AD HOC Public Relations

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Mit individuellen Kommunikationsstrategien und zielführenden Maßnahmen unterstützen wir Unternehmen aus den Branchen Logistik, Transport und Verkehr, Auto, Technik und Umwelt sowie Finanzen und Healthcare. Wir bieten Kommunikationsberatung, Medienarbeit, Corporate Publishing, Digitale Kommunikation sowie Event- und Krisenmanagment.

  | Bis zu 150 voll beladene Lkw sind nötig, um ein durchschnittliches Motorgüterschiff mit einer Tragfähigkeit von 3.00...
21/08/2026

| Bis zu 150 voll beladene Lkw sind nötig, um ein durchschnittliches Motorgüterschiff mit einer Tragfähigkeit von 3.000 Tonnen zu ersetzen. 🚛🚛🚛 Diese Info aus dem Bundesministerium für Verkehr unterstreicht, wie wichtig die Binnenschifffahrt in Deutschland ist.

Auf dem „wuppen“ Containerschiffe sogar bis zu 400 Lkw-Ladungen, wie der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt e.V. (BDB) betont: ⛴️ „Hier fahren standardmäßig Binnenschiffe, die bis zu drei Leichter zusätzlich befördern können.“

Aktuell erleben wir, dass sich der Frachtverkehr nicht einfach von den Wasserwegen auf Straße und Schiene verlegen lässt. Abgesehen von deutlich höheren Kosten: Es mangelt an (Spezial-) Fahrzeugen, zum Beispiel für Mineralöl und Chemikalien, an Fahrern (hier herrscht ohnehin großer Mangel), an freien Bahnstrecken etc.. Lieferketten-Probleme mit all ihren Konsequenzen sind eine Folge.

Hinzu kommt der Umwelt-Aspekt: Binnenschiffe stoßen laut dem BDB weniger Schadstoffe aus als Lastkraftwagen. Die Rede ist von einem Drittel an Treibhausgasen je transportierter Tonne Fracht und Kilometer, verglichen mit einem Fernverkehrs-Lkw.

Die Situation auf dem Rhein ist schon kritisch genug. Gletscher-Wasser aus den Alpen 🏔️ sorgt dafür, dass die Lage nicht noch schlimmer ist. Doch der Klimawandel setzt Gletschern weltweit zu. Einige sind ganz verschwunden.

„In heißen Phasen stammt bis zu einem Fünftel des Rheinwassers aus den Gletschern, normalerweise ist es nur ein kleiner einstelliger Prozentanteil“ wird Enno Nilson von der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) auf quarks.de zitiert. Perspektivisch könnten also Phasen mit extrem niedrigem Rheinpegel „länger und intensiver werden", so der WDR.



Das FOTO ist KI-generiert.

  | Noch nie wurden in Deutschland so viele Übernachtungen in Ferienwohnungen und -häusern über Online-Plattformen gebuc...
14/08/2026

| Noch nie wurden in Deutschland so viele Übernachtungen in Ferienwohnungen und -häusern über Online-Plattformen gebucht wie 2025: Airbnb, Booking.com und Expedia vermittelten 68,3 Millionen Übernachtungen. 🛌Das ist ein neuer Höchstwert mit einem Plus von 13 Prozent gegenüber 2024, wie das Statistische Bundesamt berichtet.

Auch den Kreis hat dieser Boom erreicht. Laut Statistischem Landesamt wurden 2025 etwa 60.000 Übernachtungen im Kreis 🛏 über die genannten Onlineportale geregelt. Das ist ebenfalls ein neuer Rekord.

Bundesweit haben Gäste hier die meisten Übernachtungen online abgewickelt:
➡ Platz 1: Bayern (10,6 Millionen Übernachtungen) 🏞
➡ Platz 2: Baden-Württemberg (8,1 Millionen)
➡ Platz 3: Nordrhein-Westfalen (8,1 Millionen)
➡ Platz 4: Niedersachsen (8,0 Millionen)

Vor allem Reisende aus Deutschland sorgten für das Wachstum. Die Zahl der von ihnen gebuchten Übernachtungen in der Bundesrepublik stieg im Vergleich zu 2024 um 15,3 Prozent auf 48,5 Millionen.

