17/12/2024
Die meisten Zielgruppen-Definitionen sind komplett nutzlos.
Deine auch?
In den letzten 10 Jahren habe ich etliche Solopreneure bei ihrer Positionierung begleitet und immer wieder höre ich Sätze wie:
"Ich arbeite mit Frauen zwischen 30 und 50."
"Meine Zielgruppe sind Menschen in Führungspositionen."
"Ich spreche die Generation 40+ an."
🤔 Kleines Gedankenexperiment:
Stellt euch zwei Männer vor - beide Jahrgang 1948, in Großbritannien geboren, zum zweiten Mal verheiratet, zwei Kinder, erfolgreich, vermögend.
Klingt nach einer klaren Zielgruppe, oder?
Plot Twist: Ich spreche von Ozzy Osbourne und King Charles.
Du kannst nicht ernsthaft behaupten, dass du beide gleich ansprechen würdest.
Das Problem mit klassischen Zielgruppendefinitionen ist wie bei einem Koch, der sagt: "Ich koche für Menschen mit Hunger."
Technisch korrekt - aber absolut nutzlos.
📌 Die 3 häufigsten Fehler bei der Zielgruppendefinition:
1. Die Oberflächlichkeits-Falle
"Frauen, 35+, urban, gut verdienend"
→ Hilft dir absolut nicht dabei zu verstehen, warum Menschen wirklich bei dir kaufen, was ihre Motive, Wünsche und Werte sind.
2. Die Alle-Menschen-Falle
"Ich spreche alle an, die sich weiterentwickeln wollen!"
→ Niemand sucht einen Allrounder. Menschen suchen Experten für IHR spezielles Problem.
3. Die Wunschdenken-Wolke
"Menschen, die ihr Potenzial entfalten wollen"
→ Klingt schön. Sagt aber absolut nichts.
💫 Was deine Zielgruppe WIRKLICH definiert:
- Probleme, die sie nachts wach halten
- Hindernisse, an denen sie immer wieder scheitern
- Werte, die sie antreiben
- Die Sprache, die sie spricht
Erst wenn du weißt, was deine Zielgruppe WIRKLICH bewegt, kannst du sie auch wirklich erreichen.
👉 Wie hast du zu deiner "echten" Zielgruppe gefunden?