Bernauer Altstadt-Kurier

Bernauer Altstadt-Kurier Wir Informieren Sie über Aktuelles rund um Bernau, sowie über die Historie der Stadt Bernau b. Berlin

Maibaumaufstellung 2026 Die feierliche Maibaumaufstellung hat sich nun auch in Bernau zu einer schönen Tradition entwick...
01/05/2026

Maibaumaufstellung 2026

Die feierliche Maibaumaufstellung hat sich nun auch in Bernau zu einer schönen Tradition entwickelt.

Der Heimatverein, das Bündnis für Bernau, die Schützengilde sowie die Feuerwehr haben dafür gesorgt, dass es wieder eine gelungene Veranstaltung geworden ist. Die Bürgerinnen und Bürger sind zahlreich erschienen und konnten bei Kaffee, Kuchen und einem kühlen Bier das herrliche Wetter und das Fest genießen. Traditionell wurde der Baum auf den Marktplatz getragen. Der städtische Bauhof hat dann die Aufstellung vorgenommen. Anschließend hat die Feuerwehr die Kränze gehängt.

Der Baum wurde von der evangelischen Kirche und der katholischen Kirche gesegnet.

Hier sind einige Impressionen von der Maibaumaufstellung.
Text und Bild: Bernauer Altstadt Kurier

20. Ostfahrzeugtreffen der "Simson & IFA Freunde Berlin/Brandenburg"Tradition trifft Leidenschaft am 1. Mai 2026Am 1. Ma...
24/04/2026

20. Ostfahrzeugtreffen der "Simson & IFA Freunde Berlin/Brandenburg"
Tradition trifft Leidenschaft am 1. Mai 2026

Am 1. Mai 2026 laden die "Simson & IFA Freunde Berlin/Brandenburg" zum 20. Ostfahrzeugtreffen ein.
Das traditionsreiche Jubiläumstreffen bringt Liebhaber historischer Zweiräder, PKW und Nutzfahrzeuge aus der ehemaligen DDR auf dem erweiterten Veranstaltungsgelände zusammen und verspricht erneut einen abwechslungsreichen Tag für die ganze Familie.

In den vergangenen Jahren entwickelte sich das Ostfahrzeugtreffen zu einem festen Treffpunkt für Oldtimerfreunde aus ganz Deutschland. Neben der großen Fahrzeugausstellung begeistern Technikgespräche, ein Teilemarkt, Vorführungen historischer Fahrzeuge sowie Mitmachangebote für Kinder und Familien das Publikum. Auch 2026 bleibt der bewährte Mix aus Fahrzeugkultur, Gemeinschaft und Unterhaltung erhalten.

Ein besonderes Highlight des Jubiläumsjahres ist die Tombola mit einem außergewöhnlichen Hauptpreis: Eine behutsam restaurierte AWO Sport Baujahr 1961 wird unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tombola verlost – ein echtes Sammlerstück ostdeutscher Motorradgeschichte.

Für eine entspannte An- und Abreise sorgt der bewährte Busshuttle, der am Veranstaltungstag von 10:00 bis 21:00 Uhr regelmäßig zwischen dem Bahnhof Bernau und dem Veranstaltungsgelände pendelt.

Neu in diesem Jahr ist die Erweiterung des Geländes um die sogenannte "Affenallee". Auf diesem Bereich dürfen Fahrzeuge bewegt und präsentiert werden – ein zusätzlicher Anziehungspunkt insbesondere für aktive Fahrerinnen und Fahrer.
Nach der Ziehung der Tombolapreise sorgt die Band "Hot and Fire" für den musikalischen Ausklang des Tages und spielt bis 20:00 Uhr live auf der Bühne.
Für Besucherinnen und Besucher, die das Jubiläumstreffen ausgiebig genießen möchten, besteht die Möglichkeit zur Übernachtung direkt am Gelände. Ein Duschcontainer sowie ausreichend Toiletten stehen selbstverständlich zur Verfügung und sorgen für den nötigen Komfort. Informationen und Tickets dazu gibt es auf der Facebookseite „Simson & IFA Freunde; Berlin/ Brandenburg“

Das 20. Ostfahrzeugtreffen der "Simson & IFA Freunde Berlin/Brandenburg" verspricht damit nicht nur einen Rückblick auf 20 Jahre engagierte Vereinsarbeit, sondern auch einen lebendigen Ausblick auf die Zukunft der ostdeutschen@ Fahrzeugszene.
Wir sehen uns auf dem Gelände der Kreisverkehrswacht Barnim e.V.

