04/02/2026
"Auch die Namen?"
Sie strahlt über das ganze Gesicht.
„Ja, ich kopiere einfach die ganze englische Mail in Perplexity und lass mir direkt eine Antwort formulieren. Spart so viel Zeit!"
KI-Schulung, letzter Dienstag.
Das ist so ein Moment, in dem mir wieder klar wird:
Es fehlt nicht der Mut.
Es fehlt bei vielen das Grundverständnis.
Die Teilnehmerin war neugierig.
Motiviert.
Hat ein Tool gefunden, das ihr hilft.
Und macht genau das, was in so vielen Unternehmen gerade passiert:
KI nutzen, ohne die Basics zu kennen.
Warum? Weil den Menschen niemand erklärt, was passiert, wenn sie auf "Enter" drücken.
Das ist übrigens kein Einzelfall.
Das ist das, was ich KI-Wildwuchs nenne.
Und warum „einfach mal machen lassen" keine Strategie ist.
Drei Dinge, die vor jeder Tool-Schulung kommen müssen und was ich zu "KI-Literacy" zähle:
👉1. Verstehen, wie KI funktioniert - und nicht nur, wie man sie bedient!
Was passiert mit meinen Daten? Wo liegen sie? Wer trainiert damit?...
👉2. Wissen, wann ich KI NICHT nutzen darf!
Datenschutz, Vertraulichkeit, Urheberrecht - das sind keine Nice-to-haves.
👉3. Verantwortung übernehmen können!
Wer haftet, wenn was schief geht? Wer prüft das Ergebnis? Wer entscheidet?
Die Teilnehmerin hat übrigens sofort verstanden.
Sie war nicht fahrlässig. Sie wusste es einfach nicht besser.
Und genau deshalb brauchen wir ein gemeinsames Grundverständnis (AI Literacy), bevor wir die KI strategisch, operativ und taktisch einsetzen.
Das KI-Grundverständnis ist keine Bremse!
Sondern das Fundament für alles, was danach kommt.
PS: Viele Unternehmer glauben: KI-Lizenzen kaufen (zB Microsoft Co-Pilot oder andere), Mitarbeiter ran lassen, dann entsteht KI-Kompetenz von allein.
❌Nein, tut es nicht.
Meine Erfahrung zeigt: Ohne Fundament entsteht kein strategischer Vorteil. Sondern Wildwuchs.
Kennst du das?
Wenn du es anders machen willst, hol dir gerne ein Gespräch. Meine KI-Workshops und Trainings sind sehr individuell.