20/03/2026
Ist Print tot?
Diese Frage hören wir seit Jahren. Und trotzdem zeigt die Praxis etwas anderes: Print lebt — nur anders als früher.
Ja, die großen Auflagen klassischer Magazine sind deutlich zurückgegangen. Was früher der große PR-Traum war, hat sich verändert. Aber das bedeutet nicht, dass Printmedien verschwinden. Im Gegenteil: Gerade Nischenmagazine, Special-Interest-Titel und zielgruppenspezifische Formate gewinnen weiter an Bedeutung.
Denn Print hat eine andere Wertigkeit als digitale Inhalte.
Während Online-Content oft schnell gescrollt und ebenso schnell vergessen wird, schafft Print mehr Ruhe, mehr Fokus und oft auch mehr Vertrauen. Genau das macht Print für viele Zielgruppen bis heute relevant.
Besonders spannend wird es in der Nische:
Ob Kochen, Gärtnern, Häkeln, Stricken oder andere Leidenschaften — überall entstehen Magazine für Menschen mit klarem Interesse. Und genau dort kann PR heute sehr präzise wirken.
Print ist also nicht tot.
Print ist selektiver geworden, spitzer, zielgerichteter — und gerade deshalb oft besonders stark.
Wie seht ihr das:
Hat Print 2026 noch Relevanz — oder ist digital längst wichtiger?