Presse-Info vom Verein Simson & IFA Freunde Berlin/Brandenburg e.V.
Fotos: Bernauer Altstadt Kurier (2025)

Symbiose aus Kunst und HandwerkFrühlingserwachen beim Kunst- und Handwerkermarkt am 26. April im StadtparkAm Sonntag, de...
16/04/2026

Symbiose aus Kunst und Handwerk

Frühlingserwachen beim Kunst- und Handwerkermarkt am 26. April im Stadtpark
Am Sonntag, dem 26. April, verwandelt sich der Bernauer Stadtpark in eine Freiluft-Galerie der besonderen Art. Vor der malerischen Kulisse der historischen Stadtmauer lädt der erste Kunst- und Handwerkermarkt des Jahres zum Entdecken und Verweilen ein. Von 10 bis 17 Uhr können die Besucherinnen und Besucher beim ersten Kunst- und Handwerkermarkt in diesem Jahr die stimmungsvolle, frühlingshafte Atmosphäre vor der historischen Stadtmauer genießen, von Stand zu Stand schlendern, Handwerkskunst bewundern und erstehen, Walking Acts sowie Musik zum Mitsingen und Zuhören erleben.

Schöne Dinge für Haus, Hof, Garten und Gaumen
Mit stolzen 130 Kunsthandwerkern präsentiert die diesjährige Frühjahrsedition so viele Aussteller wie noch nie. „Es ist eine Freude zu sehen, wie viel Kreativität hier zusammenkommt“, sagt Clara Kowarsch, die den Markt erstmals organisiert. Bei ihrer Premiere setzt sie auf eine ganz persönliche Handschrift: Sie hat das Angebot sorgsam kuratiert, um eine handverlesene Auswahl für Haus, Gaumen, Hof und Garten zu präsentieren. Von dekorativen Unikaten, zu selbstgefertigten Pestos, Pralinen oder brandenburgischen Wein bis hin zu kunstvollen Objekten für das eigene Heim – die Besucher erwartet eine Entdeckungstour voller Qualität und Liebe zum Detail.
Handwerk erleben: Werden Sie selbst kreativ!

Viele unserer Aussteller lassen sich nicht nur beim Arbeiten über die Schulter schauen, sondern laden ein, selbst Teil des Schaffensprozesses zu werden. So können die Marktbesucher den Tag in ein eigenes kleines Abenteuer verwandeln:
• Edle Unikate: Bei Goldschmiedin Jasmin Karger fertigen Sie unter fachkundiger Anleitung individuelle Anhänger. Mithilfe einer Goldschmiedewalze prägen Sie faszinierende Strukturen von Blättern, Stoffen oder Papier direkt in Kupfer oder Silber
• Grüner Daumen: An der Pikierstation der Wilden Gärtnerei können Kinder und Hobbygärtner ihr Geschick beim fachgerechten Pikieren von Jungpflanzen testen.
• Sanfte Kunst: Gestalten Sie bei Constanze Höhne Ihren ganz persönlichen Filz-Engel oder lassen Sie Ihre Kinder am Stand „Federleicht“ flauschige Kissen selbst befüllen.
Zum traditionellen Angebot des Kunst- und Handwerkermarkts gehören wieder Bilder, Glas-, Holz- und Korbwaren, Honig, handgefertigte Pestos, Pralinen, Seifen, Gartendeko, Schmuck, Steine und zahlreiche weitere Unikate. Außerdem warten Genähtes, Gestricktes und Gehäkeltes und eine große Auswahl an Keramik auf interessierte Käufer.

Mittelalterliches Handwerk live erleben
Jan Mächtig bearbeitet Eisen in seiner mittelalterlichen Schmiede, am Spinnrad wird gezeigt, wie Wolle gesponnen wird, während Schreiner Kai Marquardt an seiner Drechselbank zeigt, wie aus rohem Holz kunstvolle Formen entstehen. Interessierte Besucher dürfen den beiden gern über die Schulter schauen, staunen oder mit ihnen fachsimpeln.

Zum mittelalterlichen Flair des Marktes und zur Einstimmung auf das Hussitenfest vom 12. bis 14. Juni tragen die Bernauer Briganten bei, die ihr Lager von 10 bis 17 Uhr im Stadtpark aufschlagen und sich die Zeit mit Armbrustschießen vertreiben. Große und kleine Besucher können sich in dieser Kunst gern von ihnen unterrichten lassen.

Fantastische Begegnungen den ganzen Tag lang
Die Augen offenhalten, denn eine charmante Rennschnecke und eine elegante Riesenschmetterlings-Dame spazieren als Walking Acts über den Markt. Madame Butterfly und Frida Rennschnecke verzaubern mit ihren wunderschönen Outfits Groß und Klein.

Wau-Wau-Effekt: Mobiles Fotostudio für Vierbeiner
Hundefreunde können die Freundschaft zu ihrem Hund festhalten lassen! Hinter dem Stadtgärtnerhaus hat in diesem Jahr Fotografin Nadine Schaffland ihr mobiles Fotostudio aufgeschlagen. Ob humorvolle Schnappschüsse oder emotionale Momente – sie setzt die treuen, vierbeinigen Begleiter gekonnt in Szene.

