Unternehmensberatung Ralf Finken

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19/06/2025

Hurra! Die neuen Azubis kommen!
Und alle freuen sich. Zunächst. Dann, nach einigen Wochen, passiert oft das Unerwartete. Es läuft nicht so wie geplant. Irgendwie scheint man aneinander vorbeigeredet zu haben. Dem Azubi scheint nicht ganz klar zu sein, welche Pflichten er hat.
Damit die Ausbildung vom Start weg unter einem guten Stern steht, hier ein wichtiger Praxistipp: Macht euren Azubis von vornerein bitte eins klar: Die Verantwortung dafür, ob sie gut ausgebildet werden oder nicht, liegt einzig und allein beim Azubi. Die Verantwortung dafür, ob sie am Ende der Ausbildung gute Monteure sind oder nicht, liegt einzig und allein beim Azubi. Das Unternehmen hat bereits in sehr vielen Fällen bewiesen, dass es ausbilden kann. Es hat die Mittel, die Methoden, die Ausbilder, die Erfahrung. Der Azubi bringt nur sich ein. Aus diesem Grund sollten Azubis Verträge mit sich selber machen.

Fragen vor Beginn der Ausbildung ( Teil 1 ):

Was möchtest du in 3,5 Jahren sein?
Ein schlechter Monteur, ein mittelmäßiger, ein guter oder ein sehr guter?
Was musst du dafür tun, in den 3,5 Jahren? Und zwar jeden Tag!
Wen brauchst du dazu?
Warum sollte jemand der es bereits kann, dir etwas beibringen?
Was muss dein Beitrag sein, damit sich Kollegen mit dir beschäftigen?

Frage vor Beginn der Ausbildung ( Teil 2 ):

Was sollen wir, dein Betrieb und deine Kollegen in 3,5 Jahren über dich sagen/denken?

Guter Mann. Wir würden uns freuen, wenn du bleibst. Wir bieten dir einen unbefristeten Vertrag an. Und wir haben einen Karriereplan für dich.
Du kannst nach der Ausbildung hierbleiben. Wir geben dir einen Zeitvertrag und dann sehen wir mal, wie du dich entwickelst.
Wenn du möchtest, kannst du noch 2 – 3 Monate bleiben, bis du etwas anderes hast.
Du solltest dir schon mal etwas anderes suchen.
Wenn du nochmal durch die Prüfung fällst, können wir dich sofort freistellen.

Die Antworten bestimmt der Azubi. Durch sein Engagement. Durch sein Verhalten. Durch seine Lernbereitschaft. Der Betrieb hat ein klar formuliertes Ziel: Er möchte nach der Ausbildung, in die er zunächst sechsstellig investiert, einen guten Monteur mehr haben. Unter Umständen eine spätere Führungskraft oder einen Spezialisten. Deshalb betreibt der Betrieb diesen Aufwand. Der Azubi sollte mindestens bereit sein, sich für seine Zukunft anzustrengen. Das einbinden in die Verantwortung für sich selbst und seine Ausbildung, reduziert auch die Kranktage.
Viel Erfolg mit den neuen Azubi!

