DAS KONZEPT Die Agentur für Werbung und Kommunikation GmbH

DAS KONZEPT Die Agentur für Werbung und Kommunikation GmbH DAS KONZEPT | Die Agentur für Werbung und Kommunikation GmbH ist Leben. Sichtbar. Spürbar. Glaubw

Ihre Herausforderung nehmen wir an, bringen Ideen und Konzeptionen auf den Punkt. Unsere Lösungen haben die Anforderung, keine
Modeerscheinung zu sein, sondern Mode zu werden – ausgelegt auf langfristiges Bestehen, orientiert an strategischen Erfordernissen. Ob ultimative Eyecatcher, individuelle Unternehmensdarstellung oder außergewöhnliche Events:
Pfiffige Konzeption und fundiertes Handwerk gehören für uns zusammen! Ob Traditionsunternehmen oder Existenzgründer, öffentliche Einrichtung, gewinnorientiertes Unternehmen oder soziale Einrichtung, ob komplett neu oder punktuell - wir entwickeln für Sie ein individuelles, einheitliches Unternehmensbild, das sich überall sehen lassen kann. Individuell und kreativ, zielsicher, pünktlich und flexibel – dafür stehen wir.

„Claude ist verwirrend."Das kam am Samstag zurück, als ich auf LinkedIn und in meiner Runde gefragt hab, was Euch nach e...
28/09/2026

„Claude ist verwirrend."

Das kam am Samstag zurück, als ich auf LinkedIn und in meiner Runde gefragt hab, was Euch nach einem Kurs wirklich weiterhilft. Mein erster Reflex war, das zu erklären. Mein zweiter war ehrlicher.

Ich hab in Claude auch Menüs, die ich noch nie aufgeklappt hatte. Die gibt es auch erst seit kurzem. Docs, Slides, Design, Projekte, Skills, Konnektoren, und seit ein paar Tagen entscheidet Claude selbst, ob meine Frage eine schnelle Antwort braucht oder eine größere Aufgabe ist, weil Chat und Cowork gerade zusammenwachsen. Bei manchen Konten dauert das noch.

Das Verrückte ist nicht, dass Claude so viel kann. Das Verrückte ist, dass ich für meinen Content jede Woche nur einen kleinen Teil davon benutze, und der reicht.

Die Folien für morgen Abend hab ich übrigens genau da drin gebaut, in Claude Slides. Mit drei von den Menüs, die Du im Bild siehst.

Genau so bauen wir morgen bei Tritt sicher: Wir suchen die zwei, drei Handgriffe in Claude, die für Deinen Content zuerst dran sind, und der Rest darf zu bleiben.

Welchen Knopf in Claude hast Du noch nie geklickt?

Ich bin Nicole Angela Buck. KI mit Kopf für Coaches und Berater mit Standing: Ich helfe Dir, aus dem ganzen Werkzeugkasten genau die Handgriffe rauszuholen, die Du brauchst – mit einem Content-System, das nach Dir klingt und was hermacht, in Minuten statt Stunden. Von einer, die seit 1998 Gestaltung lebt, KI liebt und als TÜV-Rheinland-geprüfte Managerin für angewandte KI-Transformation weiß, wovon sie redet.

Drei Tage vor meinem eigenen Workshop, und ich sag Dir was, das eine Trainerin eigentlich nicht zugibt. Ich weiß nicht, ...
26/09/2026

Drei Tage vor meinem eigenen Workshop, und ich sag Dir was, das eine Trainerin eigentlich nicht zugibt. Ich weiß nicht, was Du am Dienstag wirklich brauchst.

Blauer Himmel, auf meiner Terrasse eine letzte Sonnenblume. Das schreit nach goldenem Oktober, und ich sitz trotzdem gleich wieder am Rechner, weil ich mich so auf Dienstag freu. Da ist Tritt sicher, und die Struktur steht. Vier Blöcke, 17 bis 21:30 Uhr, wir bauen live. Wenn Du um halb zehn den Rechner zuklappst, hast Du einen ersten eigenen Skill, der nach Dir klingt, dazu die Aufzeichnung, das WorkBuck und einen CoWorking-Termin am Donnerstag drauf.

