14/06/2023
🌈 Queere Gesundheit ist ein bedeutendes Thema. 🌈
Potenziell stressbedingte körperliche Krankheiten wie z.B. Herzkrankheiten kommen LGBTQIA*-Menschen weitaus häufiger vor als in anderen Bevölkerungsgruppen. Darüber hinaus sind q***re Menschen drei bis viermal so häufig von psychischen Krankheiten betroffen. Eine Ursache dafür sind Diskriminierungserfahrungen.*
Aus diesem Grund fordern Aktivist*innen zu Recht unsere heteronormative Gesellschaft im Pride-Monat dazu auf, sich nicht nur auf den Slogan "Love is Love" zu konzentrieren, sondern auch das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass q***r- und transsexuelle Menschen häufiger Opfer gewalttätiger Übergriffe sind. Leider ist transfeindliche Gewalt eine Realität, die zunehmend ansteigt.
Ein diskriminierungsfreier Zugang zum Gesundheitssystem ist daher von entscheidender Bedeutung. Wie erreichen wir das?
Eine Möglichkeit, die Gesundheitsversorgung inklusiver und diskriminierungsfreier zu gestalten, ist ein bewusster Sprachgebrauch. Denn unsere Sprache hat eine immense Wirkung und kann Macht ausüben. Sie kann Menschen schnell ausschließen oder diskriminieren. Wenn wir sie jedoch bewusst einsetzen, können wir Menschen integrieren. Eine inklusive Sprache ist daher von großer Bedeutung, sei es auf Websites, in Flyern, Anamnesebögen oder Schildern. Dies betrifft nicht nur die schriftliche und gesprochene Sprache, sondern auch die Bilder, die wir in unseren Materialien verwenden. Oft sind Materialien aus einer heteronormativen Perspektive gestaltet, was uns erst bewusst wird, wenn wir unsere Privilegien und unsere Perspektive hinterfragen.
Falls ihr Fragen zur Diversität, inklusiver Sprache und inklusivem Handeln habt, beraten wir euch gerne.
Weitere Informationen dazu, insbesondere zur medizinischen Versorgung, findet ihr auf dem Profil von ***rmed_deutschland. Dort gibt es auch einen Leitfaden mit praktischen Tipps, wie die Gesundheitsversorgung diskriminierungsfreier gestaltet werden kann.
💜🏳️🌈 eunoiahealthcare
Quellen: Studie des DIW Berlin, Feb 2021
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