10/09/2026
Alles ist in Bewegung. Doch nicht jede*r bewegt sich mit der gleichen Freiheit. In diesem Jahr beleuchten die Political Art Days die sozialen und ökologischen Dimensionen globaler Bewegungen: von Warenströmen und Lieferketten über Tourismus und Migration bis hin zu den Auswirkungen der Klimakrise. Die Mitwirkenden und Teilnehmenden sind eingeladen, über Grenzen und Etiketten hinauszuschauen. Wer darf sich frei bewegen und wer nicht? Was verbindet die Wege von Menschen und Waren? Und wie können wir in Zeiten multipler Krisen die Art und Weise, wie wir uns bewegen und wie wir einander bewegen, neu denken?
Austellung
Blut, Urin und Plastik:
Die Befreiung des Intimbereichs vom Wegwerfkapitalismus von Dipl.-Ing. Stephanie Oppitz
Nur am Freitag | Installation
Anhand von drei haptischen Stationen (Einwegprodukte, Rohstoffproben, finale Textilien) macht diese interaktive Installation den intimen Bereich der Körperhygiene als politisches Schlachtfeld sichtbar. Der Beitrag dekonstruiert den globalen Weg von Einweg-Hygieneartikeln und zeigt, wie der Umstieg auf langlebige, lokal in Dresden gefertigte Textilien ein aktiver Widerstand gegen den ist. Ergänzt durch Impulse und Diskussionen lädt die Installation dazu ein, den eigenen Körper nicht als Abfallproduzenten, sondern als Ausgangspunkt für globale Klimagerechtigkeit zu begreifen.
Dipl.-Ing. Stephanie Oppitz: Gründerin von „Von Ocker und Rot“ (VOUR) in Dresden. In unserem Atelier fertigen wir langlebige, waschbare Alternativen zu Einweg-Hygieneprodukten, um den enormen Müllbergen und CO2-intensiven Lieferketten der Wegwerfindustrie eine echte Kreislauflösung entgegenzusetzen. Für mich ist lokale Textilproduktion ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz: Mit eigener Solarenergie und fairen Rohstoffen schließen wir globale Ausbeutungslieferketten radikal kurz – für echten Ressourcenschutz und nachhaltige direkt aus der .