Ich weiß also ziemlich genau, was ich zeigen will.
Das ist die eine Hälfte.

Die andere Hälfte sitzt bei Dir. Der Text, der wie von einer Maschine rauskam, obwohl Du eine halbe Stunde dran gefeilt hast. Die Sache, die Du mit Claude dreimal probiert und dann gelassen hast. Die Frage, die Du Dich in keinem Webinar zu stellen traust, weil alle so wissend nicken.

Die glatten Stellen kann jeder zeigen. Ich will die, an denen es bei Dir klemmt, und genau die bau ich am Dienstag ein. Echte Beispiele sind halt besser.

Deshalb frag ich Dich, ein Satz reicht mir.
Was hast Du mit KI schon dreimal probiert und dann wieder gelassen?

Die letzten Kirschtomaten sind geerntet. Und ausgerechnet wegen denen hab ich Claude widersprochen.Meine Eltern kamen ne...
24/09/2026

Die letzten Kirschtomaten sind geerntet.

Und ausgerechnet wegen denen hab ich Claude widersprochen.

Meine Eltern kamen neulich zum Abendessen. Es gab Tomatenkuchen. So eine herzhafte Variante mit Quark, Frischkäse und Crème fraîche. Und mit Tomaten, die beim Backen eh halb einsinken.

Das Rezept für normalen Käsekuchen hab ich blind im Kopf. Für die herzhafte Version hab ich Claude gefragt. Er meinte, die Eier einfach unterrühren, nicht aufschlagen, sonst wird die Masse zu luftig und trägt die Tomaten nicht.

Klingt vernünftig. Steht so auch in jedem zweiten Rezept.

Bei süßem Käsekuchen schlag ich das Eiweiß extra auf, schon immer. Hier hab ich die ganzen Eier aufgeschlagen, mit Eigelb, schaumig, und dann unter die Quarkmasse gezogen. Also weder Claudes Weg noch mein Käsekuchen-Weg. Ich wusste eben, welche Konsistenz ich haben wollte, und das war der Weg dahin.

Der Kuchen ist aufgegangen wie ein Soufflé. Die Tomaten liegen in einer Masse, die luftig ist und trotzdem hält.

Der Rat war ja nicht falsch. Wer noch nie gebacken hat, nimmt ihn und kriegt einen guten Kuchen. Wer weiß, was er will, nimmt ihn als Ausgangspunkt und kriegt seinen Kuchen.

Bei meinen Texten ist es genau dasselbe. Claude liefert die Fassung, die für alle passt. Meine Fassung entsteht erst, wenn ich reingehe und entscheide. Und wenn ich das nicht mache, kommt halt Durchschnitt raus. Auch wenn er gut aussieht.

Wo hast Du zuletzt einen KI-Vorschlag überstimmt und hattest recht?

Wie blind kann man sein?Ich hab zehn Jahre an einem Satz vorbeigeschaut. Geschrieben hab ich ihn selbst.Eine Maler- und ...
22/09/2026

Wie blind kann man sein?
Ich hab zehn Jahre an einem Satz vorbeigeschaut. Geschrieben hab ich ihn selbst.

Eine Maler- und Lackiererinnung, Kunde seit vielen Jahren, wollte dieses Jahr ein eigenes Motto für ihre Gesellenfeier. Bisher kam das aus einem fertigen Paket, das man kaufen kann, Rede dabei, Folien dabei, passt von Flensburg bis Konstanz und klingt deshalb überall gleich. In den letzten Jahren ist das Angebot grenzwertig geworden. Also musste eine eigene Idee her.

Ich hatte keine Idee. Ehrlich, gar keine.

Also hab ich aufgehört zu suchen und mir stattdessen die Gesellenprüfung vom Sommer vorgenommen. Nicht als Inspiration, eher als Hausaufgabe. Was wird da eigentlich verlangt, Aufgabe für Aufgabe.
Und irgendwo auf einer Seite stand es. Die Prüflinge mussten Farbtöne festlegen und dann begründen, warum ausgerechnet die.

Ich hab das zweimal gelesen.