14/04/2025

EMA Betriebsinhaber treffen sich in Kiel
Die EMA ERFA Gruppe II traf sich diesmal etwas mehr Richtung Norden 😊. Wir waren zu Gast an der Kieler Förde zur Betriebsbesichtigung. Bei der Betriebsbesichtigung unseres Gastgebers hatten wir zunächst einen sich seit Jahren entwickelnden Trend zu verzeichnen. Das Unternehmen wickelt kaum noch. Stattdessen bezeichnet man sich selbst als „Instantsetzungsunternehmen“. In der Werkstatt findet kaum noch etwas statt. Alles weitestgehend vor Ort. Dementsprechend ist das Unternehmen auch aufgestellt. Auf jeden Fall spannend so eine Entwicklung in der Konsequenz zu sehen.
Im weiteren Verlauf der EMA ERFA Tagung wurde es dann, wie immer, spannend. Viel Diskussion. Kostenvergleiche, neue Studien – ein bunter Strauß.
In der offenen Gesprächsrunde waren Investitionen das beherrschende Thema. Gebäude, Grundstücke, Fahrzeuge – die Branche hat Vertrauen in die Zukunft. Notwendige Erhöhung der Verrechnungssätze und Bewegung am Arbeitsmarkt haben die Diskussion abgerundet.
Die weiteren aktuellen Themen waren die Änderungen in der Asbetsverordnung, das Energieeffizienzgesetz, das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ( was für ein Wort ), die NSI 2 Cyber Risk Directive, die Anwendung der neuen Ausgleichsabgabe sowie die neue KI „Hallopetra“. Es gab viel zu besprechen.
Weitere Themen waren die Loyalität der Mitarbeiter – gemessen an den Q12 von Gallup. Hier hat der eine oder andere Teilnehmer Handlungsbedarf erkannt. Neben der aktuelle Gallup Studie haben wir uns noch die Studie der IKK zu den Krankenständen im Handwerk, sortiert nach Gewerken und Art und Dauer der Krankheiten angesehen. Auch hier gab es wesentliche Erkenntnisse. Insbesondere die Belastbarkeit junger Menschen scheint gering zu sein. Möglicherweise sind drei Liter Monster am Tag doch nicht so gesund.
Im weiteren Verlauf wurde das „Johari“ Fenster diskutiert. Bei diesem Model geht es um die Selbstwahrnehmung und die Fremdwahrnehmung. Wie sehe ich mich – wie sehen andere mich? Von den 56 möglichen Adjektiven hatten natürlich alle Teilnehmer nur gute. Spannendes Thema.
Leider war die Tagung wieder viel zu schnell zu Ende. Aber wir sehen uns ja bald wieder. Die Themen und die Gastgeber stehen bereits fest. Ohne vorgreifen zu wollen: Es wird wieder spannend.
Die EMA ERFA Gruppen freuen sich immer über neue Kollegen die sich austauschen möchten. Anfragen nehmen der Moderator Ralf Finken – [email protected] sowie der ZVEH unter [email protected] gerne entgegen.

Auf die „wilde Wiese“Die VDKF ERFA Gruppe Mitte traf sich dieses Mal auf der wilden Wiese in Sundern, Sauerland. Den neu...
14/04/2025

Auf die „wilde Wiese“
Die VDKF ERFA Gruppe Mitte traf sich dieses Mal auf der wilden Wiese in Sundern, Sauerland. Den neuen Kanzler haben wir nicht getroffen. Wohl aber viele interessierte Kollegen. Und natürlich haben wir die Gelegenheit genutzt um bei Art of Cryo vorbeizuschauen. Vielen Dank an Andre Rüßmann der es sich nicht hat nehmen lassen, uns persönlich zu begrüßen. Auf Krücken wohlgemerkt! Sebastian Rüßmann und das Team von Art of Cryo haben dann unterstützt und Kältekammer ( -80° und -110° Celsius ), Infrarotdusche ( mit Lichtspiel, Ionisierung und weiteren Gimmicks ) und Vakuumröhre vorgestellt. „More than cold“ ist der Slogan des Unternehmens. Wo sie Recht haben …..
Tolles Event. Vielen Dank nochmal. Übrigens: Jeder interessierte kann zu den allgemeinen Öffnungszeiten ins Studio in Sundern fahren und den Zirkel durchlaufen. Das ist allemal eine Reise wert.
Danach ging es dann auf die „wilde Wiese. Ski Ressort, Wandergebiet und Tagungshotel.

