13/07/2026
Nur ein paar Tausend Euro aus einer kleinen Spendenaktion. Trotzdem eine der klarsten Wirkungsgeschichten, die mir dieses Jahr begegnet sind.
Im Webinar des SKala-CAMPUS sagte die Fördermittelberaterin Christine Gediga kürzlich einen Satz, der mich seitdem beschäftigt:
»Nicht das beste Projekt wird gefördert, sondern das bestverstandene.«
Genau das zeigt sich bei einem meiner Kunden aus dem Sozialbereich. Im aktuellen Wirkungsbericht steht eine Spendenaktion aus einer Gemeinde, die ein Ausbildungswochenende für neue Ehrenamtliche finanziert hat. Klingt zunächst nach einer Randnotiz.
Doch genau daran zeigt sich Wirkung: Die Spende finanziert nicht irgendeine Aktivität, sondern sichert langfristig eine gut ausgebildete, verlässliche Basis ehrenamtlicher Arbeit. Diese Kette – Fördermittel, konkrete Maßnahme, langfristiger Nutzen – ist in drei Sätzen erzählt und sofort verständlich. Keine Tabelle, keine Kennzahl, die erst erklärt werden muss.
Deine Förderer – egal ob Bund, Land, Stiftung oder kirchlicher Träger – haben wenig Zeit und viele Anträge auf dem Tisch. Wenn du zeigen kannst, wie eine einzelne Unterstützung konkret wirkt, verstehen sie in Sekunden, warum dein Projekt die Förderung wert ist.
Die meisten Wirkungsberichte, die ich sehe, erzählen noch zu oft Aktivität statt Wirkung. Wie ist das bei euch?
Foto: Barbara Sopart