20/11/2022
Das, was war, wird so nicht mehr sein. So, wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben. Aber was dann kommt, das wissen wir noch nicht.
Nach dem Tod eines geliebten Menschen und auch in anderen Krisenzeiten scheint mir das eine Essenz der Erfahrung zu sein. Ein Zustand, ein innerer Raum, der sehr schwer zu ertragen ist. Zwischen den Welten. Zwischen den Zeiten. Zwischendrin verloren. Leicht sagt es sich dann, dass das Leben doch weitergehen muss oder man nach vorne schauen soll. Aber worauf schauen wir in diesen Zeiten, in diesem Hier und Jetzt, das so nicht bleiben kann? Was ist da vor uns? Nicht mehr das, was war. Das, was gut war. Angeblich, so sagen es andere, die ähnliche Wege schon gegangen sind, kann dort vor uns etwas sein, das wieder anders gut wird. Aber es ist noch unsichtbar. Es ist weder da noch irgendwie greifbar. Es ist einfach noch nicht. Jetzt gerade ist nur Ungewissheit, Schmerz, Verlust.
Gestern wurde ich in einem Seminar mit Daan van Kampenhout daran erinnert, dass jenseits dessen noch etwas ist: Der Teil von uns, der zeitlos ist. Immer da. Immer heil. Der Teil tief in uns, der nicht verletzt werden kann. Wir können ihn nicht immer spüren und vielleicht auch gar nicht glauben, dass es ihn gibt. Aber er ist da. In jeder von uns. Zu jeder Zeit. Zeitlos.
Mir ist dann eingefallen, dass ich davon bereits in meinem 1. Buch geschrieben habe. Von der Ent-deckung dieses inneren Kerns in mir, der durch all die schwere Trauerzeit hindurch unverletzt und ganz geblieben ist. Passend dazu wartete dann zu Hause mein erstes neues altes Exemplar des Buchs auf mich 😊 Wer also mag, es ist dann endlich wieder verfügbar und ich freue mich gerade riesig darüber 🥰
Amazon wird noch einen Moment brauchen, bis es als verfügbar angezeigt wird. Überall sonst sollte es aber bestellbar sein. In jedem Fall bekommt ihr es im BoD-Shop, den Link teile ich im Kommentar.