16/03/2020
Niemand kann derzeit einschätzen, wie lange diese Krise anhält und wie groß der tatsächliche Schaden dann sein wird.
Umso wichtiger, dass wir uns jetzt alle gegenseitig helfen und versuchen, weitere Kettenreaktionen möglichst zu vermeiden. Das können wir im Privaten tun, in dem wir z.B. bei vorhandenen Verpflichtungen und Verträgen, die gerade nicht eingehalten werden können, nicht sofort unser Geld zurückfordern, sondern schauen, wie wir die Anbieter unterstützen können und ggf. alternative Angebote annehmen.
Und das sollten wir auch im Geschäftlichen überlegen! Denn kein Unternehmen hat am Ende gewonnen, wenn es zwar überlebt hat, aber die eigenen Kunden insolvent sind oder die Zulieferer und Partner nicht mehr existieren.
Lassen Sie uns alle gemeinsam handeln. Auch wenn wir als kleine Digitalagentur nur einen geringen Beitrag leisten können, biete ich Ihnen gern unsere Unterstützung an, für z.B.:
• Support bei der Remote-Fähigkeit
• Ausbau der digitalen Kommunikation mit Kunden, Partnern etc.
• Digitalisierung von Geschäftsprozessen
• Wahrnehmung von Online-Weiterbildung
Ich habe für Sie eine Liste mit Tools zusammen gestellt, die Sie beim Remote-Arbeiten unterstützen: 12 Tools, die das Arbeiten im Home-Office vereinfachen www.45grad.de/12-tools-fuer-das-home-office
Vor uns liegen wahrscheinlich einige Wochen oder sogar Monate eingeschränkter Mobilität und sozialer Distanz, was nur zwei von vielen weiteren Herausforderungen sind. Mit Blick auf Fernost mag die Hoffnung aufkeimen, dass es evtl. in 6 oder 8 Wochen wieder vorbei geht.
Aber dass der Verlauf in China für uns in Europa nicht als Maßstab dienen kann, dürfte jedem klar sein, der ein bisschen Einblick hat, wie dort gehandelt wird. Ein guter Freund von mir berichtete mir gestern aktuell aus Shanghai, dass sich die Situation dort inzwischen ganz langsam normalisiert und die ersten Geschäfte wieder öffnen.
Allerdings unter krassen Bedingungen: Denn dort wird jeder radikal überwacht und auf Schritt und Tritt verfolgt. Dies geschieht über einen Code, den jeder auf seinem Smartphone hat und braucht, um am öffentlichen Leben teilzuhaben. Dieser Code ist z.B. mit dem Messenger "WeChat" verbunden (in China ungefähr so verbreitet ist wie bei uns WhatsApp) und so wird exakt getrackt, wo man war, auf welchem Sitz man gesessen hat, in welches Hotel eingecheckt wurde, in welchem Restaurant man gegessen hat... Wird dann ein eventueller Kontakt zu einem Infizierten festgestellt, so wird der Code von grün auf gelb gestellt und man muss sich in Quarantäne begeben. Kann man keinen Code vorzeigen, wird einem der Zutritt einfach verwehrt. Und wer sich beispielsweise nicht an das Versammlungsverbot oder die Ausgangssperre hält, der wird verhaftet. Punkt.
So "einfach" ist das in einem autoritären Regime. Bei uns ist das - zum Glück! - so nicht vorstellbar. Aber daher müssen wir uns wohl auch nicht nur auf einen längeren Zeitraum, sondern auch auf höhere Infektionsraten einstellen.
Trotzdem hoffe und wünsche ich uns allen, dass wir es gut überstehen und es bald wieder aufwärts geht.
Wenn wir etwas für Sie tun können, dann schreiben Sie mir einfach eine Mail oder rufen Sie mich an: 03032200465.
Das Angebot an Remote-Tools ist groß und unübersichtlich. Viele 100 Anbieter versprechen Funktionen und Services, die das verteilte Arbeiten erleichtern.