Die Innung wirbt seit zehn Jahren mit „Jetzt Farbe bekennen". Den Claim hab ich damals entwickelt. Er hängt auf jedem Plakat, steht auf jedem Flyer, ich hab ihn tausendmal gesetzt. Das Visual ist auf meinen Litfaßsäulen gelandet, ein Plakat hängt sogar bei mir im Büro.
Schlimm allerdings ist, dass mir nie aufgefallen ist, dass genau das in der Prüfung eine benotete Leistung ist. Die Gesellen hatten Farbe bekannt, bevor überhaupt jemand das Motto gesucht hat.
Das Motto musste also niemand erfinden. Es lag seit Juli in meinen Unterlagen, ich hab es halt nicht gesehen.

Das ist die Stelle, die mich seitdem beschäftigt. Nicht der Satz, der war gut, der ist es immer noch. Sondern dass ich jeden Tag daran vorbeigelaufen bin. Eigenes Material kennt man irgendwann zu gut, um es noch zu lesen. Das Auge rutscht drüber wie über den eigenen Namen oder über einen Text, den man selbst geschrieben hat und kontrollieren muss.

Claude war da mit im Spiel, das gehört zur Wahrheit dazu. Eine Idee hat er mir nicht geschenkt, das kann er nicht. Was er kann, ist mit mir durch Material gehen, das ich nicht mehr sehe, und dann fragen, was da eigentlich steht. Der Rest waren etliche Runden, bis jeder Satz in Rede und Pressetext stimmte. Mein Kontext und meine Impulse waren die Grundlage. Für die Rede ein Muster der Vorjahre.

Das ist mit der KI arbeiten und nicht, die KI macht mal.

Was liegt bei Dir im Ordner, das Du seit über einem Jahr nicht mehr aufgemacht hast?

KI außer Kontrolle.Das geht so schnell:Der Reihe nach. Samstag, halb neun. Ich sitze im Mastery-Workshop von Torsten Koe...
21/09/2026

KI außer Kontrolle.
Das geht so schnell:

Der Reihe nach. Samstag, halb neun. Ich sitze im Mastery-Workshop von Torsten Koerting. Simulationen und Multi-Agent-Setups hören sich spannend an. Dahinter stecken Tools wie Mirofish, Paperclip und OpenClaw, lokal oder auf dem VPS installiert.

Torsten hatte es angekündigt, wir würden dicke Bretter bohren.
Er hat nicht übertrieben. Am meisten geflucht hat am Ende er selbst.

Mirofish war noch leichtes Spiel. Während des Workshops reichte die Zeit nur für einen schnellen Test. Dann kamen Paperclip und OpenClaw.

Es waren einige Schritte und Einstellungen. Und immer wieder Fragen. Mehr von mir als von Claude. Dazwischen lief im Chat und auf der Bühne ungefähr das hier:

🔥 „Ich bin nicht unbedarft, was Server angeht. Aber das ist schon ein dickes Brett."
🔥 „Acht Gigabyte RAM? Wird schwierig."
🔥 „Was Claude mir gerade an Sicherheitswarnungen ausspuckt, da krieg ich Gänsehaut."
🔥 „Du hast kein Limit gesetzt. Die KI dürfte jetzt 200.000 Dollar im Monat ausgeben."

Das eine, was gefehlt hat, war die Anpassung des Limits.
Bei mir stand das Limit am Anfang deutlich niedriger. Inzwischen sind es 200 Dollar, und ich setze es Stück für Stück hoch. Man wird mutiger mit der Zeit. Aber leer war das Feld nie.

Was das aber in der Praxis heißt? Die KI braucht unsere Guardrails, also Leitplanken. Und zwar nicht nur beim Geld. Ein Limit für Kosten. Ein Limit für Zugriffe. Ein Limit für das, was sie ohne Rückfrage darf. Bei mir sind die hinterlegt. Torsten hat es am Samstag auf den Punkt gebracht: Solche Systeme laufen isoliert, mit eigenem Kanal und strengen Limits, Sicherheit ist kein Nice-to-have. Ohne das fährst Du Blindflug, nur mit mehr PS.