Diese Gruppe steht so ein wenig im Zeichen der Nachfolgeregelung. Nahezu alle in der Gruppe haben entweder gerade die Nachfolge angetreten oder sind mittendrin oder bereiten diese gerade vor. Interessanterweise hat das einen großen Einfluss auf die Themen. Digitalisierung wird in dieser Gruppe GROẞ geschrieben. Erreicht aber nicht jeden. Während die einen auf KI im Tagesgeschäft, Cloud Lösungen, Telefon KI, Copilot oder ähnliche Hilfsmittel setzen, sehnt der eine oder andere sich eher nach den alten Zeiten. Nicht jede digitale Möglichkeit ist auch eine Arbeitserleichterung. Es ist spannend für die Teilnehmer, moderne Methoden auch argumentativ zu rechtfertigen.
Wir haben mal vorsichtshalber die Gruppenkommunikation auf MS Teams umgestellt. Mal sehen, wie wir damit zurechtkommen.
Natürlich hatten wir auch andere Themen. Die Teilnehmer konnten von Erfolgen am Arbeitsmarkt berichten. Interessierte Praktikanten, gute Azubis, fähige neue Führungskräfte und Initiativbewerbungen – es ist viel Bewegung drin. Wir haben in der Gruppe in den letzten Jahren immer wieder über Themen wie „Happy Place to work“, Social Media Kampagnen oder ähnlichem gesprochen. Es zahlt sich wohl aus.
Im weiteren Verlauf haben wir die Themen „Kommunikation im Unternehmen“ und „Zukunft Kältebauer Handwerk“ bearbeitet. Naturgemäß hat insbesondere das zweite Thema für Puls gesorgt. Ist ja auch nicht ganz unwichtig. Zu beiden Themen habe wir auch ChatGPT befragt. Die Ergebnisse waren durchaus bemerkenswert. Es ist erstaunlich wie schnell sich ChatGPT entwickelt hat. Natürlich sind einige Milliarden Investitionen durchaus hilfreich in der Entwicklung. Viel hilft wohl doch viel. Zumindest manchmal. Nur mal so zum Vergleich: Investitionen in OpenAI: aktuell 40 Milliarden, Investitionen Bundesrepublik in KI: 750 Millionen im Jahr ( 2022, 2023 ). Wird wohl noch etwas dauern bei uns.
Wir haben uns mit Blick auf den Mitarbeiter der Zukunft noch Teslas Optimus und Culina angesehen. Während wir den einen wohl über kurz oder lang auf der Baustelle antreffen werden, wird der andere wohl den Haushalt schmeißen. Schöne, neue Welt.
Das war es dann auch schon. Unser nächstes Treffen ist im Pott. Wir besichtigen den neuen Standort eines Kollegen inklusive „Currywurst made by Ruhrgebiet“.
Die VDKF ERFA Gruppen freuen sich immer über neue Kollegen die sich austauschen möchten. Die Gruppen sind regional unterteilt. Anfragen nehmen der Moderator Ralf Finken – [email protected] sowie der VDKF unter [email protected] gerne entgegen.

Tagen, wo andere Ferien machen!Die VDKF ERFA Gruppe West traf sich dieses mal etwas mehr Richtung Nordwesten 😊. Wir ware...
31/03/2025

Tagen, wo andere Ferien machen!
Die VDKF ERFA Gruppe West traf sich dieses mal etwas mehr Richtung Nordwesten 😊. Wir waren zu Gast in Timmendorf zur Betriebsbesichtigung. Auf vielfachen Wunsch fand die Tagung dann am Priwall statt. Arbeit kann, darf und soll ja bekanntlich auch Spaß machen. Bei der Betriebsbesichtigung unseres Gastgebers hatten wir zunächst ein Novum zu bestaunen. Das Unternehmen beschäftigt „ein Mädchen für alles“ (eigene Aussage des Mitarbeiters ). Der Kollege ist im Grunde für alles rund um das Unternehmen zuständig. Also im Grunde für alles, was sonst bei der Firmenleitung landet oder schlicht „liegenbleibt“. Der Unternehmer ist mit seiner Regelung sehr zufrieden. Kann er sich so doch auf für ihn wesentlichere Aufgaben konzentrieren. Wieder was gelernt.
Im weiteren Verlauf der VDKF ERFA Tagung wurde es dann, wie immer, spannend. Viel Diskussion. Zahlenvergleiche, neue Studien – ein bunter Strauß.
In der offenen Gesprächsrunde war die Qualifizierung der Mitarbeiter ein Thema, das intensiv diskutiert wurde. Wie viel Aufwand ist angemessen? Wie kontrolliere ich Lernerfolg? Wir nutzten die Gelegenheit um hier einen Impuls zu den Themen Lernerfolge, Wissenstransfer und Behaltensgrad zu geben. Es gab also einiges zu besprechen. Auch die IT im Unternehmen ist nach immer wieder ein großes Thema. Nach wie vor ist ein Wechsel im ERP System eher der Standard als die Ausnahme. Zusätzliche Systeme wie Teams oder ChatGPT überbrücken oft die Lücken in den bestehenden Systemen.
Die weiteren aktuellen Themen waren die Änderungen in der Asbetsverordnung, das Energieeffizienzgesetz, das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ( was für ein Wort ), die NSI 2 Cyber Risk Directive, die Anwendung der neuen Ausgleichsabgabe sowie die neue KI „Hallopetra“. Es gab viel zu besprechen.
Weitere Themen waren die Loyalität der Mitarbeiter – gemessen an den Q12 von Gallup. Hier hat der eine oder andere Teilnehmer Handlungsbedarf erkannt. Neben der aktuelle Gallup Studie haben wir uns noch die Studie der IKK zu den Krankenständen im Handwerk, sortiert nach Gewerken und Art und Dauer der Krankheiten angesehen. Auch hier gab es wesentliche Erkenntnisse. Insbesondere die Belastbarkeit junger Menschen scheint gering zu sein. Möglicherweise sind drei Liter Monster am Tag doch nicht so gesund. Im betriebswirtschaftlichen Teil haben wir die KFZ Kosten verglichen. Hierbei wurde explizit die Frage: „Was kostet eigentlich der gefahrene Kilometer“ beantwortet. Leider war die Tagung wieder viel zu schnell zu Ende. Aber wir sehen uns ja bald wieder. Die Themen und die Gastgeber stehen bereits fest. Ohne vorgreifen zu wollen: Es wird wieder spannend.
Die VDKF ERFA Gruppen freuen sich immer über neue Kollegen die sich austauschen möchten. Die Gruppen sind regional unterteilt. Anfragen nehmen der Moderator Ralf Finken – [email protected] sowie der VDKF unter [email protected] gerne entgegen.