Aber auch internationale Gäste buchen ihre Ferienunterkünfte hier immer häufiger über die drei genannten Online-Portale. Im vergangenen Jahr waren es 19,8 Millionen Übernachtungen, was einen Anstieg von 7,8 Prozent gegenüber 2024 bedeutet.

Je nach Region unterscheidet sich die Herkunft der Gäste.
➡ In Mecklenburg-Vorpommern (92,3 Prozent), Schleswig-Holstein (88,7) Prozent und Thüringen (83,8 Prozent) haben sich vor allem Menschen aus dem Inland zum Beispiel ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung über eins der Onlineportale gesichert.
➡ In Berlin hingegen entfielen 67,7 Prozent der entsprechend gebuchten Übernachtungen auf internationale Gäste.
➡ Darauf folgen Nordrhein-Westfalen (42,3 Prozent) und Baden-Württemberg (40,8 Prozent).
➡ Deutschlandweit kamen die meisten internationalen Reisenden über diesen Buchungsweg aus den Niederlanden, Polen und den USA.

Wie gesagt: Die Statistik des Statistischen Bundesamtes erfasst ausschließlich Buchungen über Airbnb, Booking.com und Expedia. Sie bildet demnach nicht den gesamten Markt für Ferienunterkünfte ab.

  | Hochwasserschutz in  , bekannt als „digitalstes Dorf der Welt“, zeigt sich zunächst im Kleinen: Beim Spazieren über ...
11/08/2026

| Hochwasserschutz in , bekannt als „digitalstes Dorf der Welt“, zeigt sich zunächst im Kleinen: Beim Spazieren über eine schmale Fußgängerbrücke im Dorf, die das Flüsschen Altenau quert, entdecken wir einen QR-Code (Foto). Mit seiner Hilfe erfahren wir den genauen Pegelstand 📊 des Gewässers (siehe Foto).

Ein Gimmik? Im Gegenteil: Etteln befindet sich in einem Talkessel, durch den die Altenau fließt. Diese wirkt harmlos in heißen und regenarmen Zeiten. Doch sie kann auch anders, wie nach dem Starkregen vom 16. Juli 1965. Damals verwüstete die „Heinrichsflut“ den Ort und forderte sieben Menschenleben. ♒

Damit solch ein Unglück nie wieder geschieht, ist in dem Ortsteil der ostwestfälischen Gemeinde (Kreis Paderborn, NRW) und in den umliegenden Gemeinden viel geschehen. 1971 wurde der Wasserverband Obere Lippe (WOL) gegründet. Er kümmert sich um bauliche Maßnahmen an den Fließgewässern in der Region, seit 2004 mit Fokus auf der Altenau.

Uns interessiert, ob sich das Dorf durch einen besonderen Hochwasserschutz auf digitaler Basis hervortut. Denn der 1.800-Einwohner-Ortsteil hatte Ende 2024 den internationalen IEEE Smart City Contest gewonnen und damals sogar Hongkong übertroffen.

„Aktuell noch nicht“, erklärt der ehemalige Ortsvorsteher und jetzige Digitalisierungsverantwortliche (CDO) Ulrich Ahle, „aber wir arbeiten an dem Thema.“ Ziel sei es, ein komplexes und auch auf andere Kommunen übertragbares Hochwasserinformationssystem aufzubauen.

An mehreren Stellen wurden Flusspegel-Sensoren installiert, außerdem Grundwasserpegel-Sensoren und Niederschlagsmesser.

In einem realitätsnahen 3D-Modell des Dorfs namens DiDoZ lassen sich schon jetzt Auswirkungen von Starkregenereignissen simulieren. Die Abkürzung steht für „Digitaler Dorf Zwilling Borchen-Etteln“. 👬

Zudem entsteht in einem von der geförderten Schwesterprojekt, dem „Waterverse“, ein umfassendes Wasserwarnsystem. Es basiert auf Messdaten und künstlicher Intelligenz.

Die Erfahrungen aus Etteln sollen auch anderen Regionen helfen. Die Verantwortlichen arbeiten ganzheitlich und mit Open-Source-Lösungen.