Und irgendwann am Nachmittag schrieb einer in den Chat:
„Das war keine Hilti, das war ein Herrenknecht."
Falls Du nicht vom Bau kommst, Herrenknecht baut Tunnelbohrmaschinen. Die Dinger, mit denen man durch einen Berg fährt.

Was ich mitnehme, nach fast zehn Stunden:
💛 Ein eigener VPS kostet rund 40 Euro im Monat. Der Samstag, ihn einzurichten, kostet deutlich mehr.
💛 Bevor Du einen API-Schlüssel anlegst, setzt Du ein Limit. Vorher. Im Workshop gab es Geschichten von Leuten, die mit fünfstelligen Kreditkartenbeträgen aufgewacht sind.
💛 Ein Tunnel ist kein Loch mit mehr Akku. Er braucht vorher eine Route, und einer muss den Schutt wegräumen.

Ich hab das Brett durchbohrt. Für einige Sachen in meinem Alltag wird OpenClaw laufen. Und jetzt weiß ich, wann der Akku-Bohrer reicht und wenn es die Hilti oder mehr braucht.

Welches dicke Brett liegt bei Dir gerade auf dem Tisch?

Ich bin Nicole Angela Buck und ich helfe Dir, zu erkennen, wo ein System nötig ist und wo ein guter Prompt reicht, mit einem Content-System, das nach Dir klingt und was hermacht, in Minuten statt Stunden. Und ich bin die, die seit 1998 Gestaltung lebt, KI liebt und TÜV-zertifiziert ist.

„Dafür braucht man doch keine Ausbildung."Den Satz hör ich so oft. Meistens nett gemeint, so nach dem Motto, das kann ma...
17/09/2026

„Dafür braucht man doch keine Ausbildung."

Den Satz hör ich so oft. Meistens nett gemeint, so nach dem Motto, das kann man sich heute ja selber beibringen.

Am Dienstag stand ich in einem Saal, in dem junge Leute ihren Gesellenbrief bekommen haben. Maler und Lackierer sowie Fahrzeuglackierer, drei Jahre Lehre, die Eltern in den Reihen dahinter.

Ich hatte vorher in ihre Prüfungsaufgaben geschaut. Farbtöne festlegen und dann begründen, warum ausgerechnet die. Anmischen und Auftragen war der andere Teil. Dieser hier war Begründen, und der gab eine Note.

Und da hatte ich den Satz wieder im Kopf.

Eine Ausbildung bringt Dir erstmal bei, wie man es macht. Das ist der Teil, den man tatsächlich abkürzen könnte, dafür gibt es Videos. Was sie Dir später bringt, ist was anderes. Du schaust auf eine Wand, eine Datei, einen Text, und weißt in drei Sekunden, was daran nicht stimmt. Du hast es halt tausendmal gesehen. Selbst gemacht. Erfahrungen gesammelt. Wissen angeeignet.

Bei KI ist es genauso. Einen Prompt eintippen kann jeder. Dann gibt die KI einen Text aus, der irgendwie OK ist. Mehr oft auch nicht. Und jetzt kommt die „Prüfungsaufgabe". Begründe, warum der bleiben darf. Wer das kann, spart sich drei Runden. Wer es nicht kann, veröffentlicht ihn. Ungeprüft.

Deshalb bau ich Tritt sicher so, dass Du abends nicht denkst „wow, die kann das", sondern „das kann ich". Ich zeig Dir die Grundlagen und die Mechanismen, mit denen Dein Text zu Deinem Thema entsteht.
Wir arbeiten an Deinen echten Texten, und Du gehst mit einem eigenen Skill raus, der nach Dir klingt und dem Wissen, wie Du weitermachst.

Am 29. September, 17 bis 21:30 Uhr. Bis Samstag 247 Euro, danach 297. Das ist keine Marketing-Uhr, das Datum steht fest, weil ich die Plätze planen muss.

Was hast Du mal gelernt, das Du heute in drei Sekunden siehst?

Ich bin Nicole Angela Buck. KI mit Kopf für Coaches und Berater mit Standing: Ich helfe Dir, aus dem, was Du ohnehin kannst, sichtbaren Content zu machen, mit einem System, das nach Dir klingt und was hermacht, in Minuten statt Stunden. Von einer, die seit 1998 Gestaltung lebt, KI liebt und als TÜV-Rheinland-geprüfte Managerin für angewandte KI-Transformation weiß, wovon sie redet.