Ausbildungsbeauftragte treffen sich in Frankfurt am MainVolles Haus bei unserem Treffen. Ein Beleg dafür, wie wichtig es...
02/02/2025

Ausbildungsbeauftragte treffen sich in Frankfurt am Main
Volles Haus bei unserem Treffen. Ein Beleg dafür, wie wichtig es den Betrieben mit der Ausbildung junger Menschen ist. Nicht nur, dass die Gruppe immer größer wird, es gibt auch innerhalb der Gruppe mehr Freiraum für die Beauftragten. Musste zu Beginn noch um jede Stunde für die Ausbildungsbeauftragten gekämpft werden, sind jetzt die meisten Teilnehmer der Gruppe weitestgehend von anderen Aufgaben entbunden. Dennoch ist die Zeit oft knapp. Die Themen und der Betreuungsgrad werden immer mehr. Aber es zahlt sich aus. Durch ein stark verbessertes Ausleseverfahren werden die Probleme in der Ausbildung kleiner. Dennoch gab es viel zu diskutieren. Es gibt – auch in diese Gruppe – viel zu viele Kranktage bei den Azubis. Über 20 Tage sind keine Seltenheit. Dazu gibt es eigentlich nur ein zu sagen: Wer glaubt ernsthaft, dass junge, gesunde Menschen über 20 Tage im Jahr krank sind? Wir haben dementsprechend sehr intensiv darüber diskutiert, wie dem entgegengewirkt werden kann. Es ist einfach nicht hinnehmbar.
Ein weiteres Schwerpunkthema war die „Ausbildungsreife“ der Unternehmen. Hier gab es dann noch einiges an Potential. Insbesondere das Einbinden der Monteure – die eigentlichen Ausbilder – ist oft nicht einfach. Nicht jeder Monteur hat die Mittel und Möglichkeiten einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung zu leisten. Eins ist jedoch sicher: Je öfter das Thema Ausbildung im Unternehmen adressiert wird, umso höher die Chancen.
Am Ende bleibt ein sehr kurzweiliger Tag mit vielen interessanten Gesprächen, ordentlich Impulsen und vielen guten Vorhaben. Wir freuen uns auf Juni.