So macht die   Spaß: Unser   hat die Hälfte seiner Anschaffungskosten schon wieder eingespielt, und das nach knapp einem...
05/08/2026

So macht die Spaß: Unser hat die Hälfte seiner Anschaffungskosten schon wieder eingespielt, und das nach knapp einem Jahr! 🌞

Bleibt der Ertrag ähnlich, wird sich die Anlage in Kürze vollständig amortisiert haben. Dabei nutzen wir noch nicht einmal einen Speicher, und die beiden PV-Module sind tagsüber teilweise verschattet.

Exakt am 25. August 2025 hatten wir das Experiment gestartet …

Mehr dazu lest ihr in Franks Blogbeitrag auf www.adhocpr.de.

Habt ihr vielleicht auch schon Erfahrungen mit Balkonkraftwerken gemacht? Wir sind gespannt!

  | Die großen Ferien bedeuten für viele vor allem eins: Ab in den Urlaub! Doch bevor die Erholung einsetzt, brauchen Re...
31/07/2026

| Die großen Ferien bedeuten für viele vor allem eins: Ab in den Urlaub! Doch bevor die Erholung einsetzt, brauchen Reisende Geduld, denn erst einmal stehen die meisten Urlauber im Stau. 🙄

Schon zum Start der Sommerferien 2026 in Nordrhein-Westfalen vor zwei Wochen zählte der ADAC 572 Staus, genauso viele wie im vergangenen Jahr. Allerdings betrug ihre Länge 1.351 Kilometer, rund 25 Prozent mehr als beim Ferienbeginn 2025. 🚖🚕🚙🚘

Heute starten Bayern und Baden-Württemberg als letzte Bundesländer in die Sommerfrische. Ab Montag sind dann in ganz Deutschland Ferien, genauso wie in vielen Nachbarländern. Das Verkehrsaufkommen entlang der wichtigsten Reiserouten dürfte also besonders hoch werden.

Der ADAC erwartet ab heute viel Verkehr auf den Autobahnen in Bayern, besonders in Richtung Süden. Auch der Auto Club Europa (ACE) rechnet mit einem der staureichsten Wochenenden des Jahres. Kritisch soll es demnach von Freitagnachmittag bis Samstagvormittag ‼ werden, denn dann überschneiden sich Fernreiseverkehr, Pendler und Urlauber.

Ein erhöhtes Verkehrsaufkommen wird es voraussichtlich auf Strecken zu beliebten Urlaubszielen geben, etwa in Richtung Alpen 🏞, Seen 🚣‍♀, Küsten und Mittelgebirge. Zusätzlich bremsen bundesweit derzeit 1.000 Baustellen 🚧den Verkehr.

Um Ausweichverkehr zu verhindern, kann es an besonders belasteten Strecken erneut Abfahrtssperren geben, wie der ADAC berichtet. Betroffen sind in Deutschland unter anderem Abschnitte der A7, A8, A93 sowie die B2/B23 bei Garmisch-Partenkirchen.

Wer ins Ausland fährt, sollte laut ADAC ebenfalls Geduld einplanen.

➡ In Österreich sind unter anderem die West-, Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn staugefährdet. Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke sowie eine Protestaktion auf der Fernpassroute können zusätzliche Verzögerungen verursachen.

➡ In der Schweiz sind vor allem auf der Gotthardroute, der San-Bernadino-Route sowie auf den Autobahnen A1 und A3 lange Staus möglich.

➡ In Italien stockt der Verkehr vermutlich auf der Verlängerung der Brennerautobahn und den Streckenabschnitten zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua.

ADAC ACE

  | Fast ausgestorben und jetzt wieder „voll da“ sind   in Deutschland. Selbst vor hundert Jahren sei ihre Zahl nicht so...
31/07/2026

| Fast ausgestorben und jetzt wieder „voll da“ sind in Deutschland. Selbst vor hundert Jahren sei ihre Zahl nicht so hoch gewesen, berichtet der Naturschutzbund NABU e.V.. 15.000 Brutpaare hat er 2026 gezählt. In jedem der 16 Bundesländer leben Adebare.

