Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. - bevh

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Vergangene Woche haben wir gesehen, dass unterschiedliche Nutzung von KI derzeit deutlich mit Bildungsniveau korreliert....
25/09/2026

Vergangene Woche haben wir gesehen, dass unterschiedliche Nutzung von KI derzeit deutlich mit Bildungsniveau korreliert. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Einkommen: Je mehr Geld zur Verfügung steht, um so eher geben die Teilnehmer unserer Befragung an, künstliche Intelligenz für die Produktsuche und –auswahl einzusetzen. Auch die Bereitschaft, die Zahlung an KI-Agenten abzugeben, nimmt mit dem relativen „Wohlstand“ zu. Die Grafik zeigt den Prozentanteil derjenigen, die den entsprechenden Aussagen voll und ganz oder weitgehen zustimmen.

Zwischen der niedrigsten und der höchsten Einkommensklasse liegen bei der Produktsuche aktuell mehr als 10 Prozentpunkte Unterschied. Da Agenten die Fähigkeit zugesprochen wird, entsprechend gepromptet auch Budgets optimal zu verwalten, könnte gerade für weniger gut gestellte Verbraucher ein Nutzen im Einsatz von KI liegen.

In den kommenden Wochen betrachten wir den Einsatz von KI aus einer anderen Perspektive. Künstliche Intelligenz kann, en...
18/09/2026

In den kommenden Wochen betrachten wir den Einsatz von KI aus einer anderen Perspektive. Künstliche Intelligenz kann, entsprechend gepromptet, repetitive Aufgaben ersetzen und Fähigkeiten erweitern. Sie kann aber auch individuelle Kompetenzen mindern, befürchten Bildungsforscher. Dazu zählt für sie die Fähigkeit, sich rasch zu orientieren und in komplexen Situationen das Wesentliche zu erkennen und den Überblick zu behalten.

Derzeit sehen wir noch eine deutlich stärkere Nutzung (oder Bereitschaft zur Nutzung) von KI für Einkaufsprozesse – Produktsuche, Produktauswahl und Bezahlung – bei den Bevölkerungsgruppen mit höherer Bildung. Der wesentliche Sprung liegt zwischen dem Mittleren Bildungsabschluss und dem Abitur. Die Grafik spiegelt für die jeweiligen Aussagen den Prozentanteil derjenigen, die „voll und ganz“ oder „weitgehend“ zustimmen.

Da in Berufsschulen KI inzwischen vielfältig eingesetzt wird (auch in handwerklichen Berufen im Kontext von Robotik) ist davon auszugehen, dass sich dieser Unterschied in den kommenden Jahren nivellieren wird.

Vergangene Woche haben wir in der   herausgearbeitet, dass die durchschnittliche Bereitschaft, einer KI das Shopping zu ...
11/09/2026

Vergangene Woche haben wir in der herausgearbeitet, dass die durchschnittliche Bereitschaft, einer KI das Shopping zu übertragen, noch deutlich weniger ausgeprägt ist als das Vertrauen in die KI als Shopping-Ratgeber. Der Lackmus-Test für dasVertrauen in KI wäre, ihr die Hoheit über das Portemonnaie zu geben.

Man sollte annehmen, dass hier die Bereitschaft noch geringer ausfällt. Tatsächlich aber ist das nicht der Fall. Diejenigen, die sich bereit erklären, Käufe mit KI durchzuführen, würden ihr auch Zugang zu Zahlungsdaten geben. Und prozentual sogar etwas mehr als bei der Frage der letzten Woche – allerdings noch knapp innerhalb der statistischen Unschärfe. Vor allem aber auch nicht weniger.

Technisch würde der Kunde den Agenten über ein „Intent Mandate“, ggf. mit Preis- und Mengenbegrenzung („Open Mandate“), zum Kauf autorisieren, was im Zuge der Transaktion über einen Credential Provider bestätigt und dann ausgeführt wird. Sofern der Gesetzgeber eine solche Willenserklärung im Fernabsatz gemäß Verbraucherkreditrichtlinie akzeptiert.

To be discussed…

In den vergangenen Wochen haben unsere   gezeigt, dass Produktempfehlungen einer KI im Jahr 2026 zwar in viele Kaufentsc...
04/09/2026

In den vergangenen Wochen haben unsere gezeigt, dass Produktempfehlungen einer KI im Jahr 2026 zwar in viele Kaufentscheidungen bereits einbezogen werden. Aber blind folgen würden in der Bevölkerung nur gut jeder zehnte Onlinekäufer. Bei den 14-29jährigen ist es zwar bereits jeder fünfte Befragte, aber dieser Wert hat sich innerhalb eines Jahres kaum erhöht.

Wie bereit wären die Onlinshopper dann, den Einkauf von einem KI-Agenten erledigen zu lassen? Hier zögern die Befragten noch mehr. Bei den 14-39jährigen liegt die Zustimmung zur entsprechenden Aussage zwischen 16 und 17 %. In der Gesamtbevölkerung sind es zwar mit 10 % kaum weniger als bei der Nutzung von KI als Shopping-Guide. Die Ablehnung von Kauf-Agenten fällt mit 70 % um ganze 10 Prozentpunkte deutlicher aus als beim Vertrauen in die Produktempfehlungen der KI. Dieser Unterschied zieht sich vergleichbar durch alle Altersgruppen.

KI-Agenten steuern Marketingprozesse, Kund:innen suchen über neue Kanäle, Vertrieb und Marketing müssen enger zusammenwa...
02/09/2026

KI-Agenten steuern Marketingprozesse, Kund:innen suchen über neue Kanäle, Vertrieb und Marketing müssen enger zusammenwachsen: B2B E-Commerce verändert sich rasant.

