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aditorial News zu Text, PR und Social Media. Agentur aditorial, Inhaberin Beate Mayr-Kniescheck. PR. Von Profis. Für Profis.

⛈️ Hatespeech auf Social Media ist ein ernstes Problem, Journalist:innen sind davon besonders betroffen. Aus aktuellem A...
12/02/2024

⛈️ Hatespeech auf Social Media ist ein ernstes Problem, Journalist:innen sind davon besonders betroffen. Aus aktuellem Anlass hat Beate Kniescheck darüber auf LinkedIn geschrieben. Hier ein Auszug:

🤮 Hatespeech kann Teil von Desinformation sein. Falsche oder fragwürdige Behauptungen werden mitunter in konzertierten Aktionen verbreitet, um die Reputation einzelner Personen, Organisationen oder Unternehmen anzugreifen. Diese Kampagnen zielen oft darauf ab, den öffentlichen Diskurs unterwandern - auch deshalb sind Journalist:innen und Politiker:innen besonders oft betroffen. Die ursprüngliche Motivation kann also eine politische sein. Allerdings profitieren solche Kampagnen davon, dass individuelle Akteure die häufig erfundenen Vorwürfe aufnehmen, weitertragen und begeistert Öl ins Feuer schütten. Doch warum machen sie das?

🧌 Wer Hatespeech verbreitet, tut dies oft aus Langeweile, um sich zu unterhalten, Aufmerksamkeit zu bekommen oder sich an jemandem zu rächen. Aber auch die Gruppendynamik spielt eine Rolle: Trolle zollen sich gegenseitig "Respekt" für Hasskommentare und bekommen so die Anerkennung, nach der sie sich sehnen. Psychologisch spielt dabei die sogenannte "Deindividuation" eine wichtige Rolle: In bestimmten Gruppensituationen richten Menschen ihr Verhalten weniger stark an gesellschaftlichen Normen aus. Und bei der Kommunikation auf Social Media verlieren viele leichter die Selbstbeherrschung, Psycholog:innen sprechen vom "Online Disinhibition Effect". Der betrifft aber nicht nur User, die anonym posten und kommentieren, sondern auch solche, die ganz offen und mit Klarnamen Hatespeech verbreiten. Diese Enthemmung wird auch dadurch gefördert, dass online Körpersprache und Signale, die Empathie fördern, nicht oder weniger stark wirken.

🥹 Hasskommentare und Anschuldigungen, die online kursieren, können verheerende Auswirkungen auf die Betroffenen haben. Sie leiden meist unter Stresszuständen, Angst und Unruhe, sind niedergeschlagen oder entwickeln Depressionen, vor allem bei massivem und länger andauerndem "Beschuss". Frauen reagieren anders als Männer, auch deshalb, weil sie in der Regel einer größeren Bandbreite an Anfeindungen ausgesetzt: Während Männer vor allem Hatespeech erleben, die ihre Reputation angreift, werden Frauen zusätzlich oft verbal sexuell belästigt oder mit physischer Gewalt bedroht.

💪 Was also tun? Im Social Media-Management ist oft dieser Spruch zu hören: "Don't feed the trolls!" Das ist einerseits richtig. Je mehr Aufmerksamkeit man den Trollen schenkt, umso mehr sind sie motiviert, Hatespeech weiter auf die Spitze zu treiben. Darüber hinaus ist Content, der viele Reaktionen erhält, sichtbarer. Auf Postings oder Kommentare von Trollen ausführlich zu antworten, ist deshalb kontraproduktiv.

💐 Andererseits müssen Betroffene spüren, dass sie nicht allein in einem Sh*tstorm stehen. Ein "Flowerrain" als Gegenreaktion kann wirksam unterstützen und rettet so vielleicht auch den Diskurs zu einem Thema. Leider gibt es bei Hatespeech viel zu wenig Gegenrede. Viele reagieren auch dann nicht, wenn jemand einen Kommentar oder ein Posting falsch oder gar menschenverachtend findet. Beobachter fürchten mitunter, selbst ins Kreuzfeuer der Kritik zu kommen, sie fühlen sich aber oft gar nicht berufen, etwas zu unternehmen. Grund dafür ist der sogenannte "Zuschauer-Effekt": Menschen, die Zeuge eines Unfalls werden, leisten weniger häufig Hilfe, wenn weitere Personen anwesend sind. Dieser Effekt ist online natürlich besonders stark ausgeprägt. Deshalb ist Zivilcourage in sozialen Netzwerken besonders wichtig, um klarzumachen, dass Hassrede völlig inakzeptabel ist.

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Zum vollständigen LinkedIn-Artikel: https://www.linkedin.com/in/beatemayrk/

aditorial feiert heute den 16. Geburtstag, am 4. Juli 2006 gründete Beate Mayr-Kniescheck die PR-Agentur in Wien. Exakt ...
04/07/2022

aditorial feiert heute den 16. Geburtstag, am 4. Juli 2006 gründete Beate Mayr-Kniescheck die PR-Agentur in Wien. Exakt vier Jahre später folgte der Seminaranbieter aditorial academy.

