01/04/2026
Ein GPT ist kein fertiges Tool.
Er entsteht im Laufe der Nutzung:
↳ durch Rückfragen,
↳ durch Korrekturen,
↳ durch Beispiele,
↳ durch Entscheidungen im Gespräch.
Genau dieser Teil fehlt, wenn du ihn von jemanden bekommst.
Du bekommst die Anleitung.
Aber nicht den Weg, wie daraus gute Ergebnisse entstanden sind.
Und dann passiert das, was ich gerade ständig sehe:
Der GPT wird geteilt.
Mehrere Personen nutzen ihn.
Und plötzlich kommen komplett unterschiedliche Ergebnisse raus.
Nicht, weil alle „zu blöd“ sind.
Sondern weil der Kontext fehlt.
Und es geht noch weiter:
Sobald ein GPT Dinge prüfen soll, die von echten Zugriffen abhängen, wird es kritisch.
Zum Beispiel:
↳ Inhalte von Websites
↳ technische Dateien wie robots.txt
↳ strukturelle Informationen
Wenn diese Fähigkeiten in der Nutzungssituation nicht sauber vorhanden sind, dann wird nicht mehr geprüft.
Dann wird geschätzt.
Und das wirkt nach außen oft wie ein Ergebnis.
Ist aber keins.
Deshalb funktionieren viele geteilte GPTs nicht so, wie erwartet.
Nicht, weil die Idee schlecht ist.
Sondern weil viele glauben, sie könnten Ergebnisqualität einfach „weitergeben“.
Dachte ich auch mal.
Aber das funktioniert nicht.
Ich baue deshalb keine GPTs, die einfach nur geteilt werden.
Ich baue Arbeitsweisen, die im Alltag funktionieren und im Team wirklich genutzt werden.
Und das Team versteht, wie es selbst gute GPTs konfiguriert.
Und genau daran scheitert es gerade in vielen Unternehmen.
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