11/02/2021
Die ersten Berichte erscheinen 😊
Wer „My heart will go on“ oder „Time of my life” hört, hat sofort die Bilder vom Liebespaar am Bug der „Titanic“ oder von den leidenschaftlich tanzenden Frances und Johnny aus „Dirty Dancing“ vor Augen. Diese Bilder wollte die Voßwinkelerin Helen Schreiber auch den Lesern ihres Debütromans erschaffen und schrieb einen Soundtrack zu ihrem ersten Buch.
Am 11. Februar erscheint der erste Roman von Helen Schreiber „Heimweh nach uns“. „Eine Liebesgeschichte aus dem täglichen Leben ins Herz“, so fasst sie ihren Roman zusammen. Mit der Buchmusik vereint die Mutter von drei Kindern ihre beiden großen Leidenschaften: Singen und Schreiben. Als sie vor gut einem Jahr mit einem Manuskript beim Feuerwerkeverlag vorstellig wurde, hatte sie nicht damit gerechnet, ein Jahr später ihren alten Job an den Nagel gehängt zu haben und sich voll dem Schreiben und Singen zu widmen. Jetzt ist ihr Debütroman fertig und Anfang Februar über den Buchhandel oder als E- Book zu beziehen.
„Eigentlich ist `Heimweh nach uns` nicht mein allererstes Buch. Ich habe in den Elternzeiten jedes meiner Kinder jeweils ein Buch geschrieben, es aber immer nur Freunden und Familie zum Lesen gegeben. Dann habe ich mich endlich getraut, ein Manuskript an Verlage geschickt und schließlich einen Vertrag bekommen“, erzählt Helen Schreiber den Weg zu ihrem ersten fertigen Buch. „Eine sehr aufregende Zeit.“ Nach der reinen Schreibaufgabe folgte noch ein gutes halbes Jahr Arbeit. „Lektorat, Endabnahme, Coverauswahl – das alles kommt noch hinzu, wenn man eigentlich schon fertig ist mit den Schreiben. Aber es macht unglaublich viel Spaß.“
Während des Prozesses ist dann die Idee gereift, den Gefühlen der beiden Protagonisten Lena und Malte noch eine zweite Ausdrucksform zu geben. Sie schrieb Texte und Melodien zu den wichtigsten Situationen im Buch. Der passende Komponist war nicht weit weg und so entstanden vier Soundtracks. „Ich kenne bisher nur ganz wenige Lieder, die zu Büchern geschrieben wurden, und ich bin sehr gespannt, wie das Konzept bei den Leserinnen und Lesern ankommt. Ich finde, durch die Lieder kann man das Buch noch einmal mehr erleben und die Geschichte fühlen.“ Die vier Songs stehen mit Erscheinen des Buches auf den gängigen Streamingdiensten zum Download. Und wenn irgendwann wieder Veranstaltungen möglich sind, träumt die Arnsbergerin von Lesungen, bei denen sie Texte und Gesang dem heimischen Publikum live präsentiert.
Foto: Anna-Christina Senske