Akrobatik, Musik und Magie
Zum Tanz in den Wolken lädt Trapezkünstlerin Marie um 10.30 und 14 Uhr ein. In ihrer Show „Threading Lightness“ macht die Artistin ihr Trapez zum Spielpartner, Gegner und Taktgeber. Sie verbindet Luftartistik, Tanz und physisches Theater zu einer ausdrucksstarken, emotionalen und visuellen Arbeit. Das Stück erzählt vom Finden der Leichtigkeit im stetigen Wechsel zwischen Bewegung, Kraft und Loslassen – ein fortwährender Prozess aus Chaos, Achtsamkeit und Neubeginn.

Beim Mitsingkonzert der Bardomaniacs um 11 Uhr geben sich Pippi Langstrumpf, Lukas den Lokomotivführer und ein ganzer Zoo mit Gorillas, Katzen, Fröschen, Elefanten, ein zweisprachiger Kuckuck und einer Hochseekuh ein Stelldichein. Mit dabei sind außerdem fleißige Handwerker, ein müder Koch, ein Gespensterfräulein und 20 Zwerge mit Stinkefüssen. Das Mitsingkonzert wird ein Spaß für Jung und Alt.

Um 12.15 und 15.15 Uhr interpretieren Les Amoureuses französische Klassiker wie „La vie en rose“ und „Accordéon“ sowie jüngere Chansons. Mit Wärme, Humor und poetischer Tiefe lassen sie bewegende Geschichten lebendig werden und schenken dem Publikum inspirierende Konzertmomente. Les Amoureuses („die Verliebten“) sind ein Berliner Duo, das sich dem französischen Chanson verschrieben hat. Die Sängerin und Gitarristin Judith Antkowiak trifft auf Ernestine Luise, eine Berlinerin, die ihre Kindheit und Jugend in Frankreich verbracht hat und während der Ausbildung zur Klavierstimmerin ihre Liebe zum Akkordeon entdeckte.

Geschichten und Entdeckungen
Bernau von seiner spannendsten Seite erleben: Um 11 und 15 Uhr tauchen Mitarbeiter des Museums Bernau mit den Gästen in die Geheimnisse der Stadt ab. Die Entdeckungsreisen starten direkt am Pulverturm Die Teilnahme an den Stadtführungen ist kostenfrei.

Wer zauberhaften Märchen lauschen möchte, sollte sich um 12 und um 14.30 Uhr beim Geschichtenerzähler auf der Kinderwiese einfinden.

Spannend geht es auch um 13 Uhr zu, wenn der Doppelband "Die drei ??? Kids: Rettet Atlantis. Jagd auf das Dino-Ei" vorgestellt wird. „Die drei ??? Kids sind das Siegerbuch der diesjährigen Aktion ‚Bernau liest ein Buch‘. Es machte bei den Kinderbüchern das Rennen und verwies "Grimm und Möhrchen. Ein Zesel zieht ein" von Stephanie Schneider sowie "Das Klugscheißerchen" von Marc-Uwe Kling aus dem Carlsen-Verlag auf die Plätze 2 und 3“, berichtet Bibliotheksleiterin Gabriele Karla. Bei den Erwachsenen heißt der Favorit „Der Schlaf der anderen" von Tamar Noort. Marktbesucher, die gern das Siegerbuch für die Erwachsenen kennenlernen möchten, sind zur Lesung um 14 Uhr herzlich eingeladen.

Die Vorlese-Aktion im Rahmen des Kunst- und Handwerkermarkts bildet den Auftakt für einen bunten Reigen an Lesungen, Literaturfesten, Poetry Slams, kleinen Theateraufführungen und mehr, der bis zu den Lese- und Veranstaltungstagen im November führt.

„Am 26. April dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein“, verspricht Clara Kowarsch vom Kulturamt der Stadt Bernau. Die Bernauerinnen und Bernauer erwartet eine feine Mischung aus Kunst, Kulinarik und Kultur für einen entspannten Sonntag für die ganze Familie, der zum Entdecken und Genießen einlädt.

Bildunterschriften:
• Wer am 26. April einen entspannten und zugleich anregenden Sonntag - umgeben von kreativen und originellen Dingen - verbringen möchte, dem sei der Kunst- und Handwerkermarkt im Stadtpark empfohlen.
• Schlendern, Schauen, Kaufen und Entspannen gehören zum Credo des Kunst- und Handwerkermarkts.
• An zahlreichen Keramikständen werden die Besucherinnen und Besucher fündig, wenn sie sommerliche Deko suchen. Fotos: Stadt Bernau/Cornelia Schach

Presse-info der Stadt Bernau

Frühling feiern in Bernau: Maibaumaufstellen und Tanz in den Mai am historischen RathausBernau bei Berlin – Am Donnersta...
14/04/2026

Frühling feiern in Bernau:
Maibaumaufstellen und Tanz in den Mai am historischen Rathaus

Bernau bei Berlin – Am Donnerstag, den 30. April, wird auf dem Marktplatz vor dem historischen Rathaus in Bernau bei Berlin wieder der traditionelle Maibaum aufgestellt. Dazu laden der Heimatverein, das Bündnis für Bernau, die Schützengilde sowie die Feuerwehr alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, ab 12:00 Uhr die feierliche Ankunft und das Aufstellen des Maibaums gemeinsam zu erleben.

