13/03/2026
«Jöö-Effekt oder Privatsphäre?»
Reality-Star Mia Madisson zeigt ihre Tochter künftig nur noch zensiert auf Instagram. Der Hintergrund: wachsende Sorgen rund um Kinderschutz im digitalen Raum. Im Gespräch mit Nau.ch durfte ich die Situation aus Marketingperspektive einordnen.
Kinderbilder erzeugen auf Social Media oft starke Emotionen – der bekannte «Jöö-Effekt». Genau deshalb funktionieren sie im Influencer-Marketing so gut: Sie wirken authentisch, nahbar und erzeugen Aufmerksamkeit. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für eine andere Frage: Wie sichtbar sollten Kinder im digitalen Raum überhaupt sein?
Eine solche Entscheidung kann kurzfristig Reichweite kosten. Sie kann aber auch Vertrauen schaffen – gerade wenn die Community spürt, dass es wirklich um den Schutz des Kindes geht. Für mich zeigt dieser Fall exemplarisch, wohin sich Social Media entwickelt: weg vom reinen Fokus auf Reichweite hin zu mehr Verantwortung im digitalen Raum.
Wie siehst du das? Sollten Kinder auf Social Media überhaupt sichtbar sein – oder braucht es hier ein Umdenken? Mehr dazu im Artikel auf Nau.ch: https://www.nau.ch/people/aus-der-schweiz/mia-madisson-zensiert-baby-im-netz-erst-sinkt-reichweite-dann-67104673