04/05/2026
Best Practices machen dein Google-Ads-Konto nicht besser. Sie machen es nur erklärbarer.
Unbequeme Wahrheit für alle, die PPC-Konten nach Lehrbuch aufsetzen: Die größten Performance-Hebel liegen genau dort, wo das Lehrbuch „nicht machen" sagt.
Ein paar Beispiele, die in vielen Agenturen tabu sind:
- Broad Match? „Zu riskant." – In Wahrheit der stärkste Reichweiten-Hebel, wenn man Negatives konsequent pflegt.
Ad-Groups mit einem einzigen Keyword? „Seit Smart Bidding überflüssig." – Auf den umsatzstärksten Keywords liefern sie immer noch messbare Lifts.
Mitbewerber Bidding? „Ineffizient, hoher CPC." – Stimmt. Und trifft trotzdem Nutzer mit höherer Kaufabsicht als in vielen anderen Kampagnen.
Saubere, überlappungsfreie Struktur? Erleichtert das Reporting. Verbessert aber nicht automatisch die Performance.
Der Punkt: Google Ads und Meta optimieren nicht auf das, was in deinem Slide-Deck steht. Sie optimieren auf Signale. Wer Konten baut, um sie erklärbar zu halten, verwechselt interne Klarheit mit externer Wirkung.
Bei KONTEXTER testen wir aktiv gegen Best Practices. Nicht aus Prinzip, sondern weil die Plattformen sich jedes Quartal verändern – und weil die Annahmen von 2022 heute Budget kosten.
Wer immer nur Schema F fährt, bekommt Schema-F-Ergebnisse.
Die Frage ist nicht, ob dein Konto „richtig" aufgesetzt ist.
Die Frage ist, wann du das letzte Mal etwas getestet hast, das sich unbequem angefühlt hat.