23/09/2026
Es gibt Postings, bei denen ich schon beim ersten Blick weiß: Das wird auf Instagram schwer.
Nicht, weil das Thema schlecht ist. Nicht, weil der Friseur nichts kann. Sondern weil auf der Kachel so viel passiert, dass mein Auge gar nicht weiß, wo es anfangen soll.
Genau deshalb habe ich dir in diesem Karussell meine 5 größten No-Gos für Friseursalons zusammengestellt.
Diese komplett überfüllten KI-Postings, bei denen jedes freie Fleckchen noch mit Text, Symbolen und Deko gefüllt wird. Haarfotos immer nur von hinten, obwohl Kunden längst davon ausgehen, dass ein Friseur Haare kann und viel lieber sehen wollen, wie glücklich echte Kunden mit ihrem Ergebnis sind. Collagen mit acht Minibildern, von denen auf dem Handy am Ende kein einziges mehr richtig wirkt. Vorher-Fotos als erste Karussellkachel, sodass der ganze Feed irgendwann aus Problemhaar besteht. Und dann natürlich Schrift, die vielleicht hübsch gemeint ist, aber so klein, verschnörkelt oder kontrastarm daherkommt, dass man sie kaum lesen kann.
Das Spannende ist: Für gutes Social Media musst du gar nicht immer mehr machen. Oft musst du einfach mutiger weglassen.
Ein starkes Bild darf groß sein. Ein Gesicht darf wirken. Ein Satz darf allein stehen. Und dein Nachher-Ergebnis darf ruhig das Erste sein, was ein neuer Kunde von dir sieht.
Mein wichtigster Tipp: Schau dir dein fertiges Posting immer auf dem Handy an, bevor du es veröffentlichst. Nicht als Gestalter. Sondern als jemand, der dich noch nicht kennt. Verstehst du sofort, worum es geht? Weiß dein Auge, wo es hinschauen soll? Und macht das Bild Lust, noch eine Sekunde länger zu bleiben?
Wenn du bei deinem eigenen Content manchmal merkst: „Eigentlich habe ich so viel zu erzählen, aber ich kriege es nicht so auf Instagram, dass es wirklich ankommt“, dann sind genau solche Dinge Teil meiner Instagram Magic Days.
Die nächsten finden in Mayen, Bad Tölz und Berlin statt. In Berlin sind aktuell nur noch wenige Plätze frei.
Denn dort geht es nicht darum, noch schöner zu posten. Sondern darum, dein Fachwissen so zu übersetzen, dass deine Kunden es sehen, verstehen und fühlen.
Welches dieser 5 No-Gos erwischst du bei dir am häufigsten?