29/04/2026
Ich gestehe: Tonstudios haben für mich bis heute was Magisches. Das war schon so, als ich bei einem meiner ersten Jobs als Y&R Juniortexter meine Radiospots - für Milka – aufnehmen durfte. Mit Kabarettisten und Schauspielern, die ich nur aus dem Fernsehn kannte und denen ich mich kaum Regie-Anweisungen zu geben traute. Dass sie damals total nett waren, hat dann doch geholfen. Und ich liebe meine Erstlinge noch heute.
Tonstudios sind irgendwie Räume, in denen jedes Detail zählt. Wo an Stimmen, Ideen und Emotionen so lange gefeilt werden, bis aus etwas Gutem etwas Besonderes wird.
Bis ich dann selbst hinters Mikrofon musste, durfte, konnte.
In dem Moment für mich irgendwas zwischen Buben- und Albtraum :) Da hatte ich – wie immer – für einen sehr lieben Kunden meinen Text einfach auf die Bilder des Videos gesprochen - als Layout. Und dann gefiel das so gut, dass sie sagten, dann sprich es doch auch gleich "in echt".
Gesagt, getan. Nervös bis in die Fingerspitzen. Schweißgebadet. Eine Erfahrung, die in mir den Respekt vor den tollen Sprecher:innen des Landes noch mehr steigerte.
Denn wo sie Varianten und Variationen eines Textes anbieten, sprach ich meinen Text 5x haargleich runter. Dank sonorer, brummiger Stimme klang das auch überraschend gut. Aber damit ist dieser Wunsch auch von der Bucket List genommen. Und ich höre den Sprecher:innen viel lieber wieder von außerhalb zu. Magisch ✨