09/09/2026
Wenn unser Chef durch Genua zieht, kommt er selten nur mit einem Espresso zurück.
Diesmal: vier alte Werbeplakate aus den 50er- und 60er-Jahren, gefunden an einem Straßenstand auf der Via XX Settembre. Campari, Bitter San Pellegrino, das alte Genova Grand Hotel – Motive aus einer Zeit, in der Gestaltung nicht aus hundert Varianten wählen konnte, sondern eine einzige gute Idee brauchte.
Kai nutzt Genua schon lange als seinen Third Place – zwischen Arbeiten, Beobachten und Kopf-frei-kriegen. Die vier Fundstücke ziehen jetzt bei uns in der Denkscheune ein. Als Erinnerung daran, dass Begrenzung selten ein Nachteil war. Sie war oft der Anfang von echter Kreativität – etwas, das man im Werbe-Trubel der 90er und 2000er zu oft vergessen hat, und das KI heute schonungslos sichtbar macht.