12/06/2026
🚨 mRNA-Krebsimpfungen – medizinischer Durchbruch oder denken wir in die falsche Richtung?
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Aktuell berichten Forscher über vielversprechende Ergebnisse mit personalisierten mRNA-Krebsimpfungen. Das weckt bei vielen Menschen Hoffnungen - aber diejenigen, die die mRNA-Technologie eher sehr kritisch sehen, sind eher alarmiert.
Bei bestimmten Krebsarten, insbesondere dem schwarzen Hautkrebs, konnten Rückfälle offenbar deutlich reduziert werden, sagt man.
Die Medien sprechen bereits von einem möglichen Durchbruch.
Allerdings sind da die Kosten, die Apothekenumschau schreibt dazu: .................................................................................................................................
"Wie viel könnte die Krebs-Impfung kosten?
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Die Herstellung des personalisierten Impfstoffes dürfte sehr aufwendig und damit auch sehr teuer sein. „Es werden bereits sehr hohe Preise von über 300.000 Euro pro Patienten diskutiert. Aus gesundheitsökonomischer Sicht ist das daher kaum für die breite Masse vorstellbar“, sagt Prof. Dr. Carola Berking, Direktorin der Hautklinik an der Uniklinik Erlangen, dem SMC. Sollte der Impfstoff zugelassen werden, würde noch verhandelt werden, ob die Krankenkassen ihn dauerhaft bezahlen."
Quelle:
https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/krebs/erster-mrna-impfstoff-gegen-hautkrebs-in-sicht-durchbruch-in-der-onkologie-1528481.html.....................................................................................................................................
Natürlich ist jeder Fortschritt, der Krebspatienten helfen kann, ist zunächst einmal eine gute Nachricht.
Trotzdem beschäftigt mich dabei eine ganz andere Frage:
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Warum reden wir immer erst dann über Krebs, wenn er bereits entstanden ist?
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Jedes Jahr werden Milliarden in neue Medikamente, neue Technologien und neue Behandlungsmethoden investiert - natürlich investiert man nur dort, wo sich Investitionen auch auszahlen. Die Aktionäre wollen schließlich Geld verdienen.
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Gleichzeitig wird über die Möglichkeiten der Vorbeugung oft erstaunlich wenig gesprochen. Warum wohl?
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Dabei wissen wir längst, dass unser Lebensstil einen erheblichen Einfluss auf das Krebsrisiko hat.
👉Wir wissen, dass Rauchen das Risiko erhöht.
👉Wir wissen, dass Übergewicht das Risiko erhöht.
👉Wir wissen, dass Bewegungsmangel das Risiko erhöht.
👉Wir wissen, dass chronische Entzündungen eine Rolle spielen.
👉Und wir wissen auch, dass zahlreiche Nährstoffe für ein funktionierendes Immunsystem und eine gesunde Zellregulation wichtig sind.
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Eine ganz besondere Rolle dabei spielt Vitamin D.
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Seit Jahren zeigen Studien immer wieder Zusammenhänge zwischen einem guten Vitamin-D-Status und einem geringeren Risiko für verschiedene Krebsarten sowie einer niedrigeren Krebssterblichkeit.
Natürlich kann man nicht sagen: Nimm ausreichend Vitamin D und du bekommst keinen Krebs. So einfach ist die Biologie nicht.
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Aber sollte man solchen Zusammenhängen nicht mindestens genauso viel Aufmerksamkeit schenken wie neuen Hochtechnologien?
❓Was würde passieren, wenn jeder Mensch seinen Vitamin-D-Spiegel kennen würde?
❓Wenn Magnesium-, Omega-3- oder Selenmängel frühzeitig erkannt würden?
❓Wenn mehr Menschen täglich an die frische Luft gingen, sich ausreichend bewegten und unverarbeitete Lebensmittel bevorzugten?
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Wir werden es vermutlich nie erfahren - das ist schlicht nicht erwünscht.
Denn mit gesunden Menschen lässt sich deutlich weniger Geld verdienen als mit kranken.
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Während die einen auf die nächste Generation von Krebsimpfungen hoffen, stellt sich für mich die Frage, ob wir nicht viel früher ansetzen sollten.
Die Zukunft liegt nicht ausschließlich in immer komplexeren Therapien.
Sie liegt eher darin, die Bedingungen zu schaffen, unter denen Krebs deutlich seltener entsteht.
Und DAS haben wir zum großen Teil selbst in der Hand!
https://sylviapreuss.de/gesundheitsvorsorge-neu-gedacht-krebsangst-und-vitamin-d/