18/04/2020
Immer wieder stelle ich fest, dass es große Unsicherheit gibt, was man im Rahmen eines Newsletterversandes darf und was nicht.
Nachfolgend habe ich 12 Tipps zusammengestellt. Eine ausführlichere Beschreibung der einzelnen Punkte gibt es in meinem aktuellen Blogbeitrag auf meiner Website.
Tipp 1
Newsletteranbieter mit Bedacht wählen. - Was wird geboten? - Was benötige ich? - In welchem Land ist der Firmensitz des Anbieters? Sind die angebotenen Formulare dsgvo-konform?
Tipp 2
AV Vertrag mit dem Anbieter abschließen.
Tipp 3
Im Anmeldeformulare nur die E-Mail-Adresse als Pflichtfeld definieren.
Tipp 4
Den Interessenten darauf hinweisen, wie oft der Newsletter versandt wird, welchen Inhalt man bietet und mit welchem Newsletteranbieter bzw. mit welcher Software der Versand durchgeführt wird
Tipp 5
Ob eine Checkbox notwendig ist, um die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zu akzeptieren, wird kontrovers diskutiert. Fakt ist aber, dass man auf die Datenschutzerklärung hinweisen und verlinken muss. Ich empfehle die Nutzung der Checkbox, denn sicher ist sicher.
Tipp 6
In der Datenschutzerklärung selbst muss unter dem Punkt Newsletter weitere Angaben zum Newsletteranbieter gemacht werden. Des Weiteren muss beschrieben werden, was genau mit den personenbezogenen Daten gemacht wird.
Tipp 7
Newsletter dürfen nur noch im Double Opt-in Verfahren versendet werden.
Tipp 8
Die Einwilligung aus dem Double Opt-in Verfahren muss protokolliert werden.
Tipp 9
In jedem Newsletter muss ein Link enthalten sein, mithilfe dessen man sich wieder austragen kann.
Tipp 10
In jedem Newsletter muss ein Impressum eingebunden sein.
Tipp 11
Auch im Newsletter müssen korrekte Angaben bezüglich Liefer- und Versandkosten sowie der Mehrwertsteuer gemacht werden. Des Weiteren muss man, bei der Nutzung von Fotos, genau wie auf der Website auch, über die Rechte zur gewerblichen Nutzung verfügen.
Tipp 12
Kopplungsverbot - Hier ist Vorsicht geboten. Man darf zwar auch weiterhin einen neuen Abonnenten mit einem E-Book bzw. Freebie belohnen, aber mann muss dabei ein paar Punkte beachten. Unter anderem muss deutlich werden, dass das E-Book nicht kostenlos ist, sondern dass der Kunde praktisch mit seinen Daten bezahlt.
Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, findet in meinem Blogartikel "Achtung Newsletter!" weitere Informationen. (Link in den Kommentaren)
Hinweis:
Dieser Beitrag stellt selbstverständlich keine Rechtsberatung dar. Die Informationen sind lediglich eine Zusammenfassung meiner Recherchen zu diesem Thema. Da ich keine Rechtsanwältin bin, kann und darf ich für die gemachten Aussagen keine Haftung übernehmen. Für hundertprozentige Rechtssicherheit sollte zu all diesen Themen immer ein Fachanwalt konsultiert werden.
Viel Erfolg!