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Dresdner Straße (2., seit 1900 größtenteils 20. Bezirk), benannt (12. Oktober 1875 beziehungsweise 12. April 1877) nach ...
31/08/2026

Dresdner Straße (2., seit 1900 größtenteils 20. Bezirk), benannt (12. Oktober 1875 beziehungsweise 12. April 1877) nach der Hauptstadt von Sachsen (als Dank für eine Wiener Straße in Dresden).

Die alleeartige Straße wird von der Kreuzung mit dem Höchstädtplatz und der Stromstraße südwärts von der Straßenbahn befahren. Bei der Kreuzung mit der Hellwagstraße befindet sich die U-Bahn-Station Dresdner Straße der Linie U6. Auf Nr. 79 besteht das Bezirksmuseum Brigittenau.

Ungerade Hausnummern von 117 aufwärts: 2. Bezirk. Gerade Hausnummern von 128 aufwärts: Häuser und Gehsteig im 20. Bezirk, Fahrbahn im 2. Bezirk. An das Haus Dresdner Straße 136 schließt bei einem kleinen Knick des Straßenzuges ohne Seitengasse die ansonsten im 2. Bezirk gelegene Nordbahnstraße an, deren Häuser 2 bis 10 zum 20. Bezirk gehören.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Die Dresdner Straße (1957)
WStLA, Fotos des Presse- und Informationsdienstes, FC1: 57384/3

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Gentzgasse (18., Währing, Weinhaus), benannt (18. Juli 1894 Stadtrat) nach Friedrich Gentz; vorher Herrengasse in Weinha...
31/08/2026

Gentzgasse (18., Währing, Weinhaus), benannt (18. Juli 1894 Stadtrat) nach Friedrich Gentz; vorher Herrengasse in Weinhaus und Herrengasse in Währing. Einer der ältesten Verkehrswege in Währing. Heute verkehren hier vom Aumannplatz bis zur Station Gersthof der Vorortelinie die Straßenbahnlinien 40 und 41. Zwischen 1942 und 1945 befand sich hier ein Zwangsarbeiterlager.
Friedrich Gentz benützte von 1815 an das heute nicht mehr bestehende, so genannte Gentzschlössel in der parallelen Währinger Straße 169-171 als Sommersitz, den er 1819 kaufte. Hier traf sich Gentz mit wichtigen Persönlichkeiten des Vormärz und lebte hier zeitweise mit der von ihm geförderten F***y Elßler. Gentz starb 1832 im Schlössel.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Gentzgasse 8, um 1905
Wien Museum, Inv. Nr. 32592

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Nibelungenviertel (15).Die Straßen des zu Beginn des zweiten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts westlich des Vogelweidplatz...
28/08/2026

Nibelungenviertel (15).

Die Straßen des zu Beginn des zweiten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts westlich des Vogelweidplatzes (beziehungsweise des ehemaligen Schmelzer Friedhofs [nach Auflassung Entstehen einer Kleingartensiedlung, heute Stadthalle]) entstandenen Stadtviertels (begrenzt von Gablenzgasse, Vogelweidplatz, Hütteldorfer Straße und Stutterheimstraße) tragen die Namen von Gestalten der Nibelungensage (benannt 1912), weshalb sich für das Viertel im Volksmund die Bezeichnung Nibelungenviertel eingebürgert hat.

Siehe auch: Alberichgasse, Dankwartgasse, Gernotgasse, Giselhergasse, Guntherstraße, Hagengasse, Kriemhildplatz, Markgraf-Rüdiger-Straße, Volkergasse, Walkürengasse.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Luftaufnahme des Nibelungenviertels, 1958
Wiener Stadt- und Landesarchiv, Presse- und Informationsdienst, FC2: 58280/11

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Gloriette (13., Schlosspark Schönbrunn), auf der Höhe des Schönbrunner Bergs 1772-1775 nach einem Entwurf von Ferdinand ...
28/08/2026