Der Strategiegipfel B2B E-Commerce & Marketing am 17.–18. November 2026 zeigt anhand konkreter Praxisberichte, wie führende Unternehmen diesen Wandel gestalten – von KI und Customer Experience bis Change Management.

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Wir bringen Entscheider zusammen.

In der vergangenen   legte die Verbraucherforschung mit Blick auf disruptives KI-Shoppingverhalten eher nahe, von einem ...
28/08/2026

In der vergangenen legte die Verbraucherforschung mit Blick auf disruptives KI-Shoppingverhalten eher nahe, von einem Sturm im Wasserglas zu sprechen. Aber trifft das auf alle Altersgruppen zu?

Hier zeigt sich: Nicht nur die jüngernen Kunden verändern ihr Informationsverhalten stärker in Richtung Chatbots. Auch die ausgabenfreudigeren Altersgruppen von 30-39 und 40-49 Jahren verändern ihre Meinung wenigstens graduell. Zunächst von Ablehnung hin zu einer skeptisch abwägenden Haltung, aber auf niedrigem Niveau auch zu mehr Vertrauen in dieEmpfehlungen der KI.

Das Bild vom Plätschern bleibt also bestehen – aber man kann hier auch eine Unterströmung erkennen, die sich zur Welle aufbaut.

Vergangene Woche haben wir gezeigt, dass KI im Kaufprozess immer wichtiger wird. Hat sich deshalb das Vertrauen in die E...
21/08/2026

Vergangene Woche haben wir gezeigt, dass KI im Kaufprozess immer wichtiger wird. Hat sich deshalb das Vertrauen in die Empfehlungen und die Bereitschaft, nicht selbst noch einmal nach Alternativen zu suchen geändert? Hier sehen wir fast kein My an Veränderung.

Aggregiert man die Zustimmung, Ablehnung oder Unentschiedenheit gegenüber der Aussage: „Einer Produktempfehlung einer KI würde ich folgen, ohne selbst noch einmal nach Alternativen zu suchen.“, so haben 12 Monate immer intensivere KI-Nutzung auf den ersten Blick keinen Effekt.

Die Ausgangsfrage der vergangenen Woche könnte man vordergründig beantworten: KI im E-Commerce ist derzeit nur ein Plätschern. In der kommenden Woche splitten wir in der diesen Wert aber nach Alter auf. Spoiler: Mit etwas anderen Werten.

In den kommenden Wochen werden wir uns im Rahmen der   mit KI und Kaufverhalten beschäftigen. Tsunami, Woge, Welle oder ...
14/08/2026

In den kommenden Wochen werden wir uns im Rahmen der mit KI und Kaufverhalten beschäftigen. Tsunami, Woge, Welle oder sanftes Plätschern? Unsere regelmäßigen Verbraucherbefragungen erlauben inzwischen interessante Einblicke und Zeitreihen-Vergleiche.

Beginnen wir mit der Nutzung von KI-Bots im Vorfeld eines Kaufs. Hier sehen wir im Vergleich zu 2025 einen deutlichen Sprung in allen Altersgruppen. Wie gering auch immer direkte Conversions oder wie wichtig weiterhin der Traffic aus Suchmaschinen auch ist: Die Zahlen zeigen deutlich, dass künstliche Intelligenz den Weg zum Kauf begleitet. Ob Inspiration, Exploration oder künftig auch Transaktion: das werden wir in den kommenden Wochen genauer betrachten.

Wir freuen uns riesig, unsere Partnerschaft mit der NRF 2026: Retail's Big Show Europe bekannt zu geben!Von KI und Unifi...
12/08/2026

Wir freuen uns riesig, unsere Partnerschaft mit der NRF 2026: Retail's Big Show Europe bekannt zu geben!
Von KI und Unified Commerce bis hin zu Kundenerlebnis, Lieferkette, Filialinnovationen und Retail Media – auf der NRF 2026: Retail's Big Show Europe werden die Strategien von morgen zu den Gesprächen von heute.
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Wir sehen uns dort!

NRF 2026: Retail’s Big Show Europe

Vergangene Woche haben wir gezeigt, dass sich Social Networks in der Kaufvorbereitung unterschiedlich relevant sind. Abe...
07/08/2026

Vergangene Woche haben wir gezeigt, dass sich Social Networks in der Kaufvorbereitung unterschiedlich relevant sind. Aber gibt es besondere Affinitäten zwischen Netzwerken und Warengruppen?

Wir haben im zweiten Quartal dieses Jahres, Onlinekäufer gefragt, ob sie schon einmal in einem sozialen Netzwerk auf ein Produkt aufmerksam geworden sind und dieses dann auch gekauft haben. Wir können diese Käufer nach der jeweilig gekauften Warengruppe clustern. Allerdings ist es nicht möglich, einen direkten Bezug zwischen dem letzten Kauf und der Nutzung eines bestimmten Social Networks herzustellen. Allerdings zeigen sich hier leichte Unterschiede: Instagram führt bei Käufern von Mode, die Unterhaltungsprodukte (inkl. Bücher/Medien, Technik und Computer, Software und Games) haben einen Schwerpunkt bei Youtube. Facebook hat einen Höchstwert bei Käufern von Freizeitartikeln.

Grundsätzlich unterscheiden sich die Korrelationen aber nur geringfügig und weit weniger als der determinierende Faktor „Alter“, den wir vor drei Wochen herausgearbeitet haben.

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