Über 50 Leute warteten in meinem Zoomraum. Ich war noch kurz im Kugellager.Das Kugellager ist bei mir kein Maschinenteil...
15/09/2026

Über 50 Leute warteten in meinem Zoomraum.
Ich war noch kurz im Kugellager.

Das Kugellager ist bei mir kein Maschinenteil, sondern die Kiste mit den Lindor-Kugeln.
Vor jedem eigenen Call hole ich mir da welche raus. Eine esse ich sofort, direkt bevor es losgeht. Eine, manchmal zwei, lege ich neben den Kaffeebecher. Für den Fall, dass mich der Husten packt, oder wenn zwischendrin der kleine Hunger kommt, oder halt einfach, weil sie da liegen soll.

Letzte Woche hab ich oft nachgelegt. Mittwoch das Webinar, „Du redest Gold und postest nichts", und dazu der Content-Pass, wo sich gerade jeder seine eigene Content-Werkstatt baut.

Am Samstag stand ein Paket vor der Tür. Von einer Teilnehmerin aus dem Content-Pass. Lindor-Kugeln. Nachschub fürs Kugellager, ohne dass ich je darum gebeten hätte. Tausend Dank dafür!

Ich hab da einen Moment mit dem Karton in der Hand gestanden.
Ich hab das Kugellager nur einmal kurz erzählt. Es steht in keinem Skript und in keiner Folie. Es rutscht mir halt raus, wenn ein Call anfängt und ich noch kaue.
Rausrutschen kann es nur, weil alles andere vorbereitet ist. Müsste ich während des Calls noch überlegen, wie ich durch die nächsten neunzig Minuten komme, hätte ich für Schokolade keinen Kopf.

Und genau das hat jemand behalten. Nicht das Framework aus Call drei, nicht die Prompt-Struktur. Die Schokolade.

Darum geht es, wenn wir im Content-Pass und in meinen Workshops über Sichtbarkeit reden. Die Leute merken sich die Stelle, an der Du aus Versehen Du bist. Und das ist fast immer die Stelle, die Du beim Überarbeiten rausnehmen wolltest, weil sie Dir zu unwichtig war.

Vor dem nächsten Call hole ich mir wieder eine. Die Kiste ist jetzt gut gefüllt.

Was ist die kleine Macke, an der Dich Deine Leute erkennen?

Ich hab neulich ernsthaft überlegt, ein halbes Jahr lang alles rauszuhauen, was die KI ausspuckt. Ungeprüft.Weil ich in ...
03/09/2026

Ich hab neulich ernsthaft überlegt, ein halbes Jahr lang alles rauszuhauen, was die KI ausspuckt. Ungeprüft.

Weil ich in meiner Bubble Leute sehe, die machen seit einem halben Jahr KI. Job weg, neu angefangen, und jetzt läuft es. Die posten jeden Tag, was rauskommt, und werden gebucht. Die machen nichts falsch. Die sind halt draußen.

Ich sitze daneben und lese zum dritten Mal drüber, ob die Zahl im vierten Absatz auch wirklich stimmt.

Gemacht hab ich es nicht, das Raushauen. Wenn ich was behaupte, hab ich es geprüft. Das ist der ganze Punkt an mir.

Letzte Woche hab ich mit einer gesprochen, die ihr Fach seit zwanzig Jahren kann und einen Ordner voller Ideen hat. Keine davon war je online. Dasselbe Problem, nur von der anderen Seite.

Ich hab lange die falsche Frage gestellt. Ich dachte, ich müsste schneller werden beim Prüfen. Muss ich nicht. Die Zeit hängt auf dem Weg vom Gedanken zum fertigen Beitrag, und der hat mit Prüfen nichts zu tun.

Heute läuft das so. Ich führe ein Gespräch, das ich sowieso führe. Danach liegt der Entwurf da. Ich lese drüber, korrigiere, was nicht stimmt, und dann geht er raus.

Das Prüfen bleibt. Das Anfangen ist weg.

