29/11/2024
Perverse Plattitüden in Textwüsten.
Oft gelesen und nie kapiert:
„Wir sind stets bemüht, … höchste/beste … bla bla …“
Was bedeutet das?
/
In Texten von Unternehmen: Eine Phrase für „beste“ Qualität?
/
In Dienstzeugnissen: Die schlechtest mögliche Beurteilung.
—
Was bedeutet „bemühen?
:
Bemühen muss ich mich, wenn ich was nicht kann.
:
Wenn ich was kann, muss ich mich nicht bemühen.
—
Und für was steht „stets“?
Als Gegenteil von „sporadisch“?
Da hat das Gegenüber Glück!
Denn was wäre, wenn Bemühen nur unstet – also sporadisch – wäre?
Beispielsweise über den Tag verteilt?
:
7—9 Uhr: Nicht bemüht, noch von Müdigkeit gezeichnet.
9—11 Uhr: Bemüht, jetzt geht’s!
11—12 Uhr: Nicht bemüht, Hunger nagt im Gedärm, Konzentration im Keller.
12—14 Uhr: Immer noch nicht bemüht, im Suppenkoma, Verdauung arbeitet.
14—15 Uhr: Halbwegs bemüht, Nachmittags-Kaffee beginnt zu wirken.
15—16 Uhr: Bemüht, geht wieder! Na Gottseidank!
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Gut wäre /
Vorher Nachdenken, was man zu schreiben gedenkt.
Auch wenn man das Gleiche vorher schon tausendmal wo gelesen hat.
Am Besten wäre /
Besser machen, als blöd und/oder öd.
Öd ist out.
Blöd auch. (Zumindest bei mir)