12/08/2026
6 Produkte nach Italien verkauft?
Herzlichen Glückwunsch. Du hast eventuell ein neues Verwaltungs-Hobby. 🤪
Denn die PPWR, die ab heute grundsätzlich angewendet wird, betrifft nicht nur Recyclingfähigkeit, Material oder weniger Luft im Karton.
Schön wär’s.
Sie kann auch für kleine Onlineshops ziemlich unangenehm werden.
Wer verpackte Produkte direkt in andere EU-Länder verkauft, kann dort unter die jeweilige erweiterte Herstellerverantwortung – EPR fallen.
Und dann wird aus:
🥳 „Yeah! Wir verkaufen europaweit!“
unter Umständen ziemlich schnell:
😳 „Moment. Für meine paar Pakete muss ich mich WO ÜBERALL registrieren?“
Denn Registrierung, Meldungen und weitere Pflichten können je nach Zielland dazukommen. Die PPWR enthält dafür eigene Regeln zur erweiterten Herstellerverantwortung.
Und irgendwann kommt die ziemlich unromantische Rechnung:
12 Bestellungen im Jahr:
⏳Plus Aufwand.
💸Plus Kosten.
🗂️Plus Bürokratie.
❓Lohnt sich das überhaupt noch❓
Die Folge kann sein, dass kleine Händler ihren Versand auf weniger Länder beschränken.
Nicht, weil sie plötzlich nicht mehr ins Ausland verkaufen dürfen.
Sondern weil aus „Europa, wir kommen!“ schnell „Deutschland reicht erstmal.“ wird.
Huch.
Und spätestens da merkt man:
PPWR ist eben nicht nur Verpackung. Sie kann bis ins Geschäftsmodell reichen!
Die Schachtel außenrum hat es mal wieder ganz schön in sich. 😉
War euch diese Konsequenz der PPWR bewusst?
Ich bin gespannt auf euer Feedback 💬
Kira