Und das nach einem historischen Tiefststand in den 1980-er Jahren. 🔢 Damals gab es weniger als 3.000 Brutpaare in Ost- und Westdeutschland zusammen. Nordrhein-Westfalen (NRW) kam 1991 auf genau drei Paare. Aktuell ziehen mehr als 1.000 Paare ihre Jungen in dem bevölkerungsreichsten Bundesland groß.

„Die Rückkehr des Weißstorchs ist der wohl größte Erfolg des Artenschutzes der vergangenen Jahre in Nordrhein-Westfalen“, heißt es in einem lesenswerten Beitrag im neuen Magazin der NRW-Stiftung.

Gründe für den Aufwärtstrend sind Maßnahmen wie:
➡️ die Wieder-Vernässung von Feuchtgrünland
➡️ die Renaturierung von Flüssen beziehungsweise Flussauen. ♒
➡️ eine Grünlandbewirtschaftung, die auf den Weißstorch abgestimmt ist

Viele Storchenschützer haben sich jahrzehntelang für die Tiere stark gemacht, zum Beispiel in der Weser-Aue bei Petershagen. 👏 Sie gilt als „Storchenhauptstadt“ in NRW.

Hauptgrund für die wachsende Population der Großvögel in Deutschland ist aber ein anderer: Die Tiere haben ihr „Reise-Verhalten“ verändert und damit auf den reagiert. Dazu Bernd Petri von der NABU-Bundesarbeitsgruppe Weißstorch: „Vor 30 Jahren waren drei Viertel unserer Störche Ostzieher, heute ist das Verhältnis umgekehrt: Drei Viertel ziehen nach Westen.“ ↘↙

Zugrouten sind kürzer und damit weniger anstrengend und verlustreich geworden. Anstatt in Süd- und Ostafrika zu überwintern, fliegen die Tiere lieber „nur“ nach Nordafrika oder auf die iberische Halbinsel.

Zwei Ausflugstipps:
➡️ Im Michael-Otto-Institut, einer Außenstelle des NABU-Bundesverbands in Bergenhusen, gibt es eine sehenswerte Weißstorch-Ausstellung (bergenhusen.nabu.de).

➡️ Das "Haus der Flüsse" in informiert über die Flusslandschaft der Unteren Havelniederung und natürlich auch über Störche (haus-der-fluesse.de).

Michael-Otto-Institut im NABU NRW-Stiftung

  | Der Camping-Boom ist ungebrochen und damit auch das Interesse vieler Deutscher an einem eigenen Reisegefährt. Eine M...
25/07/2026

| Der Camping-Boom ist ungebrochen und damit auch das Interesse vieler Deutscher an einem eigenen Reisegefährt.

Eine Million zugelassene Wohnmobile 🚙, doppelt so viele wie noch 2017: Diese Marke wurde bundesweit schon im April 2025 geknackt, so das Kraftfahrtbundesamt (KBA). Stand 1. Januar 2026 kam in Deutschland ein zugelassenes auf 80 Einwohner.

In Nordrhein-Westfalen waren es 85 Einwohner pro Urlaubsgefährt. 211.800 zählte der Landesbetrieb IT.NRW Anfang 2026. Das sind sieben Prozent mehr dieser Fahrzeuge als im Vorjahr und sogar 35,7 Prozent mehr als 2022, also in der Corona-Krise.

Im NRW-weiten Vergleich liegt der Kreis mit 197 Wohnmobilen auf 10.000 Einwohner vorn. Besonders beliebt sind Modelle wie der Fiat Ducato, der VW Transporter oder der Citroën Jumper.

Am Steuer sitzt in Deutschland vor allem die Generation 60+. Knapp ein Drittel der Wohnmobile ist auf Menschen zwischen 60 bis 69 Jahren zugelassen. Darauf folgt die Altersgruppe der 50 bis 59-Jährigen. Weniger als zehn Prozent wurden von unter 30-Jährigen angemeldet.

Und wohin geht die Reise? Urlauber/innen aus Deutschland campen am liebsten in Deutschland. Das Statistische Bundesamt registrierte hier für 2025 insgesamt knapp 44,7 Millionen Übernachtungen auf einem Campingplatz. 39,9 Millionen davon betrafen einheimische Personen.

