Energate

Energate Hier finden Sie unabhängige Nachrichten über aktuelle Entwicklungen im Energiemarkt.

energate steht für aktuelle und unabhängige Fachinformationen zu Energiethemen sowie für passgenaue Inhalte zur B2B-Kommunikation.

22/05/2026

⚡️ Spannende Diskussionen, starke Impulse und intensiver Austausch: Das war das energate Forum „Industry meets Energy“.

Vielen Dank an alle Speaker, Partner und Teilnehmenden für einen inspirierenden Tag rund um die Zukunft von Industrie und Energie.

Sehen wir uns in Berlin? 🗓️ Save the Date: 02.12.2026

05/05/2026

Industry meets Energy ⚡

Erster Blick auf unsere Location für den 20. Mai 👀
Das energate forum findet im ruhr tech kampus essen statt und könnte dafür kaum passender sein.

Der Campus ist mehr als nur ein Veranstaltungsort: Er steht für den industriellen Wandel im Ruhrgebiet. Vom klassischen Industriestandort hin zu einem Ort für Innovation, Technologie und neue Energiekonzepte.

Genau hier wollen wir über die Zukunft der Industrie sprechen und darüber, wie Transformation gelingen kann: nicht als Bruch, sondern als Weiterentwicklung.

Sehen wir uns am 20. Mai im k2 forum? 👀

29/04/2026

⚡️ Fusionskraftwerke gelten als Energiequelle der Zukunft – doch Deutschland fehlen noch die passenden Gesetze.

Die CDU/CSU plant daher eigene Regelungen für Fusionskraftwerke, unabhängig vom Atomrecht. Im Fokus stehen klare Haftungsregeln sowie die Sicherung von Lieferketten für kritische Rohstoffe, um strategische Abhängigkeiten zu vermeiden.

Trotz der starken Fusionsforschung in Deutschland mahnt die Union zur Eile. Im internationalen Wettbewerb mit den USA und China dürfe Deutschland nicht zurückfallen.

📍Mehr Energienews gibt’s im energate-messenger plus.

17/04/2026

⚡ Der Industriestrompreis kommt: Von 2026 bis 2028 will die Bundesregierung energieintensive Industrien entlasten, nachdem die EU-Kommission die Maßnahme genehmigt hat.
Insgesamt stehen dafür 3,8 Milliarden Euro zur Verfügung, von denen rund 9.500 Unternehmen profitieren können. Gefördert werden unter anderem 50 % des Stromverbrauchs zu einem Mindestpreis von 5 ct/kWh, wobei erstmals auch indirekte Stromverbräuche berücksichtigt werden.
Voraussetzung für die Förderung sind Investitionen in Dekarbonisierung, zudem ist eine Kombination mit der Strompreiskompensation möglich – eine Doppelförderung ist jedoch ausgeschlossen.
🎥 Hannah Panzer berichtet.
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14/04/2026

Hannah Panzer berichtet: Der Koalitionsausschuss von CDU, CSU und SPD hat ein 1,6 Milliarden Euro schweres Paket beschlossen und senkt vorübergehend die Energiesteuer auf Benzin und Diesel. Aus der Energiebranche kommt Kritik: BDEW und ZVEI bemängeln die fehlende Stromsteuersenkung und sehen darin keine strukturelle Wirkung. Bundeskanzler Friedrich Merz betont dagegen die Entlastung für Pendler.

Auf EU-Ebene kündigt Ursula von der Leyen kurzfristige Maßnahmen gegen hohe Energiepreise an. Geplant sind Unterstützungen für betroffene Gruppen sowie eine neue Strategie zur Elektrifizierung der Wirtschaft, die noch vor dem Sommer vorgestellt werden soll.

27/03/2026

Wärmestromtarife bleiben unübersichtlich: energate-Redakteur Ron-David Heinen erklärt worum es geht.

Ein Marktcheck der Verbraucherzentrale NRW zeigt: Verbraucherinnen und Verbraucher haben es schwer, die Tarife richtig zu vergleichen.

Seit dem 1. Januar 2024 müssen alle neuen Wärmepumpen nach §14a EnWG steuerbar sein. Im Gegenzug profitieren die Nutzenden von reduzierten Netzentgelten – entweder als pauschaler Rabatt (Modul 1) oder verbrauchsabhängig (Modul 2).

