18/09/2026
Persönlicher recap zum KI Day 4
Am Donnerstag, den 17. September fand der im RheinEnergieStadion in Köln statt. hatte gerufen und rund 350 Interessierte tummelten sich im Lounge-Bereich des Stadions und lauschten den Vortragenden auf zwei Bühnen. hatte Location und Technik vorbereitet und im Griff, das Servicepersonal war freundlich und auf Scheibe und an Futter und Getränken herrschte kein Mangel. Alles dufte also.
Das Programm selbst ließ mir keine Pause, sodass ich von der Eröffnung, pünktlich um 9:00 Uhr, bis zur Verabschiedung um 17:15 Uhr – zum Glück mit Weg-Kölsch – durchgehend dem Treiben auf Stage eins oder zwei folgte und zwischendrin noch an einem speziellen Workshop für Agenturpeople teilnahm. Bäm!
Und das Programm hatte es in sich! Nach einem interessanten KI-Update durch Jens PolomsKI, folgten die einzelnen Beiträge im halbstündigen Turnus auf beiden Bühnen. Naturgemäß kann man also nicht an alles Vorträgen teilnehmen, aber Auswahl fördert ja auch das eigene Denken.
Meine persönlichen Faves: „Corporate Communication mit KI – weshalb die Pressearbeit wichtiger denn je ist“ gehalten von . Der Bayer-Mann hatte mit der Botschaft „Wir werden gebraucht“ nicht nur reichlich Labsal auf die geschundenen Seelen der PR-Beraterinnen und -Berater gegossen, er hat auch erklärt, warum das so ist. Und warum es richtig ist. Schade nur, dass er seinen sehr informativen Vortrag mit diesem grauenhaften Rap-Battle beenden musste – nix für alte Punkrocker.
„Fit für die KI-Suche“, vorgestellt von . Der alte SEO-Nerd gab wichtige Insights, um die Wahrnehmbarkeit in KI-Suchergebnissen zu fördern und machte deutlich: Ohne SEO kein GEO.
„Was für die KI-Sichtbarkeit wirklich funktioniert: Der 100.000-URL-Beweis“ – Sistrix-Profi räumte in ihrer charmanten Art mit einigen Mythen der SEO- und GEO-Welt auf und zeigte anhand von echten Messergebnissen, welche 12 – oder waren es dann doch 15 – Maßnahmen tatsächlich Erfolg versprechen. Hätte gerne noch eine halbe Stunde länger gehen können!
By the way, das Geschehen auf Bühne zwei wurde von moderiert, die in ihrer sympathischen und humorvollen Art eine locker-entspannte Atmosphäre in diesen Raum zauberte.
Mein persönliches Highlight war dann der Vortrag zum Schluss: „Warum wir uns die Zukunft mit KI nicht vorstellen können“ von , der den anwesenden KI-Nerds und -Nerdinnen noch einmal ziemlich reichlich Stoff zum Nachdenken brachte. Sein aktuelles Buch „Kontroll Illusion“ habe ich direkt bestellt, zwar gibt es das auch zum kostenlosen Download unter www.ki-risiken.de, aber das ist ja nix für einen Old-School-Germanisten.
Wenn ich es einrichten kann, bin ich auch in 2027 wieder dabei.