30/08/2024

Der Ausbildungsbeauftragte
Vergangene Woche traf sich wieder die Gruppe der Ausbildungsbeauftragten. Neben der bangen Frage wie denn die neuen Azubis, diejenigen, die jetzt starten, sich wohl entwickeln werden, hatten wir wieder viele tagesaktuelle Themen zu besprechen. Neben den vielen positiven Beispielen, mit engagierten, guten Azubis, gilt es natürlich immer wieder auch, bestimmte Herausforderungen im Umgang mit jungen Menschen zu meistern. Dabei lernen die Teilnehmer sicher nicht alleine vom Moderator, sondern auch von den vielen Praxisbeispielen aus den Unternehmen. So hat sich beim einen oder anderen die Lehrwerkstatt ebenso entwickelt, wie bspw. begleitende Ausbildungsunterlagen. Was alle derzeit gleichermaßen umtreibt sind die Themen Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit. Hier berichten die Ausbilder, dass es immer schwerer wird, sich auf das zu verlassen, was die jungen Menschen einem zusagen. Ein weiteres Thema sind die oft viel zu hohen Krankenstände bei den jungen Menschen. Und natürlich, dass nur noch wenige einen Führerschein machen wollen. Wir haben an allen Themen gearbeitet und werden das auch weiterhin so praktizieren. Alles, was auf den Tisch kommt wird besprochen und wir erarbeiten uns Lösungen. Dadurch erreichen wir eine sukzessive Verbesserung der Situation. In der nächsten Tagung werden wir explizit die hohen Krankenstände angehen. Das hinzunehmen und ein bisschen morgendliches Geschimpfe sind keine Lösung. Es ist eher die Aufforderung das weiterzumachen. Wir werden da ein wenig mehr Konsequenz reinbringen. Etwas, dass sich bereits in anderen Unternehmen sehr bewehrt hat. Darüber hinaus werden wir darüber reden, wie wir es den jungen Menschen wieder attraktiver machen, einen Führerschein zu machen. Angesichts von vielerorts fast 4000,- € Kosten keine leichte Aufgabe. Aber wenn es einfach wäre, bräuchten wir es auch nicht besprechen. Auch an der Verbindlichkeit werden wir arbeiten!
Die ganzen positiven Beispiele wie bspw. Prüfungsbester, Auslandspraktikum für Azubis, coole Messestände, ausreichend Bewerber, immer weniger Abbrecher usw. geht da fast ein wenig unter. Macht aber, und das ist auch ein Ergebnis, den Großteil aus.
Unsere Termine für 2025 sind der 28. Januar und der 17. Juni in FFM. Schreib mich an, wenn du dabei sein möchtest: [email protected]

08/04/2024

ERFA Tagung Gruppe VDKF West in Rüsselsheim
Die Wärmepumpe als Projekt für die Zukunft!
Wir waren im Rahmen der VDKF ERFA Tagung zu Gast bei einem Kollegen der sein Unternehmen vollumfänglich auf die Wärmepumpe ausgerichtet hat. Nach Industriekälte, Gewerbekälte, Supermarktkühlung, Klima, Tiefkälte und Labortechnik, kennen wir jetzt auch diesen Baustein im Gewerk des Kälteanlagenbauers. Es war spannend für die Kollegen. Ein Unternehmen, dass sich ausschließlich auf einen Bereich ausrichtet ist zwangsläufig ganz anders aufgestellt. Das geht von der Lagerwirtschaft über die Außendarstellung bis hin zur Schulung der Mitarbeiter. Spannend allemal. Dennoch möchten die anderen lieber „in der Kälte bleiben“.
Darüber hinaus hatten wir weitere spannende Themen. Die hohen Krankenstände sowie die nachlassende Qualität der neuen Kollegen war ein großes Thema. Lieber keinen neuen Kollegen als den Falschen. Wenn ein neuer Kollege nicht die Lösung ist, sondern nur das Problem ein wenig schmälert, ist es der falsche Kollege!
Bezüglich der Krankenstände in den Betrieben haben wir nicht nur die reinen Tage erfasst, sondern eben auch welche Gruppe wie lange erkrankt war. Wie erwartet waren die Kranktage bei den Azubis - ohne erkennbaren Grund - besonders hoch. Hier sind Gespräche erforderlich.
In Sachen „Law and Order“ die uns der Gesetzgeber ( Sowohl EU als auch die eigene Regierung ) in steter Regelmäßigkeit mit auf den Weg gibt, waren die bestimmenden Themen die neue Asbestverordnung, die doch sehr hohe Steigerung der Behindertenausgleichabgabe, die neue Software der Betriebsprüfer und die daraus resultierenden Folgen, sowie das Hinweisgeberschutzgesetz. Tolle Themen.
Der technische Ausblick in die Zukunft war diesmal nicht das Metaverse oder KI, sondern der „fliegende Monteur“. Wer glaubt das sei nicht machbar, kann sich gerne das Jet Suit Race in Dubai ansehen. Iron Man läßt grüßen.
Im weiteren Verlauf wurde den Unternehmer eine von der UB Ralf Finken programmierte Online Umfrage an die Hand gegeben, mit der die Teilnehmer schnell und unkompliziert die Stimmung im eigenen Unternehmen messen können. 15 multiple choice Fragen und 2 Textfragen – und in weniger als drei Minuten hat jeder Mitarbeiter sein Statement zu den wichtigsten Themen im Unternehmen völlig anonym abgegeben. „Die Hand am Puls der Firma“. Die ersten Ergebnisse brachten den Unternehmen wichtige Erkenntnisse.
Zu guter Letzt haben wir uns mit den Kompetenzen der Zukunft für Führungskräfte beschäftigt. Obwohl alle der festen Überzeugung sind, dass die Führungskompetenzen wichtiger sind, und auch bleiben, als die Fachkompetenz, wird nahezu ausschließlich in Fachkompetenz investiert. Da können die Meisterzirkel der UB Ralf Finken helfen. In unseren Zirkeln werden aktuelle oder künftige Führungskräfte bestmöglich auf ihre Aufgabe vorbereitet.