Besonders beliebt sind:
➡ die schleswig-holsteinische Ostsee 💦 mit insgesamt 3,5 Millionen Übernachtungen
➡ der Schwarzwald (2,6 Millionen)
➡ die niedersächsische Nordseeküste (2,0 Millionen)
➡ das bayerische Allgäu (1,8 Millionen) 🏞
➡ die Region Bodensee-Oberschwaben (1,7 Millionen)

Campingäste aus dem Ausland verbrachten ihre Nächte mit Vorliebe im Südwesten Deutschland, genauer:
➡ im Schwarzwald (735.000 Übernachtungen) 🌲🌲🌲
➡ in der Region Mosel-Saar (369.000)
➡ in der rheinland-pfälzischen Eifel (301.000)
➡ in Bodensee-Oberschwaben (239.000)
➡ im bayerischen Allgäu (162.000)

Seid ihr auch gern mit dem Camper unterwegs? Und wenn ja: Wohin fahrt ihr am liebsten?

  | Binnenschiffern in Deutschland macht   in diesem Sommer besonders früh zu schaffen, vor allem auf frei fließenden Fl...
17/07/2026

| Binnenschiffern in Deutschland macht in diesem Sommer besonders früh zu schaffen, vor allem auf frei fließenden Flüssen wie dem Rhein. 💦

Drei von vier Gütertransporten per Schiff werden über diese wichtigste Bundeswasserstraße abgewickelt. 🚢 Auf dem gesamten Rhein, also von Basel bis zur Nordsee, wurden im Jahr 2024 Güter mit einem Gewicht von insgesamt 284,5 Millionen Tonnen transportiert, so die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR).

Durch die Hitzewellen der vergangenen Wochen hat sich die Lage zugespitzt. 🌅 Nebenarme des Rheins, zum Beispiel bei Bendorf, sind fast ausgetrocknet. Fahrrinnen sind flacher und schmaler geworden. So steigt das Risiko für die Kapitäne, auf Sand- und Kiesbänke zu treffen oder sich auf felsigem Grund festzufahren.

Mit am kritischsten ist die Engstelle bei Kaub zwischen Koblenz und Bingen. Dort lag der Pegelstand gestern bei extrem niedrigen 45 cm. Zum Vergleich: Der mittlere Wasserstand beträgt dort eigentlich 2 Meter. 🎚️

„Behördliche Fahrverbote“ gibt es trotzdem nicht, wie die WSV - Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) generell erklärt. Anders als bei Hochwasser seien die Schiffsführer bei niedrigen Pegelständen selbst für die sichere Fahrt bei Niedrigwasser verantwortlich.

In der Praxis sieht das dann so aus: Je flacher die Fahrrinne und je mehr Tiefgang ein Schiff hat, desto weniger Ladung kann es an Bord nehmen. Die einzelnen Schiffe transportieren also weniger Güter, manchmal nur noch 30 Prozent. Wenn die gesamte Fracht trotzdem schnell von A nach B gelangen soll, müssen Kunden mehr Schiffe ordern, wenn verfügbar. Das treibt Transportkosten hoch 💶 und führt zu logistischen Problemen, auch bei der Anlieferung.

Ein „Aktionsplan Niedrigwasser Rhein“ soll solche Situationen künftig vermeiden, zum Beispiel durch den Bau von „flachgehenden“ Schiffen.

Mehr zum Thema Niedrigwasser gibt es im neuen Datenportal NIWIS (niwis-online.de). Bundesumweltminister Carsten Schneider hat es am Mittwoch vorgestellt.

Weitere Quellen: BfG | Bundesanstalt für Gewässerkunde, elwis.de, WDR et al.

  | Erinnert sich noch jemand an den „Goldenen Plan“ aus der Wirtschaftswunder-Zeit? Verkündet wurde die Richtlinie bezi...
10/07/2026

| Erinnert sich noch jemand an den „Goldenen Plan“ aus der Wirtschaftswunder-Zeit? Verkündet wurde die Richtlinie beziehungsweise das Konsens-Papier 1959 von der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) . 🏅

In den alten Bundesländern lief daraufhin bis etwa 1975 ein umfangreiches Sportstätten-Bauprogramm. Bund, Länder und Gemeinden steckten viel Geld in neue Anlagen, besonders in Schwimmbäder. Ehrenamtliche opferten ihre Wochenenden, um mitzuhelfen.

