27/07/2026
Je länger ich im Marketing arbeite, desto klarer wird mir: Menschen entscheiden selten so rational, wie wir gerne glauben.
Oft sind es Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Eine verständliche Formulierung. Ein glaubwürdiger Hinweis. Die richtige Reihenfolge von Informationen. Oder einfach das Gefühl, sich auf einer Website gut zurechtzufinden.
Genau deshalb finde ich Behavior Patterns so spannend.
Sie helfen uns zu verstehen, warum Menschen bestimmte Inhalte wahrnehmen, warum sie Vertrauen entwickeln – und warum sie an manchen Stellen unsicher werden oder abbrechen.
Für mich gehört dieses Wissen zu einer guten Strategie einfach dazu. Nicht, um Menschen auszutricksen oder zu einer Entscheidung zu drängen. Sondern um Websites, Shops und Angebote so zu gestalten, dass sie verständlicher werden und sich für den Nutzer richtig anfühlen.
Dabei gibt es aber eine Grenze, über die wir im Marketing viel häufiger sprechen sollten.
Künstliche Verknappung, versteckte Kosten, erschwerte Kündigungen oder bewusst irreführende Formulierungen können kurzfristig vielleicht eine bessere Conversion bringen. Aber zu welchem Preis?
Wer Vertrauen verspielt, verliert am Ende mehr als nur einen einzelnen Kunden.
Mich beschäftigt deshalb nicht nur die Frage: „Wie können wir mehr verkaufen?“
Ich finde die wichtigere Frage lautet: „Wie können wir Menschen dabei helfen, eine gute und selbstbestimmte Entscheidung zu treffen?“
Damit man einen einfachen Einstieg in das Thema bekommt, haben wir ein kompaktes Factsheet erstellt. Darin erklären und beschreiben wir einige der wichtigsten Behavior Patterns und zeigen auch, wann aus einer Entscheidungshilfe ein problematisches Dark Pattern wird.
Das Factsheet könnt ihr kostenlos über unseren neuen Artikel auf der Webseite herunterladen – ohne Newsletter-Anmeldung, ohne Formular und ohne mit euren persönlichen Daten bezahlen zu müssen. 😉
Denn gutes Marketing muss wirken. Aber es sollte sich für beide Seiten gut und richtig anfühlen.