EMA Jungmeister in MagdeburgDie EMA ERFA Gruppe Jungmeister 2.0 war zu Gast in Magdeburg bei der Firma Einbeck Elektromo...
21/01/2024

EMA Jungmeister in Magdeburg

Die EMA ERFA Gruppe Jungmeister 2.0 war zu Gast in Magdeburg bei der Firma Einbeck Elektromotoren GmbH. Auf Einladung eines der beiden Geschäftsführer, Sebastian Besecke.
Das Unternehmen hat seine Schwerpunkte auf Generatoren und Antriebe. Dementsprechend beeindruckend war auch der Prüfstand.
Die Betriebsbesichtigung mit Betrachtung der Abläufe im Unternehmen des Gastgebers, sowie die anschließende Auswertung ist für die Teilnehmer der wichtigste Part. „Aus der Praxis für die Praxis“ – das entspricht dem Bedarf der Gruppe.
Die Diskussion über tagesaktuelle Themen mit Hilfestellung für die betriebliche Praxis ist ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil der ERFA Arbeit. Und natürlich alles, was mit Personal zu tun hat. Selbstverständlich werden auch die „unternehmerischen Themen“ besprochen. Wenn auch nicht so intensiv wie in den beiden anderen ZVEH EMA ERFA Gruppen. In allen ZVEH ERFA Gruppen wird der Bedarf auf die jeweilige Gruppe abgestimmt. Schließlich sollen alle Teilnehmer aus der Tagung etwas für sich mitnehmen.
Die Erfa Arbeit ist das wohl wichtigste Werkzeug der eigenen Fortbildung. Nirgendwo sonst können Führungskräfte und Unternehmer dauerhaft so stark vom Wissenstransfer mit anderen profitieren. Nirgendwo sonst ist so viel Praxiswissen abrufbar. Und das Ganze macht allen auch noch Spaß!

Die ZVEH EMA ERFA Gruppen gehen zum Teil in das 25. Jahr ihres Bestehens. Das muss Gründe haben! Alle ZVEH EMA ERFA Gruppen nehmen interessierte Kollegen, Meister, Unternehmer und/oder solche die es werden möchten gerne auf. Der Einstieg in eine Gruppe ist jederzeit möglich. Interessenten können sich für weiterführende Informationen direkt an den Moderator wenden oder an den ZVEH.
[email protected] oder [email protected].