Gloriette (13., Schlosspark Schönbrunn), auf der Höhe des Schönbrunner Bergs 1772-1775 nach einem Entwurf von Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg im Zuge der von ihm im Auftrag Maria Theresias durchgeführten klassizistischen Umgestaltung des Schönbrunner Schlossparks als dessen Abschluss errichtet. Der Berg ist mit Serpentinenwegen ausgestattet. Nach dem ersten Projekt Johann Bernhard Fischers von Erlach (1688) hätte auf dieser Anhöhe das Hauptgebäude des Schönbrunner Schlosses entstehen sollen, nach dem zweiten Projekt (1693) ein Belvedere.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Gloriette um 1790, gestochen von Johann Andreas Ziegler nach Laurenz Janscha
Sammlung von Aussichten der Residenzstadt Wien von ihren Vorstädten und einigen umliegenden Oertern. Wien: Artaria 1779/98, Tafel 48 / Wienbibliothek im Rathaus, D-86770

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Fuchsenfeldhof (12., Längenfeldgasse 68, Karl-Löwe-Gasse [ursprünglich Neuwallgasse] 17-19, Aßmayergasse 63, Murlingenga...
23/08/2026

Fuchsenfeldhof (12., Längenfeldgasse 68, Karl-Löwe-Gasse [ursprünglich Neuwallgasse] 17-19, Aßmayergasse 63, Murlingengasse 32-34), städtische Wohnhausanlage (452 Wohnungen, ursprünglich 481 Wohnungen), erbaut 1922-1925 von Hermann Aichinger und Heinrich Schmid. Die weitgehend „romantische“ Anlage weist konsequente Blockrandverbauung auf. Hier befinden sich die ältesten Gemeinschaftseinrichtungen, die von der sozialdemokratischen Gemeindeverwaltung geschaffen wurden. Der Fuchsenfeldhof bildet mit dem gegenüberliegenden Edmund-Reismann-Hof eine architektonische Einheit.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Der Fuchsenfeldhof (1963)
WStLA, Fotos des Presse- und Informationsdienstes, FC1: 63343/6

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Die Wienerberger Ziegelfabrik (10., Wienerbergerplatz 1) entwickelte sich aus einer 1775 entstandenen Ziegelei in Inzers...
23/08/2026

Die Wienerberger Ziegelfabrik (10., Wienerbergerplatz 1) entwickelte sich aus einer 1775 entstandenen Ziegelei in Inzersdorf, die 1820 von Alois Miesbach gepachtet und ausgebaut wurde. Unter seinem Neffen Heinrich Drasche entfaltete sich die Ziegelfabrik zur größten Europas. In der Ziegelfabrik herrschten elende soziale Bedingungen, die Victor Adler beschrieb. In der Zwischenkriegszeit war ein Aufschwung zu verzeichnen, danach jedoch eine von den 1930er-Jahren bis in die Nachkriegszeit andauernde Krise. Die Ziegelfabrik am Wienerberg wurde in den 1960er-Jahren geschlossen. Ab den 1980er-Jahren fokussierte sich das Unternehmen auf den Sektor Baustoffmaterialien.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Außenansicht der Fabrikanlage am Wienerberg um 1900
Die Gross-Industrie Oesterreichs. Festgabe zum glorreichen fünfzigjährigen Regierungs-Jubiläum seiner Majestät des Kaisers Franz Josef I. dargebracht von den Industriellen Oesterreichs 1898, Bd. 6, S. 83-85

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Florianigasse (8., Alservorstadt), benannt (Datum unbekannt) nach dem Haus „Zum heiligen Florian“ (Nummer 15), ursprüngl...
17/08/2026

Florianigasse (8., Alservorstadt), benannt (Datum unbekannt) nach dem Haus „Zum heiligen Florian“ (Nummer 15), ursprünglich (bis 1778) Schottentorgasse.

Bis 1862 bildete die Florianigasse die Grenze zwischen den Bezirken Josefstadt (damals siebter Bezirk) und Alsergrund (damals achter Bezirk) und reichte nur bis zu den Häusern Nummer 46 beziehungsweise 53; die Fortsetzung bis zur Albertgasse hieß Kaserngasse (nach der südlich von ihr gelegenen Josefstädter Kavalleriekaserne; die Kaserngasse - heute Strozzigasse - begann bei der damaligen Alsergrund Hauptstraße - heute Alser Straße), die Fortsetzung bis zur Blindengasse hingegen Magazingasse (unterbrochen vom Magazinplatz, dem heutigen Bennoplatz). Breite und tiefe Parzellen ermöglichten den Bau voluminöser Doppeltrakter. Die beiden Eckhäuser Landesgerichtsstraße 7 und 9 (Florianigasse 1 und 2) markieren pylonenartig den Gassenbeginn.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Feuerwehrhaus in der Florianigasse (vor 1913)
Wienbibliothek im Rathaus, Druckschriftensammlung, d-172820/5-6

