28/09/2021
Infiltration
Oberflächenversiegelung und Abdichtung von 3D gedruckten Bauteilen
- dünnwandige Teile werden gas- und flüssigkeitsdicht
- dichtet auch bei wechselnden Temperaturen
- dringt Tief in das Bauteil ein
- kein Materialauftrag
- schützt vor Schmutz und Schweiß
- geringere Wasseraufnahme
- vielfältige Einsatzmöglichkeiten
- farblos
- die Materialfarbe wird verstärkt, d.h. aus anthrazitgrau wird ein sattes schwarz
- eingefärbte Bauteile können auch infiltriert werden
- beständig gegen aggressive Lösemittel, Laugen und Säuren
- witterungsbeständig
- Trinkwasser- und Lebensmittelzulassung
3D Druckteile, die mit dem Lasersinter Verfahren hergestellt werden, besitzen eine relativ glatte Oberfläche, die aber im Mikrobereich Poren aufweist. Bauteile sind deshalb erst ab einer Wandstärke von ca. 2-3mm luft- und wasserdicht. Sehr dünnwandige Bauteile können durch eine Nachbehandlung mit einem Imprägniermittel abgedichtet werden, mit dem sogenannten Infiltrieren. Die Teile werden durch Streichen, Tauchen oder Sprühen versiegelt. Dadurch ist es möglich, auch komplexe Bauteilformen zu infiltrieren. Das Mittel dringt dabei tief in die Oberfläche ein und füllt die Poren aus. Die Oberfläche erscheint glatter und die Farbe des Materials wird verstärkt. Die Teile sind dann gas-, wasser- und luftdicht, auch bei wechselnden Temperaturen. Die versiegelte Oberfläche macht die Teile resistenter gegenüber Umwelteinflüssen, Schmutz und Schweiß.