14/06/2026
FREIE PRESSE | Medien Erlebnistag
Erleben, wie aus Ereignissen Nachrichten werden
Freie Presse Druck- und Medienzentrum, 09116 Chemnitz.
Blick hinter die Kulissen, Druck live erleben und Familienprogramm (Feuerwehr und Polizei, professionelle Bikeshow, StaplerCup etc.)
Acht Jahrzehnte lang ist die Freie Presse nun schon ein fester Bestandteil des Lebens in Südwestsachsen. Sie hat Generationen begleitet, Nachrichten geliefert, Diskussionen angestoßen und die Geschichten der Region erzählt. Diese tiefe Verwurzelung und das Vertrauen, das über so viele Jahre gewachsen ist, sind ein unschätzbares Gut.
Gerade in Zeiten des stetigen Wandels ist es beeindruckend zu sehen, wie ein Medienhaus, das so stark in seiner Tradition verankert ist, sich neu erfindet. Der heutige Medien-Erlebnistag bot dabei eine hervorragende Gelegenheit, genau diesen Wandel für die Öffentlichkeit greifbar zu machen. Es ging mE darum, nicht nur zu zeigen, wie eine klassische Regionalzeitung den Sprung ins digitale Zeitalter gemeistert hat, sondern auch, welche neuen Wege man gegangen ist, um weiterhin relevant zu bleiben.
Dabei wurde sehr deutlich, dass aus dem reinen Zeitungsverlag ein vielfältiges, modernes Medienhaus geworden ist. Man setzt auf eine breite Palette digitaler Plattformen – das reicht von aktuellen Online-Portalen über Social-Media-Kanäle bis hin zu Podcasts, die den Journalismus auf ganz neue Weisen zugänglich machen. Und der Journalismus von heute ist mE wesentlich komplexer geworden wie früher. So einfach ist das eben alles nicht, wie viele denken.
Gleichzeitig sind Events wie heute zu einem wichtigen Pfeiler geworden, der die Menschen direkt zusammenbringt und den Austausch fördert. Hinzu kommen kreative Dienstleistungen, die über das reine Berichten hinausgehen und zum Beispiel Unternehmen in der Region mit maßgeschneiderten Inhalten unterstützen.
Auch die heute Präsentation war durchweg wieder einmal professionell organisiert, bot den Besuchern einen unmittelbaren Einblick hinter die Kulissen und vermittelte auf eine sehr zugängliche Weise, wie sich lokaler Journalismus weiterentwickelt.
Und so manches Detail konnte ich heute auch noch erfahren, was mir so noch nicht bewusst war, obwohl ich so eine grosse Druckerei nicht das erste Mal von innen sehe.
PS. Die Einsteck-Revolver ist meine Lieblingsmaschine geworden und ich überlege immer noch, wie lange wohl eine Schulklasse braucht, einer der Rollen zu beschreiben (3,5t und 35km lang; 12 Rollen je Schicht für 150.000 Zeitungen)
Herzlichen Dank liebe Freie Presse, danke für die vielen Einblicke.
Habt ihr gut gemacht ;)
Sven Schneider | CTO asignum!
Anbei ein paar schnelle Smartphone-Shots ...