24/06/2019
Dieses Brucker Bürgerhaus auf Leithagürtel 19, ließ mein Urgroßvater, der Eisenbahnpionier und Erfinder, k. u. k. Bahnrat Alfred Ruscher, um die Jahrhundertwende, als Wohnhaus für seine Familie (er hatte 7 Kinder, davon 2 mit seiner 2. Ehefrau Elisabeth Kellner aus Hardegg) errichten. Dieses Haus zeichnet eine in ganz Bruck/Leitha unerreichte, reiche Freskenverzierung aus. An der Nordseite sind große Fensternischen ersichtlich. Insgesamt gibt es sechs solcher Nischen, die vor der Renovierung durch den neuen Besitzer, allesamt mit großformatigen, prächtigen Ölgemälden versehen waren! Der heutige Besitzer ließ diese Meisterwerke architektonischer, bürgerlicher Kunstpräsentation vor den Augen der Behörden brutal mit Mörtel zudecken! Dies war nur möglich, da dieses reich verzierte Bürgerhaus, aus vollkommen unverständlichen Gründen, bis heute NICHT unter Denkmalschutz steht. Bürgermeister Gerhard Weil und der Brucker Gemeinderat haben hier wichtigen Handlungsbedarf, da ständig Gefahr im Verzug ist, dass am sogenannten "Alfred Ruscher - Haus" weitere Veränderungen, welche die Ursprünglichkeit zerstören, vorgenommen werden! Herr Bürgermeister Gerhard Weil, schauen Sie hier bitte nicht weiter zu, wie ein architektonisches Brucker Baujuwel systematisch der Willkür seiner Besitzer ausgesetzt ist und stellen Sie dieses Haus endlich unter Denkmalschutz, bzw. lassen Sie ein diesbezügliches Verfahren einleiten ...!