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Margaretenhof (5., Margaretenplatz 4, Margaretenstraße 86, Pilgramgasse 1 [Margaretenhof 1-12]), einer der größten Wohnh...
17/08/2026

Margaretenhof (5., Margaretenplatz 4, Margaretenstraße 86, Pilgramgasse 1 [Margaretenhof 1-12]), einer der größten Wohnhausbauten der späthistoristischen Zeit (Verbindung von Zinshausbau und Cottageidee in Form eines Wohnhofs), erbaut 1884/1885 durch Ferdinand Fellner und Hermann Helmer anstelle des demolierten Brauhauses gegenüber den Resten des Margaretner Schlosses. Die einzelnen Trakte schließen Zierhöfe ein. Im Zuge der Altstadterneuerung wurde der Margaretenhof mit Mitteln des Altstadterhaltungsfonds 1981-1984 stilgerecht wiederhergestellt (Gedenktafel, enthüllt 14. September 1984).

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Margaretenhof im Oktober 1981
WStLA, Fotografische Dokumentation, FA: 80000/42.28

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Sünnhof (3., Landstraßer Hauptstraße 28, Ungargasse 13; öffentlicher Durchgang), ein inmitten der Vorstadt Landstraße be...
11/08/2026

Sünnhof (3., Landstraßer Hauptstraße 28, Ungargasse 13; öffentlicher Durchgang), ein inmitten der Vorstadt Landstraße befindlicher typischer Biedermeierkomplex mit langgestrecktem Innenhof.

Gewerbehof
1837 ließ der Rechtsanwalt und Besitzer des Hauses „Zum Kopf an der Landstraße“, Carl Sünn, eine Verbindung zu dem 1823 von Peter Liborius Gerl erbauten Haus in der Ungargasse herstellen. Die nur etwa 17 Meter schmale und etwa 170 Meter lange Parzelle wurde sukzessive beidseitig nach innen bebaut, sodass sich um 1850 in der Mitte ein etwa 5 Meter breiter und knapp 160 Meter langer gassenähnlich gepflasterter Hof entwickelte, dessen Enge durch die drei- bis viergeschossige Verbauung betont wurde. In den ebenerdigen Gewölben arbeiteten Handwerker (Schuster, Schneider, Glaser, Tischler, Steinmetzen, Schlosser, Rahmenmacher, Korbflechter, Blumenbinder, Friseure), die in den darüberliegenden Stockwerken wohnten; man kann daher von einem frühen „Gewerbehof“ sprechen. Mitte des 19. Jahrhunderts war der Hof im Besitz der Familie Sünn. Um 1800 befand sich hier die Sommerwohnung des Direktors des Leopoldstädter Theaters, Karl Marinelli.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Sünnhof (3., Landstraßer Hauptstraße 28), um 1908
Wien Museum, Inv.-Nr. 34112

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Jasomirgottstraße (1.), benannt (11. Jänner 1876) nach Herzog Heinrich II. Jasomirgott, entstanden nach der Parzellierun...
11/08/2026

Jasomirgottstraße (1.), benannt (11. Jänner 1876) nach Herzog Heinrich II. Jasomirgott, entstanden nach der Parzellierung des Margaretenhofs.

1310 wird der hier befindliche Hof als Paltrams Haus bezeichnet (Paltram hatte um 1260 im Hof eine Margaretenkapelle eingerichtet); zwischen ihm und der Stephanskirche erstreckte sich das Terrain der Brandstatt. Die Jasomirgottstraße bildet ungefähr die Südseite der alten Brandstatt. Ab 1362 ist der Hof als St. Margaretenhof nachweisbar; er wurde 1872/1873 demoliert, worauf die Gasse eröffnet werden konnte.

Quelle:
geschichtewiki.wien.gv.at

Bildquelle:
Bild 1 - Jasomirgottstraße, Blick vom Stephansplatz (1942)
Wien Museum, Inv.-Nr. 79000/6639

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Vienna
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