Vielen Dank allen Kundinnen und Kunden, Geschäftspartnern und allen, die in den letzten 16 Jahren an unserer Seite waren. It’s been a hell of a ride!

Sweet sixteen war Beate Kniescheck übrigens auch auf diesem Bild. Wie die Zeit vergeht ...

Keine Lust auf Social Media? Dass es richtig Spaß machen kann, Content für Unternehmen zu entwickeln, zeigt Beate Mayr-K...
09/11/2021

Keine Lust auf Social Media? Dass es richtig Spaß machen kann, Content für Unternehmen zu entwickeln, zeigt Beate Mayr-Kniescheck in ihren Seminaren. Die nächsten finden am WIFI Management Forum statt, hier die Termine:

⟹ 3. 12. Als Unternehmen kommunizieren via Social Media

(Seminar, Wien)

⟹ 14./15. 12. Als Unternehmen kommunizieren via Social Media

(Webinar, Zoom)

⟹ 26. 11. Überzeugend formulieren in Wort und Schrift

(Seminar, Wien)

In den Seminaren werden Best Practices präsentiert, außerdem entwickeln die Teilnehmer*innen eigenen Content. Und es stimmt schon: Meistens wird viel gelacht, nicht nur in den Pausen! 😅

https://www.wifiwien.at/kurs/24371x-als-unternehmen-kommunizieren-via-social-media

Genau heute vor 15 Jahren gründete Beate Mayr-Kniescheck die Agentur aditorial. Die OÖ Medienfrauen haben vor kurzem dar...
04/07/2021

Genau heute vor 15 Jahren gründete Beate Mayr-Kniescheck die Agentur aditorial. Die OÖ Medienfrauen haben vor kurzem darüber berichtet:

"Beate Mayr-Kniescheck arbeitete als Journalistin unter anderem für den 'Standard'. Nach einem Intermezzo im Lizenzmanagement eines Berliner Verlags gründete die einstige Landeschulsprecherin 2006 ihre Agentur aditorial, die auf Pressearbeit, Social Media und 'alles im Zusammenhang mit Text' spezialisiert ist. Nach Oberösterreich kommt sie regelmäßig und das nicht nur aus privaten Gründen, um ihre Familie zu besuchen: Sie unterstützt Städte und Gemeinden in ihrer PR-Arbeit, indem sie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Text, PR und Social Media schult. 'Es ist für mich als Trainerin auch spannend, für ein Ministerium in Luxemburg – 'vor Corona' noch persönlich – Kurse zu halten, für einen Münchner Kunden Kontakte zur Schweizer Medienszene herzustellen oder Gäste eines rumänischen Konzerns zu meinen Seminaren in Wien begrüßen zu dürfen“, erzählt Beate Mayr-Kniescheck. Neben der hauptberuflichen Tätigkeit als PR-Beraterin ist sie als Autorin tätig und schreibt beispielsweise Kurzgeschichten, Gedichte und Essays, die in Literaturzeitschriften und Anthologien erscheinen. 'Ein Dramolett, das ich verfasst habe, wurde vor zwei Jahren im Schauspielhaus in Wien aufgeführt. Das war zwar ein sehr kurzes Stück, aber schon aufregend, zu sehen, wie ein eigener Text auf der Bühne wirkt, wie das Publikum reagiert. Ich würde sehr gerne mehr literarische Texte schreiben, leider fehlt die Zeit', so Beate M. Kniescheck. Aktuell arbeitet sei an ihrem ersten Kurzroman, der in Wien und – natürlich – in Oberösterreich spielt. Und was feiert die unternehmerische Innviertlerin am 4. Juli? Jedes Jahr ihren persönlichen Unabhängigkeitstag. 2021 werden es 15 Jahre, dass sie sich selbstständig gemacht hat."

Quelle: https://www.facebook.com/Medienfrauen/

Foto: Ferry Nielsen

Ich feiere wieder einmal den 4. Juli als meinen ganz persönlichen "Unabhängigkeitstag".🤩🥳Genau heute vor 14 Jahren habe ...
04/07/2020

Ich feiere wieder einmal den 4. Juli als meinen ganz persönlichen "Unabhängigkeitstag".🤩🥳

Genau heute vor 14 Jahren habe ich mein Unternehmen gegründet - und es seither nicht bereut. Am meisten liebe ich an meinem Beruf, dass ich ständig Neues lerne: Durch Herausforderungen, die sich im Lauf der Zeit ergeben und durch Menschen, mit denen ich zusammenarbeite oder die meine Seminare besuche.

