierung und Revitalisierung begann.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Esslinger Schloss, 1672
München, Bayerische Staatsbibliothek — Hbks/F 71

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Adresse

Engerthstraße 216/3/38
Vienna
1020

Öffnungszeiten

Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00

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