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein geselliges Beisammensein mit musikalischer Unterhaltung und Moderation durch Jens Plagge.

Für das leibliche Wohl sorgen die Mitglieder des Heimatvereins mit einer Auswahl an Kuchen und erfrischenden Getränken. Darüber hinaus wird insbesondere für die jüngsten Gäste ein abwechslungsreiches Programm geboten: Eine Bastel- und Malstraße lädt Kinder zum kreativen Mitmachen ein und macht das Fest zu einem Erlebnis für die ganze Familie.

Im Anschluss an das Maibaumaufstellen geht die Feier in den Abend über: Beim traditionellen „Tanz in den Mai“ können die Gäste vor der historischen Kulisse des Rathauses gemeinsam feiern und in den Wonnemonat Mai hineintanzen.
Der Heimatverein und alle Mitwirkenden freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die gemeinsam die Rückkehr des Maibaums feiern und den Frühling in Bernau bei Berlin willkommen heißen möchten.

Presse-Info vom Heimatverein der Hussitenstadt Bernau e.V.

Über OsterbräucheDas Osterfest ist eines der höchsten Feiertage der Katholischen Kirche. Die Christen feiern die Auferst...
04/04/2026

Über Osterbräuche

Das Osterfest ist eines der höchsten Feiertage der Katholischen Kirche. Die Christen feiern die Auferstehung Jesu und seinen Sieg über den Tod. Dieses Fest gehört zu den beweglichen Feiertagen und ist abhängig vom Frühlingsvollmond. So verändert sich das Datum des Osterfestes. Es findet jedoch immer im März oder April statt. Für Menschen die nicht christlich sind ist das Osterfest die Vorfreude auf den Frühling, also auf Licht und Wärme.

Ursprünglich feierten die frühen christlichen Gemeinden an jedem Sonntag die Begegnung mit dem Auferstandenen. Erst im 2./3. Jahrhundert entwickelte sich eine alljährliche selbständige Feier: das erste Konzil von Nizäa im Jahre 325 legte fest, dass die Feier der Auferstehung Christi am Sonntag nach dem Frühlingsvollmond begangen werden sollte.
Die Lichtsymbolik spielt an Ostern eine ähnlich große Rolle wie an Weihnachten. Die Osternachtsfeier, die am Abend vor Ostersonntag stattfindet, beginnt in der Regel außerhalb der Kirche mit einem Feuer, dem sogenannten Osterfeuer.
Daran wird die Osterkerze entzündet und brennend in die Kirche getragen. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich ein vielfältiges österliches Brauchtum entwickelt und so auch in Bernau.

Über Osterbräuche im alten Bernau:
Folgen wir in unserer Einführung dem Bernauer Stadtchronisten August Wernicke, der folgendes berichtete. Über die Gottesdienste am ersten Osterfeiertage heißt es im Jahre 1727 in den Akten: „Von alters her sind hier zu Bernau an jedem hohen Feiertage drei besondere Predigten gehalten, deren die eine frühmorgens um fünf Uhr, die zweite um halb neun Uhr, die dritte aber nachmittags um ein Uhr angefangen worden“. Am ersten Oster-,und Pfingsttage wird solches auch jetzt (1727) noch richtig beobachtet.

Ostern bedeutet einen tiefen Einschnitt im Kreis der Jahresfeste. Schon der Karfreitag wird mit manchen Bräuchen beachtet, die ihn als alten Fasttag und hohen Feiertag ausweisen. Die herkömmliche Enthaltung von Fleisch wird aus vielen Orten berichtet. Dafür isst man Fisch, Käse, Eier, Mehlspeise oder leichte Gerichte wie Braunbiersuppe, Milchsuppe mit Ei. In der Nacht zum Ostersonntag ist das Osterwasserholen ein alter Brauch. So hält man in allen Orten des Kreises daran fest, dass das Osterwasser schweigend und in der Mitternacht, jedenfalls vor Sonnenaufgang, geholt werden müsse. Wichtig ist weiter, dass man aus fließendem Wasser und gegen die Strömung schöpfe.