Am 9. September um 13 Uhr zeig ich live, wie das aufgebaut ist. Link im ersten Kommentar.

Wo hängt es bei Dir, beim Anfangen oder beim Fertigmachen?

Es gibt Tools, die mach ich nach einer Woche einfach nicht mehr auf.Angeschaut, ausprobiert, kurz begeistert gewesen. Un...
01/09/2026

Es gibt Tools, die mach ich nach einer Woche einfach nicht mehr auf.

Angeschaut, ausprobiert, kurz begeistert gewesen. Und dann liegen sie da wie das Küchengerät, das man einmal benutzt hat.

Früher hat mich das nervös gemacht, wenn wieder eins gefeiert wurde, das jetzt angeblich alles verändert. Heute guck ich's mir an und stell genau eine Frage. Fundament oder Hype.

Was bei mir übrig geblieben ist, hab ich aufgeschrieben und danach sortiert, welchen Job die Tools wirklich übernehmen.

Claude ist die Mitte, da hängt alles andere dran. Hedy hört in Meetings mit, weil die guten Gedanken sonst im Protokoll verschwinden, und das Ergebnis wandert von selbst dahin, wo ich es brauche. In Obsidian liegt, was ich weiß, und Claude kommt da ran, statt dass ich jedes Mal alles neu erkläre. Für Bilder steuer ich Higgsfield direkt aus Claude an, und wenn was wirklich nach mir aussehen soll, geh ich in Midjourney. Der Rest sind Drähte, die man nicht sieht.

Und dann kommt der Teil, den Tool-Listen gern weglassen. Du brauchst das alles nicht auf einmal, und vieles brauchst Du nie. Das meiste ist halt Hype mit Monatsabo.

Deshalb stell dem nächsten Tool eine Frage, bevor Du die Kreditkarte rausholst. Welchen Job in Deinem Ablauf macht das, den nicht schon eins Deiner anderen erledigt? Fällt Dir darauf keine klare Antwort ein, lass es. Ein Tool ohne festen Job ist am Ende nur ein offener Tab, der Dich ablenkt.

Mein Stack ist kleiner, als die meisten erwarten. Auf welche drei Tools willst Du nicht mehr verzichten?

Den ganzen Stack hab ich aufgeschrieben, Link im ersten Kommentar.

Fertig. Und keiner sieht's.Die Wand bei mir ist wieder zu. Man sieht ihr nicht an, was da drin liegt, und genau das war ...
31/08/2026

Fertig. Und keiner sieht's.

Die Wand bei mir ist wieder zu. Man sieht ihr nicht an, was da drin liegt, und genau das war der Punkt.

Vor ein paar Wochen war da ein Loch. Erst kam der Putz runter, dann fanden wir das undichte Rohr, und weil die Wand ohnehin offen war, sind die Leitungen für die Klimaanlage gleich mit rein.

Jetzt steh ich davor. Glatter Putz, nichts Spektakuläres. Keiner, der hier vorbeiläuft, würde vermuten, was da alles drinsteckt.

Und dann ist mir aufgefallen, dass ich genau das seit Wochen meinen Kunden erzähle.

Ein System, das läuft, sieht man nämlich auch nicht. Man sieht nur, dass da jemand regelmäßig was schreibt und dass die Texte nach ihm klingen. Dass dahinter ein Ablauf liegt, den er sich einmal gebaut hat, merkt kein Mensch. Soll auch keiner merken.

Was man dagegen sofort sieht, ist das Rohr, das außen an der Wand hochläuft. Funktioniert schon. Aber man kuckt halt zwanzig Jahre drauf.

Bei Werkzeugen ist es genauso. Wer sein System baut, während er sowieso gerade dran ist, kriegt eine glatte Wand. Wer immer nur schnell was dranschraubt, kriegt den Kanal.

Am Mittwoch, 9. September, um 13 Uhr zeig ich live, wie so ein Ablauf entsteht. Ca. 70 Minuten, kostenlos, und danach weißt Du, wo bei Dir die Leitung hinmuss.

Anmeldung im ersten Kommentar.

Adresse

Mülbergerstraße 124
Esslingen
73728

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