VDKF Youth Camp in StockstadtDiesmal zu Gast bei der Firma Kälte Klima Schüssler. Wir konnten ein interessantes, gut str...
24/07/2023

VDKF Youth Camp in Stockstadt
Diesmal zu Gast bei der Firma Kälte Klima Schüssler. Wir konnten ein interessantes, gut strukturiertes Unternehmen besichtigen. Neben den Abläufen/Prozessen im Unternehmen war insbesondere der Digitalisierungsgrad sowie das Leistungsvermögen des eingesetzten ERP System von Bedeutung. Der obligatorische Rundgang durch das Unternehmen, inkl. „in die Ecken gucken“ brachte dann noch die eine oder andere Anregung zu Tage. So profitierten wieder alle Teilnehmer gleichermaßen von der Betriebsbesichtigung. Jeder konnte für sich etwas mitnehmen.
Im Tagungshotel angekommen konnten dann alle Teilnehmenden ihre Themen definieren. In der “offenen Runde“ wurde das aktuelle Geschehen in den Betrieben besprochen. Fragen wurden beantwortet, Erkenntnisse generiert. Es war wieder sehr lebhaft.
Im weiteren Verlauf der Tagung dominierten dann die „Trendthemen“ Azubis – Hege und Pflege 😊, Benefits für Mitarbeiter und Arbeitszeiten. Dadurch ergaben sich reichlich Diskussionen. Dabei stand das „Was und Wie“ im Vordergrund.
Zum Abschluss der beiden kurzweiligen Tage galt es dann noch die Frage zu beantworten, in wie weit der Einzelne in seinem/ihrem Unternehmen in den wichtigen Bereichen von seiner Idealvorstellung entfernt ist. In Zweiergruppen wurden dann Pläne erarbeitet, wie sich dem Ideal genähert werden kann – Verbunden mit der Erkenntnis das Perfektion nicht sexy ist und wir sowieso nie fertig werden mit optimieren. Krönender Abschluss.
Nächstes Jahr geht es dann ins Münsterland und nach Franken. Auf der Agenda stehen Betriebsbesichtigungen, betriebswirtschaftliche Kennzahlen, aktuelles aus den Firmen, Change Prozesse und natürlich die Themen, die sich bis dahin auftun.
Junge, motivierte Menschen in unternehmerischer Verantwortung aus der Kältefamilie, oder solche die es werden möchten, sind uns immer herzlich willkommen.

Meisterzirkel tagt in KasselUnd es war wieder sehr spannend. Zwei Tage außerhalb des Betriebs die Themen bearbeiten, die...
24/04/2023

Meisterzirkel tagt in Kassel
Und es war wieder sehr spannend. Zwei Tage außerhalb des Betriebs die Themen bearbeiten, die die zweite Führungsebene umtreiben. Ohne Druck, ohne Störung. Das hat allen gefallen. Natürlich ist auch in dieser Gruppe der Fachkräftemangel ein Thema. Aber eben nicht nur. Noch einmal zur Erinnerung. Aktuell arbeiten 5,5 Millionen Menschen im Handwerk bei insgesamt 43 Millionen Beschäftigungsverhältnissen. Diese Zahlen sind dann eher auch mutmachend. Insbesondere wenn die Kollegen noch davon berichten, dass sich mit den richtigen Konzepten auch durchaus neues Personal finden lässt. Das Leitthema war jedoch diesmal ein anderes: Die Übernahme von Verantwortung“. Immer öfter beschweren sich Führungskräfte darüber, dass Mitarbeiter keine Verantwortung mehr übernehmen wollen. Statt dessen greifen immer mehr ( wenn man den Aussagen folgen darf insbesondere jüngere Kollegen ) lieber zum Telefon. Die Frage des Moderators an dieser Stelle war: “Wann hat das denn angefangen“? Mit Zunahme der mobilen Möglichkeiten stiegen natürlich auch die Anwendungsfälle. Alles andere wäre auch nur schwer nachvollziehbar. Man stelle sich vor, man hat ein Handy und nutzt es nicht. Tsss.
Unabhängig davon gilt es aber auch, in jedem Unternehmen zu prüfen, inwieweit überhaupt die Möglichkeiten zur Übernahme von Verantwortung gegeben sind. Das Handwerk ist traditionell hierarchisch organisiert. Einer gibt Anweisung, einer führt aus. In diesem Umfeld fällt es naturgemäß schwer, sich zu entfalten. Da der Mensch zudem die Summe seiner Erfahrungen ist, gilt es zu prüfen, inwieweit derjenige bereits schlechte Erfahrungen bei „eigenmächtigen“ Entscheidungen gemacht hat. Das kann durchaus auch bei einem früheren Arbeitgeber gewesen sein.
Dabei sind zunächst folgende Fragen zu klären: Nach welchen Kriterien soll der Mitarbeiter Entscheidungen treffen (pro Kunde oder pro Firma? )? Welche Werte dienen als Grundlage ( Tempo oder Qualität )? Was passiert, wenn der Mitarbeiter falsche Entscheidungen trifft ( Entwicklung oder Bestrafung )?
Darüber hinaus haben wir in einem kleinen Schnelltest überprüft, wie es um die Entscheidungsfreiheit in den Unternehmen so bestellt ist. Das war spannend.
Unsere Meisterzirkel tagen zweimal jährlich für zwei Tage im Raum Kassel. Interessierte Kollegen können sich uns gerne anschließen. [email protected]