Schönheit, Hübsche, Jugendfrische, reine, zarte Haut aber auch Schutz vor Krankheit spendete die Waschung mit Osterwasser, gegen Ausschlag und selbst zur Wundheilung an Mensch und Tier findet es Verwendung. Nur aus dem mittleren Barnim wird berichtet, dass man damit auch Sommersprossen vertreibe. Das Wasser selbst wird nicht faul und stinkend, sondern hält sich frisch fast ein Jahr lang. Als Medizin für Kleinkinder bewahrte manche Mutter eine Flasche Osterwasser auf.
Auch hatte sich in der Stadt Bernau der Glaube an wunderbare Erscheinungen in der Ostersonne erhalten. Wenn man von einer Anhöhe vom Mühlenberg am Ostermorgen den Sonnenaufgang abwartete, sah man das Osterlämmchen in der Sonne hüpfen, auch die Sonne selbst oder ihre Strahlen. Auch sollen verstorbene Angehörige im Glanz der Sonnenstrahlen zu sehen gewesen sein.

Größere Verbreitung hatte der Brauch des Schlagens mit der Osterrute, der von einem Spruch begleitet wurde.
Stiep, stiep (pietsche, pietsche) Osterei,
gibst du mir kein Osterei,
stiep (hau) ich dir den Rock entzwei.

Auch gibt es noch eine andere Form, die in Bernau und Schönow bekannt war.

Stip, stiep Osterei.
Gibst du mir kein Kakelei,
hau ich dir den Rock entzwei.
Die Bezeichnung Kakelei für Ostern erinnert noch daran, dass das Gackern der Hühner im Süden des Kreises „Kakedazen“ genannt wurde.
Wie aus den Versen zu ersehen ist , bahnen sich die Kinder durch das Stiepen den Weg zu den Ostereiern.

Bis heute ist das Osterfest ein Anlass zum Schenken. Traditionen wie Osterfeuer werden ebenso gepflegt wie der Osterspaziergang am Ostermontag. Großer Beliebtheit erfreut sich auch seit dem 17. Jahrhundert der Osterhase. Leider verdeckt in der heutigen Zeit die Kommerzialisierung von Ostern die eigentliche Osterbotschaft.

Text: Horst Werner - Heimatverein der Hussitenstadt Bernau e.V.
Foto: Bernauer Altstadt Kurier

Osterfeuer, aber sicher: Hinweise des OrdnungsamtsKurz vor Ostern erinnert das Ordnungsamt der Stadt Bernau bei Berlin a...
01/04/2026

Osterfeuer, aber sicher: Hinweise des Ordnungsamts

Kurz vor Ostern erinnert das Ordnungsamt der Stadt Bernau bei Berlin an die geltenden Regeln für das Entzünden von Holzfeuern im Freien. Ziel ist der Schutz von Nachbarschaft, Umwelt und öffentlicher Sicherheit.

Das Abbrennen im Freien ist nur zulässig, wenn dadurch Nachbarschaft und Allgemeinheit nicht gefährdet oder belästigt werden. Kleine, genehmigungsfreie Feuer sind möglich, wenn die folgenden Rahmenbedingungen eingehalten werden. Oster- und andere Brauchtumsfeuer, die diese Größen überschreiten, benötigen eine vorherige Ausnahmegenehmigung durch die Stadt Bernau bei Berlin.

10 goldene Regeln für Holzfeuer

• Brennstoffhaufen maximal 1 Meter Höhe und 1 Meter Durchmesser
• Nur trockenes, stückiges, naturbelassenes Holz; kein lackiertes, gestrichenes oder mit Teer/Dachpappe verunreinigtes Holz
• Bei anhaltender Trockenheit, hoher Waldbrandwarnstufe oder starkem Wind kein Feuer entzünden
• Rasenschnitt, Laub, frischer Strauchschnitt und ähnliche pflanzliche Abfälle dürfen nicht verbrannt werden; Biotonne oder Entsorger nutzen
• Nur Holzspäne oder Grillanzünder; kein Benzin, Spiritus oder Verdünnung
• Feuer nur gelegentlich betreiben und stets beaufsichtigen
• Ausreichender Abstand zu Gebäuden, Reetdächern, trockenen Flächen und sensiblen Einrichtungen; Mindestabstand zum Wald beachten
• Wasser, Sand oder Feuerlöscher immer bereithalten
• Bei starker Rauchentwicklung oder Funkenflug sofort löschen
• Holz- und Reisighaufen sind Lebensraum vieler Tiere und dürfen nicht direkt angezündet werden; Haufen unmittelbar vor dem Anzünden neu aufschichten

Der Leiter des Ordnungsamts, Rory Schönfelder, weist darauf hin, dass Zuwiderhandlungen als Ordnungswidrigkeit geahndet und mit Geldbußen belegt werden können.

Presse-Info der Stadt Bernau

EILMELDUNGRettet den Gemeinen Mettigel! CDU Bernau stellt Eilantrag fürArtenschutzBernau, den 01. April 2026Während die ...
01/04/2026

EILMELDUNG
Rettet den Gemeinen Mettigel! CDU Bernau stellt Eilantrag für
Artenschutz
Bernau, den 01. April 2026
Während die Welt wegsieht, spielt sich in den Auslagen lokaler Fleischereien eine Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes ab. Der Gemeine Mettigel (Erinaceus carnis), einst stolzes Zentrum jeder deutschen Festtafel, steht kurz vor der Ausrottung. Die CDU Bernau schlägt nun gemeinsam mit der Metzgerei Schneck Alarm und fordert: Schluss mit der Diskriminierung unserer Rohkost-Fauna durch die Veggie-Lobby!