Als Vortragende muss ich oft selbst reden. Für das kommende Jahr habe ich mir aber vorgenommen, mehr zuzuhören. Ich finde, dass nicht nur unsere privaten, sondern auch unsere beruflichen Kontakte sehr davon profitieren, wenn wir einander besser zuhören. Und ganz persönlich kann ich sagen, dass mich Zuhören glücklich macht. Also, haltet mir die Daumen, dass das Vorhaben gelingt! 🤞

Eure Beate Mayr-Kniescheck

Homeoffice: läuft! 👍Eine liebe Kollegin hat mir sogar den passenden Bleistift dafür geschenkt.All den Helden da draußen,...
17/03/2020

Homeoffice: läuft! 👍
Eine liebe Kollegin hat mir sogar den passenden Bleistift dafür geschenkt.
All den Helden da draußen, die in Krankenhäusern, Arztpraxen, Apotheken, Supermärkten usw. ihren Dienst tun, von ❤️ Alles Gute!
Und allen, die daheim arbeiten, wünsche ich starke Nerven - vor allem dann, wenn parallel zur Arbeit Kinder zu betreuen sind. Ich weiß, wie das ist ... 😉
Alles Liebe,
Beate Mayr-Kniescheck

Das verflixte 13. Jahr ist vorbei: Am 4. Juli 2006 habe ich mein Unternehmen gegründet. Das vergangene Geschäftsjahr hat...
04/07/2019

Das verflixte 13. Jahr ist vorbei: Am 4. Juli 2006 habe ich mein Unternehmen gegründet. Das vergangene Geschäftsjahr hatte es tatsächlich in sich:

- Ich musste das erste Mal Termine krankheitsbedingt absagen.
- Ich habe das erste Mal verschlafen.
- Ich konnte - trotzdem 😉 - neue Kunden gewinnen.
- Ich durfte das erste Mal eine Ministerin eines anderen Landes beraten.

Ich lerne: Tiefschläge und Höhepunkte liegen oft nahe beisammen. Und jeder von uns sollte sich regelmäßig eine entspannte Auszeit gönnen.

In diesem Sinn: Einen schönen Sommer!
Eure Beate Mayr-Kniescheck

Das ist mal ein klarer Markenname für eine Leiharbeitsfirma! 😂
02/07/2019

Das ist mal ein klarer Markenname für eine Leiharbeitsfirma! 😂

„Die Macht der Wörter: Wie Sprache unser Denken und Handeln bestimmt“Diese Radiokolleg-Reihe ist auf Ö1 gelaufen, man ka...
28/03/2019

„Die Macht der Wörter: Wie Sprache unser Denken und Handeln bestimmt“
Diese Radiokolleg-Reihe ist auf Ö1 gelaufen, man kann sie noch ein paar Tage online nachhören. Extrem gut recherchiert, spannend!

Worte haben bemerkenswerte Wirkung. Hören Menschen, dass sich eine Person im fünften Stock befindet, wandert ihr Blick automatisch nach oben. Lesen sie den Satz "John tritt den Ball", aktiviert ihr Gehirn jenen Bereich, der für das Planen von Fußbewegungen zuständig ist. Wer das Bild eines Gepa...

Morgen feiert die UNESCO die Sprachvielfalt der Welt. Beim „Internationalen Tag der Muttersprache“ geht es auch um bedro...
20/02/2019

Morgen feiert die UNESCO die Sprachvielfalt der Welt. Beim „Internationalen Tag der Muttersprache“ geht es auch um bedrohte Sprachen. Beate Mayr-Kniescheck berichtet aus diesem Anlass für die „Presse“ aus dem rätoromanischen Sprachgebiet in der Schweiz.

Rätoromanisch ist die vierte Amtssprache der Schweiz, trotzdem hat die Unesco sie auf die Liste der bedrohten Sprachen gesetzt. Nur noch einer von 2000 Schweizern spricht Romanisch. Doch einige setzen sich für den Erhalt ein.

Die Reputation der PR hat in den letzten Jahren gelitten, genauso wie das Ansehen des Journalismus. Nur 49% sagen, sie w...
17/01/2019

Die Reputation der PR hat in den letzten Jahren gelitten, genauso wie das Ansehen des Journalismus.

Nur 49% sagen, sie würden gerne in der PR arbeiten, 44% finden das dagegen "wenig" oder "gar nicht attraktiv". Das ergab eine aktuelle IFES-Onlinebefragung im Auftrag des PRVA - Public Relations Verband Austria

Müssen wir uns Sorgen machen? Ein wenig wohl schon. Der PRVA und andere Verbände tun viel, um die Reputation der Kommunikationsbranche zu stärken. Aber dass PR und Journalismus immer weniger geschätzt werden, scheint ein Trend der Zeit zu sein. Dabei ist gerade Journalismus für einen vernünftigen Diskurs in einer Demokratie so wichtig - ein Diskurs, für den wir uns alle einsetzen sollten!

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Wie die Zeit vergeht!

Das verflixte 13. Jahr ist vorbei: Am 4. Juli 2006 hab ich mein Unternehmen gegründet.

Das vergangene Geschäftsjahr hatte es tatsächlich in sich:


  • Ich musste das erste Mal Termine krankheitsbedingt absagen. (Alles wieder gut.)

  • Ich habe das erste Mal verschlafen. (Man fühlt sich danach sehr jung ... ;))