01/07/2026
„Warum soll ich diesen Text lesen?“
Eine einfache Frage. Aber wenn man ehrlich ist, scheitern daran viele Texte. Gerade jetzt, wenn Inhalte mit KI schneller entstehen als je zuvor.
Auf den ersten Blick wirkt das paradox: Nie war es so einfach, etwas zu formulieren, einen Text zu produzieren, Varianten zu erstellen.
Warum sollte Schreibkompetenz dann wichtiger werden?
Weil durch KI nicht automatisch gute Texte entstehen.
Im Gegenteil: Vieles klingt heute auf den ersten Blick glatt und sauber, bleibt aber beliebig und qualitativ durchschnittlich. Diesen Texten fehlt genau das, worauf es gerade im KI-Zeitalter ankommt: ein klarer Fokus, Relevanz, eine saubere Ansprache der Zielgruppe. Der Gedanke dahinter, warum sich jemand überhaupt damit beschäftigen sollte. Dinge, die man eben nicht einfach „prompten“ kann.
Deshalb wird Schreibkompetenz jetzt wichtiger, nicht unwichtiger. Nach wie vor entscheidet sie darüber, ob ein Text funktioniert. Und sie ist die Grundlage dafür, den KI-Output einordnen zu können.
Fragt sich nur:
👉 Wie erkennt man gute Texte?
👉 Wie verbessert man sie?
👉 Und wie nutzt man KI sinnvoll als Werkzeug, nicht als Ersatz für menschliches Sprachgefühl und Textsicherheit?
Darum ging es auch in unserem Workshop bei der Sparkasse KölnBonn:
Hier wird KI nicht als Selbstzweck gesehen, sondern als Anlass, die eigene Schreib- und Kommunikationskompetenz mit einem klaren Fokus auf Qualität und Verantwortung weiter zu schärfen. Was ist eigentlich die Aussage? Was ist für den Leser relevant? Und woran erkenne ich, ob mein Text funktioniert?
Die Diskussionen über diese und weitere Kriterien guter Texte haben großen Spaß gemacht. Vielen Dank an das Team der Unternehmenskommunikation für den offenen Austausch mit unseren Kollegen Ibo Mazari und Thomas Klimmek und die vielen klugen Fragen.