Ein Mahnmal aus Hack und Zwiebeln
Um auf das stille Leid dieser Spezies aufmerksam zu machen, präsentieren die Initiatoren heute ein Prachtexemplar der Gattung „Garnierter Pracht-Igel“. Doch der Schein trügt: Hinter den liebevoll gesteckten Zwiebel-Stacheln und den traurigen Wacholder-Augen verbirgt sich eine Existenz am Abgrund.
„Wir können nicht länger zusehen, wie radikale Ernährungsideologen die natürliche Habitat-Struktur unserer Buffets zerstören“, erklärt Robert Vollbrecht, Vorsitzender der CDU Bernau. „Der Mettigel ist ein Kulturgut. Wer ihn ablehnt, lehnt die Grundfesten unserer Geselligkeit ab.“

Frontalangriff auf PITA*
Besonders scharfe Kritik richtet die CDU an die Organisation PITA. Diese hatte jüngst behauptet, Mettigel-Haltung sei „nicht artgerecht“ und die „Zwiebel-Injektionen“ grenzten an Folter.
„PITA verbreitet hanebüchene Fake-News“, so der lokale Metzgermeister Jan Schneck. „Unsere Mettigel stammen aus kontrollierter Schüssel-Haltung. Sie fühlen keinen Schmerz – sie fühlen höchstens einen Mangel an Senf. Wer den Mettigel verbieten will, greift die Artenvielfalt auf unseren Brötchenhälften an!“

Der 5-Punkte-Plan zur Rettung der Spezies
Die CDU Bernau hat heute offiziell einen Antrag bei der Stadtverwaltung eingereicht. Die Kernforderungen:

1. Schaffung von Schutzgebieten: Mindestens 20% aller Buffet-Flächen müssen für Mettigel reserviert bleiben.
2. Garnitur-Freiheit: Das Recht auf freie Wahl zwischen Salzstangen- und Zwiebelstachel- Bestückung.
3. Nationaler Mettigel-Feiertag: Ein gesetzlicher Gedenktag zur Würdigung der kulturellen Leistung der Igelfamilie.
4. Staatliche Förderung: Subventionen für die professionelle Ausbildung zum „Mett- Dompteur“.
5. UNESCO-Welterbe: Offizielle Anerkennung der „Mett-Formkunst“ als bedrohtes Kulturgut.

Video-Beweis der Unschuld
Um die Vorwürfe von PITA zu entkräften, wurde ein Beweisvideo veröffentlicht. Es zeigt den Mettigel in seinem natürlichen Umfeld – umringt von Petersilie und in friedlicher Koexistenz mit einer Wursttheke. Ein glücklicher Mettigel glänzt silbrig im Scheinwerferlicht und wartet geduldig auf seine Bestimmung.

Die ernste Botschaft: Ein bedrohtes Ökosystem
Hinter dem satirischen Protest steht eine bittere Wahrheit. Der Mettigel ist eine sogenannte Indikator-Spezies: Sein Verschwinden deutet auf den Zusammenbruch eines ganzen Ökosystems hin – des lokalen Metzgerhandwerks. „Der Mettigel braucht den Metzger wie der Fisch das Wasser“, betont Landratskandidat Daniel Sauer.
„Stirbt das Handwerk vor Ort, stirbt auch die regionale Qualität. Ein Mettigel aus der industriellen Massenfertigung ist kein Mettigel, sondern eine seelenlose Protein-Amöbe.“ Die CDU Bernau appelliert

an alle Bürger, das lokale Handwerk zu unterstützen, damit die „Metzger-Wiesen“ im Barnim nicht veröden. „Jeder Biss ein Schrei nach Liebe“, so das abschließende Motto der Kampagne. Die CDU Bernau und Metzgermeister Jan Schneck rufen alle Bürger auf, heute in die Metzgerei Schneck zu kommen und durch den Erwerb eines „Rettungs-Brötchens“ aktiv zum Artenschutz beizutragen.

Pressemittelung der CDU Stadtverband Bernau bei Berlin

„Die ‚Weiße Frau‘ von Biesenthal“Nachtwächter-Rundgang mit Jürgen MainkaDurch die historische Altstadt auf vielerlei Pfl...
31/03/2026

„Die ‚Weiße Frau‘ von Biesenthal“
Nachtwächter-Rundgang mit Jürgen Mainka

Durch die historische Altstadt auf vielerlei Pflaster, mit tiefen Einblicken in ebenso tiefe Brunnen, vorbei an hohen Türmen und immer in der Hoffnung, dass „sie“ uns verschont!