26/03/2026

🔋 Batteriespeicher Waltrop auf der Kippe

Der geplante 900-MW-Batteriespeicher der Stadtkooperation Trianel, der und Luxcara könnte gestoppt werden, wenn bis Anfang Juni keine Klarheit über die Netzentgeltsystematik besteht. Klaus Horstick, Geschäftsführer des Trianel Batterieparks, äußerte seine Sorge bei einer Flächenbesichtigung vor Ort.

Sven Becker, Sprecher der Trianel-Geschäftsführung, warnte vor den Folgen möglicher Änderungen für Bestandsanlagen: Investoren könnten abgeschreckt werden, und Deutschland könnte im europäischen Wettbewerb zurückfallen.

Unser energate Redakteur Ron David Heinen war in Lünen und berichtet.

Netzentgelte Energiezukunft

25/03/2026

⚡️ Führungskrise bei den Stadtwerken Bonn spitzt sich zu

Bei den Stadtwerken Bonn kommt es zu einer überraschenden Wendung: Geschäftsführer Olaf Hermes ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.
Noch vor wenigen Tagen deutete vieles auf eine Stabilisierung hin, sogar eine Vertragsverlängerung stand im Raum. Nun zieht Hermes die Konsequenzen und begründet seinen Schritt mit einem beschädigten Vertrauensverhältnis zur Stadt Bonn.

Hintergrund:
Auslöser ist die sogenannte Hangelar-Affäre. Im Raum steht der Vorwurf, der Bonner Oberbürgermeister habe Einfluss auf die Stadtwerke genommen, im Zusammenhang mit einem möglichen Verzicht auf ein Ankaufsrecht für den Flugplatz Hangelar.
Ein Compliance-Verfahren sowie eine externe Prüfung haben zwar Auffälligkeiten aufgezeigt, jedoch keinen eindeutigen Beleg für eine direkte Einflussnahme geliefert.

Neueste Entwicklung:
Der Aufsichtsrat bestellte Marco Westphal einstimmig und mit sofortiger Wirkung zum kommissarischen Vorsitzenden der Geschäftsführung. Westphal ist seit 2005 Arbeitsdirektor bei den Bonner Stadtwerken.

23/03/2026

energate Redakteurin Hannah Panzer berichtet: Die Fusionsenergie erlebt weltweit neuen Rückenwind.

💡 Nicht nur in Deutschland, sondern auch international rückt sie stärker in den Fokus der Energiepolitik. Großbritannien hat nun eine umfassende Strategie vorgestellt, die den Weg für kommerzielle Fusionskraftwerke ebnen soll.

⚡️Ziel ist der Aufbau einer vollständig heimischen Wertschöpfungskette – unterstützt durch staatliche Mittel von rund drei Milliarden Euro. Zudem will die Regierung als „Market Maker“ privates Kapital gezielt anziehen.

Auch auf Unternehmensseite tut sich etwas: Der italienische Energiekonzern Eni und die UK Atomic Energy Authority planen, Fusionstechnologien gemeinsam weiterzuentwickeln.

Eni

19/03/2026

Gaspreise ziehen an: Erste Auswirkungen sichtbar

Nach dem Angriff auf ein Gasfeld im Iran reagieren die Märkte: Gas ist aktuell spürbar teurer. Das zeigt sich jetzt auch bei Neukunden in Deutschland.

Laut Verivox sind die Preise um rund 21 Prozent gestiegen. Für Bestandskunden bleibt es zunächst stabil.

Gleichzeitig passen Versorger ihre Modelle an. In Düsseldorf wird der Gasanteil in der Fernwärme-Preisformel deutlich gesenkt, von rund 64 auf etwa 35 Prozent. Auch die Vertragslaufzeiten werden kürzer.

Einordnung unserer Redakteurin, Hannah Panzer:
Die Entwicklung zeigt, wie stark geopolitische Ereignisse weiterhin auf die Energiemärkte wirken. Gleichzeitig versuchen Versorger, ihre Preissysteme unabhängiger von fossilen Energieträgern zu machen und Risiken für Kundinnen und Kunden abzufedern.

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Essen
45131

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