24/09/2026
Wenn die Welt auf dem Kopf steht
Bevor Kameras digital und smart wurden, brauchten sie eigentlich nur einen dunklen Kasten, ein kleines Loch und eine helle Projektionsfläche. Licht fiel durch die winzige Öffnung auf der einen Seite in den schwarzen Innenraum und erzeugte auf der gegenüberliegenden weißen Seite ein auf dem Kopf stehendes und seitenverkehrtes Abbild der Außenwelt. Ein ebenso simples wie geniales Prinzip, das wir bis heute unter dem Namen Camera obscura kennen.
Neulich haben wir uns kurzerhand eine solche Lochkamera aus einer leeren Chipsrolle und Transparentpapier gebastelt und eine kleine Fototour gemacht. Dabei sind uns viele schöne Motive vor die improvisierte Linse gekommen wie unser Team-Sommerausflug in den Biergarten, Arbeitskolleginnen, eine goldene Statue (Erkennt Ihr sie? Kleiner Tipp: Einfach mal im Handstand raten🙃) und natürlich die Sonnenfinsternis im August! Und obwohl all das nicht perfekt zu erkennen ist auf der Leinwand aus Transparentpapier, so haben wir doch Gefallen gefunden an diesem grainy, arty Look. 📸