Sonnabend, 11. April 2026
Start: 20:30 Uhr am Marktplatz
Ausklang: Schloßberg – mit heißen und kalten Getränken
Unkostenbeitrag: 8,- EUR (exklusive Getränke)
Voranmeldung erbeten: (033 37) 49 07 18 oder [email protected]

Thomas Andrezak & Team der Tourist-Information Biesenthal

Presse-Info vom
Tourismusverein Naturpark Barnim e. V.
Tourist-Information Biesenthal
Am Markt 1
16359 Biesenthal

Wie klingt eigentlich ein Spatz... Vogelstimmen-Wanderung durch unser Biesenthaler BeckenSonnabend, 2. Mai 2026Start: 09...
31/03/2026

Wie klingt eigentlich ein Spatz...
Vogelstimmen-Wanderung durch unser Biesenthaler Becken

Sonnabend, 2. Mai 2026
Start: 09:45 Uhr am Rathaus Biesenthal

… oder eine Meise? Haben auch die großen Vögel eine "Stimme", die Adler oder Kraniche?
Das alles erfahrt Ihr auf einer spannenden Vogelstimmen-Wanderung mit Andreas Krone vom NABU Naturschutzbund Barnim.
Kinder ab 6 Jahren sind mit ihren Familien herzlich eingeladen, die faszinierende Welt der Vögel im Biesenthaler Becken unserer Naturparkstadt zu entdecken.
Wir bitten freundlich um Anmeldung per Telefon: (033 37) 49 07 18 oder per eMail: [email protected]
Die Teilnahme ist kostenfrei!

Foto: Danny Dittberner © Tourismusverein Naturpark Barnim
Danny Dittberner & Team der Tourist-Information Biesenthal


Pressemitteilung vom
Tourismusverein Naturpark Barnim e. V.
Tourist-Information Biesenthal
Am Markt 1
16359 Biesenthal

Bernauer Weihnachtsgeschichte Vor vielen hundert Jahren lebte im Bernauer Stadtwald, wo die Bäume am dichtesten standen ...
14/12/2025

Bernauer Weihnachtsgeschichte

Vor vielen hundert Jahren lebte im Bernauer Stadtwald, wo die Bäume am dichtesten standen und das Gebüsch fast undurchdringlich war, eine alte Hexe in ihrem uralten, halb zerfallenen Häuschen. Die Bewohner der Stadt mieden diese Gegend, wenn sie zum Holzlesen oder Pilzsammeln in den Wald zogen, und machten einen weiten Bogen um die Hütte. In der Stadt wurde erzählt, dass die Hexe zaubern könne und wer sie ansehe, den treffe in der nächsten Zeit ein Unglück, Feuersbrunst, Krankheit oder der Tod. Alte Bernauer erinnern sich, dass die Hexe schon immer dort gewohnt habe und man sagte, dass selbst der Tod ihre Nähe mied und sie deshalb nicht sterben konnte. Ab und zu kam die alte Frau in die Stadt und alle Kinder rannten fort und versteckten sich und die Bauern zeichneten mit Kreide große Kreuze an den Stallungen damit der Hexenblick dem Vieh nicht schadete.

In der Hohen Stein Straße, dem ältesten Teil unserer Stadt, wohnte in einer einfachen Tagelöhner Hütte bescheiden eine kleine Familie. Der Vater kümmerte sich nicht um Frau und Kind, sondern vertrank sein Geld im Wirtshaus. Wenn er dann betrunken nach Hause kam, schrie und tobte er und schlug die Frau und auch das Kind, welches ein schönes junges Mädchen war. Er hatte die Wirtschaft schon so weit heruntergebracht, dass die Hütte schon halb zerfallen war und der Wind durch das schadhafte Dach fegte und keine Krume Brot war mehr im Haus.

Eines Jahres kam nun wieder das Weihnachtsfest heran, und während alle anderen Kinder in der Stadt sich auf den Heiligen Abend freuten, hörte das Mädchen nur böse Worte ihres betrunkenen Vaters. Sie war durch diese Worte so verzweifelt und lief am Morgen des Heiligen Abends in den finsteren Stadtwald, um den Tod zu suchen. Das Mädchen irrte in dem verschneiten dichten Wald umher und selbst die Rehe fragten sich, was denn ein Mensch am Heiligen Abend im Wald zu suchen hatte. Da hörte das Mädchen in der Ferne ein leises Rufen und Jammern. Sie ging der Stimme nach und fand eine alte Frau, die in den Schnee gefallen war und nicht mehr aufstehen konnte. Doch das Mädchen erschrak sich, als es beim genauen Hinsehen die alte Hexe erkannte. Doch das Erbarmen in ihrem Herzen siegte und sie stützte die Alte und führte sie in ihre Hütte. Dort angekommen, bedeutete die Alte dem Mädchen sich zu setzen und fing an zu erzählen. Mit verwunderten Augen hörte das Mädchen die Geschichte der Alten. Sie war einst ein reiches Schlossfräulein und den Mann, den sie liebte, der wollte sie nicht. Aus Eifersucht erwachte in ihr ein teuflischer Plan. Sie lockte den Burschen auf ihren Besitz und gab ihm vergiftete Speisen zu essen, so dass er starb. Zur Strafe wurde sie in eine alte Hexe verwandelt, die in der einsamen Hütte des Stadtwaldes hauste. Erst wenn ein schönes Mädchen sich ihrer erbarmte, sollte die Hexe Erlösung finden.
Als die Hexe das alles dem jungen Mädchen erzählte, wurde ihr auf einmal so merkwürdig zumute und schlief ein. Die Augen fielen zu und sie erwachte erst, als sie laute Stimmen um sich hörte. Sie erkannte den Vater, der vor ihr kniete, und die weinende Mutter. Beide bemühten sich, dem Mädchen die steif gewordenen Glieder durch Reiben zu erwärmen. Auch der Pfarrer war dabei und es musste schon spät sein, denn die Leute hatten Laternen dabei, um die im Stadtwald Verirrte zu suchen.

