02/03/2026
Die Banner sind abgehängt. Der Tisch ist rausgetragen.
Die letzten Dinge eingepackt und verstaut.
Die Tür ist zu. Und dieses Kapitel ist beendet.
Ab heute haben wir kein Büro mehr. Wer uns aufmerksam verfolgt, hat vielleicht schon Ende Oktober gemerkt, dass die Kulisse eine andere war.
Zurück in den alten Räumlichkeiten – dort, wo alles begonnen hat.
Der Plan war ein anderer. Ich wollte größer werden. Mehr Raum. Mehr Menschen. Mehr Bewegung.
Ich habe mir vorgestellt, wie dieses Büro wächst. Wie hier Leben ist. Wie hier Ideen entstehen und umgesetzt werden.
Vor zwei Monaten kam die Gewissheit, dass dieses Ziel – zumindest in dieser Form – gescheitert ist.
Nicht, weil wir keine Aufträge haben. Nicht, weil wir aufgeben. Ganz im Gegenteil. Es ist eine wirtschaftliche Entscheidung. Hohe Fixkosten. Keine Mitarbeitenden vor Ort.
Charlotte wird weiterhin zu 100 % im Homeoffice arbeiten und bleibt ein wichtiger Teil dieses Teams.
Es ändert sich viel. Und gleichzeitig nichts.
Und trotzdem fühlt es sich an wie ein Stich. Wie ein Moment, in dem man sich fragt: Hättest du es früher sehen müssen? Hättest du anders reagieren sollen?
Im Nachhinein ist man immer klüger. Aber Unternehmertum fühlt sich manchmal genau so an: Du triffst Entscheidungen mit dem Wissen von heute – und lebst später mit dem Wissen von morgen.
Ich weiß nur eins: Wir hören nicht auf.