Hamburg meine PerleEMA ERFA Treffen in der HansestadtUnser Frühjahrstreffen der EMA ERFA Gruppe II fand diesmal in Hambu...
02/04/2023

Hamburg meine Perle

EMA ERFA Treffen in der Hansestadt

Unser Frühjahrstreffen der EMA ERFA Gruppe II fand diesmal in Hamburg statt. Die Gruppe wollte „mal raus“. Üblicherweise haben wir ja bei unseren Treffen immer eine Betriebsbesichtigung bei einem teilnehmenden Kollegen. Diese wurde diesmal aber durch ein Event ersetzt. Die obligatorische Betriebsbesichtigung gibt es dann beim nächsten Treffen wieder.
Insgesamt hat es der Gruppe aber gutgetan, nach den letzten Jahren einfach auch mal den Kopf freizubekommen. Mal etwas anderes sehen, mal eine andere Umgebung, mal ein ERFA Treffen das nicht nur vom betrieblichen Alltag dominiert wurde. Aber gearbeitet wurde natürlich trotzdem. Und es gab großen Gesprächsbedarf. Neben den Dauerbrenner „Löhne, Benefits, und Recruiting“ waren es diesmal insbesondere die Themen Ausbildung und – man glaubt es kaum – Raucher contra Nichtraucher. Neben der gesetzlichen Grundlage ( Nichtraucherschutz ist in der Arbeitsstättenverordnung geregelt ) war vordergründig der praktische Umgang mit Raucherpausen das Thema. Der Eine raucht, der Andere trinkt Kaffee, wieder einer verdingt sich die Zeit wieder anders usw. Generell gilt natürlich für alle dasselbe: Der Mensch braucht Pausen. Und diese nimmt er sich. Rauchend, kaffeetrinkend, quatschend oder wie auch immer. Möglicherweise müssen Pausenregelung in der einen oder anderen Firma neu gedacht werde. Wie so vieles andere auch, dass die Mitarbeiter betrifft. Schließlich haben sich die Zeiten geändert. Der Mitarbeiter ist die knappste Ressource im Unternehmen. Diese gilt es zu erhalten. Der Mensch sucht Orte ( Betriebe ), wo es ihm gutgeht und meidet Orte, wo es ihm nicht gutgeht.
Danach gab es noch einen Ausflug in die digitale Welt. An ChatGPT kamen wir natürlich nicht kommentarlos vorbei in diesen Tagen. Also haben wir uns Firmenbewertungen schreiben lassen. Das Ergebnis war für viele Teilnehmer überraschend. KI im Elektromaschinenbau, Metaverse im Handwerk, Arbeiten am digitalen Zwilling im Metaverse im Zuge der Ausbildung, Hologramme die die Lehrer ersetzen – das sind spannende Themen für die Zukunft. Eins bleibt aber: Der Handwerker wird noch sehr lange irgendwo hinfahren und etwas reparieren. Insbesondere in den technischen Gewerken. Wenn ein Berufsfeld zukunftssicher ist, dann das Handwerk. Insbesondere alles, was irgendwie mit Elektro zu tun hat.
Der ZVEH bietet für seine EMA Betriebe über die UB Ralf Finken feste Gruppen an. Für Unternehmer/Inhaber, Unternehmensnachfolger, angestellte Meister und Ausbildungsbeauftragte. Interessierte können sich beim ZVEH melden oder direkt bei der
UB Ralf Finken – [email protected].

Wir freuen uns über aufgeschlossene Kollegen/innen die an unseren Treffen teilnehmen möchten.

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