Von der Hexe und der Hütte war aber nichts mehr zu sehen. Als das Mädchen wieder ganz zu sich gekommen war, fielen ihr die letzten Worte der alten Frau ein, die es sehr eindringlich gesprochen, zu ihr gesagt hatte, bevor sie in den Schlaf fiel.

Wenn du die Augen aufschlägst, dann richte deinen Blick auf den kleinen verschneiten Mooshügel zwischen einer Erle und einer Birke vor dir. Du wirst dort eine Blume trotz Winter Eis und Schnee finden, die gerade erblüht ist. Die Menschen nennen sie Christrose, weil sie um die Weihnachtszeit ihren Kelch öffnet. Pflücke sie. Damit trage ich eine Dankesschuld ab, denn du brachtest mir Erlösung von qualvoller langer Erdenwanderung. Die Blume wird dir Glück bringen. Das Mädchen erhob sich und ging auf die Stelle zu. Da sah sie die Christrose und pflückte sie. Auf einmal waren alle erstaunt, wie sich die Blüten in der Hand des Mädchens verwandelten. Die Blütenblätter schimmerten wie feines Silber und die Staubfäden im Inneren wie im Demantschein. Der Pfarrer machte aus Angst, weil er glaubte, es sei ein Hexenspuk, das Zeichen des Kreuzes über die Blume und das Mädchen. Aber nur reiner und herrlicher erstrahlte die Blüte. Da begriffen alle, dass hier keine böse Macht am Werke war und unter Jubelrufen zogen die Leute in die Stadt zurück, wo flink vorgelaufene Jungen das Wunder bereits gemeldet hatten.

Dort angelangt, sagte das Mädchen zu der erstaunten Menge. Glänzt sie nicht wie ein Stern über der Krippe von Bethlehem.
Eine solche Krippe bauen die barmherzigen Schwestern in Berlin am Heiligen Abend auf und feiern am frühen Morgen davor die Christmesse, sagte der alte Pfarrer. Dann will ich den Blütenstern nach Berlin bringen, damit er hoch über der Krippe leuchtet erwiderte das Mädchen.
Sofort spannten die Bauern die Pferde ein und ab ging es nach Berlin zu den barmherzigen Schwestern. Von den frommen Frauen wurde die Abordnung aus Bernau freudig empfangen und mit Speisen und warmem Trank erquickt, während der Pfarrer die seltsame Geschichte erzählte. Es war gerade noch Zeit bevor die Christmesse anfing. Als dann die Städter und die Leute und aus der Umgebung zur Christmesse kamen, strahlte über der Krippe der Silberstern mit leuchtenden Demantstein in der Mitte. Noch nie hatte man einen so herrlichen Stern von Bethlehem gesehen. Es zeigte sich, dass die Blüte tatsächlich von feinstem Silber und der Edelstein in ihrem Kelch echt und kostbar war. Die Klosterfrauen gaben dem Mädchen dafür außer einer Summe Geldes, Saatkorn, zwei Kühe und andere Nutztiere und Federvieh.

Nun konnten die Eltern aus Bernau die Wirtschaft wieder aufbauen. Der Vater war fortan ein ordentlicher und fleißiger Mann, der treu für seine Familie sorgte.
Lange Jahre hing der Blütenstern bei den barmherzigen Schwestern in Berlin. Erst im 30jährigen Krieg haben ihn habgierige Söldner des großen Edelsteins wegen geraubt, sonst würde er heute noch über der Krippe strahlen und Zeugnis abgeben von dem Wunder, was sich im Stadtwald von Bernau zugetragen hatte.

Text: Horst Werner
Grafik: Hinze

Adresse

An Der Stadtmauer 10-12
Bernau Bei Berlin
16321

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:30
Mittwoch 10:00 - 17:30
Donnerstag 10:00 - 17:30
Freitag 10:00 - 17:00

Telefon

+493338702860

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