10/06/2026
🟡 MIRI’S MFA-REISE NO2
Mit 16 war ich überzeugt, dass mein erster Tag in der Chirurgie gleichzeitig mein letzter sein würde.
Ich kam nach Hause, habe geweint und meiner Mama gesagt:
„Ich glaube, das ist nichts für mich.“
Heute lache ich darüber und denke manchmal zurück an mein kleines „ICH“.
Denn genau dieser Moment hätte beinahe verhindert, dass ich einen Beruf lieben lerne, der mich bis heute definitiv prägt.
Was viele nicht wissen:
Ich wollte ursprünglich gar keine Ausbildung machen. Ich wollte lieber weiter zur Schule gehen.
Doch meine Eltern waren überzeugt, dass eine Ausbildung eine sichere Basis für alles Weitere ist.
Also landete ich in der Chirurgie.
Und mein erster Tag hatte es in sich: ⤵️
Es ist Mittwoch und nur ein halber Tag. Ich laufe in der Sprechstunde mit und darf Fußamputierte Raucherbeine zum Verbandswechsel halten, beim Steißbeinabszess den Pflasterwechsel assistieren (es roch wirklich ekelig) und zu guter letzt bei einer Hodensterilisation zuschauen (hey... ich war 16 ????)
Damals wusste ich noch nicht, dass genau diese Erfahrungen den Grundstein für meinen weiteren Weg im Gesundheitswesen legen würden.
Manchmal liegt hinter einem Moment, in dem wir am liebsten aufgeben würden, genau die Chance, die unser Leben verändert.
💛 Gab es in Deinem Leben einen Moment, in dem Du fast aufgegeben hättest und heute froh bist, drangeblieben zu sein?
Schreib es gerne in die Kommentare.
L O V E
Miri 💛
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