„Die DDR fokussierte sich seinerzeit auf die kontinuierliche Entwicklung von Sportstätten zur Förderung des Leistungssports“, heißt es außerdem von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB).

„Splish-Splash“ für alle. 💦 Wenn man heute auf die Bäderlandschaft blickt, sieht die Lage weniger rosig aus. Viele Anlagen müssten saniert werden. Manche sind geschlossen; einige vorübergehend, andere für immer.

Zahlen: 🏊‍♀️ Eine sehr gute Annäherung bietet das Portal baederleben.de, herausgegeben von der Hochschule Koblenz unter Beteiligung der DGfdB. Ziel ist eine valide Datenbasis über Bäder in Deutschland. Viele freiwillige Badpat/innen und freiwillige Helfern/innen wirken daran mit, diese Daten „auf Stand“ zu halten.

Aktuell sind 10.232 Schwimmbäder gelistet, mit insgesamt 19.494 Becken. Genannt werden zum Beispiel
➡️ 2.474 Frei- und Kombibäder,
➡️ 1.663 Hallenbäder und
➡️ 979 Schulbäder.

Von allen Badeorten, darunter auch Naturbäder, Hotel-, Klinik-, Schul- und sonstige Bäder, sind längst nicht alle öffentlich zugänglich. Außerdem sind nach dem aktuellen Stand 525 „dauerhaft“ geschlossen.

Selbst bei regulär geöffneten Gewässern kann es zu Engpässen kommen, manchmal ausgerechnet unter einem „Hitzedom“. 🥵 Mal fehlt Personal wegen Krankheit, mal verschlechtert sich die Wasserqualität binnen Tagen und aufgrund der vielen Gäste so stark, dass nichts mehr geht.

Im Schnitt sind Schwimmbäder in Deutschland um 1970 entstanden. Nur etwa jedes Dritte (38 Prozent) wurde seither kernsaniert. „Kein Wunder also, dass der Investitionsrückstand immens ist“, so die DGfdB. 👩‍🌾

Quelle u.a.: © Bundesinstitut für Sportwissenschaft: Datenquellen Koordinaten: © GeoBasis-DE / BKG (2021)

  | Sich um eine Klimaanlage oder einen Ventilator prügeln? 🥋 In Frankreich ist das vor wenigen Tagen passiert. Ein groß...
03/07/2026

| Sich um eine Klimaanlage oder einen Ventilator prügeln? 🥋 In Frankreich ist das vor wenigen Tagen passiert. Ein großer Discounter hatte eine Sonderaktion gestartet, die aus dem Ruder lief. Manche Leute drehten komplett durch. In Ländern wie den USA oder Japan wäre das vermutlich unvorstellbar. Klimaanlagen sind dort Standard.

In Europa verfügen rund 20 Prozent aller Haushalte über eine Klimaanlage. 🌬

Und in Deutschland? Ein vollständiger Überblick fehlt. Rückschlüsse lässt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox zu. 19 Prozent der Befragten setzen demnach schon jetzt auf Airconditioning. Von den verbleibenden 81 Prozent plant jede/r Fünfte (19 Prozent), sich ebenfalls ein Gerät anzuschaffen.

Das Statistische Bundesamt (Destatis ) berichtet, dass von 58.885 fertiggestellten Wohngebäuden im Jahr 2025 insgesamt 4,3 Prozent mit Anlagen zur Kühlung ausgestattet wurden. 🏠 Anlagen zur Kühlung, das sind nicht nur Klimaanlagen, sondern zum Beispiel auch Fußbodenheizungen mit Kühleffekt.

Sollten die klimatischen Veränderungen zunehmen, könnten sich Verivox zufolge deutlich mehr Menschen die Anschaffung einer Klimaanlage im eigenen Haus vorstellen.

Die Hitzewelle Ende Juni 2026 könnte schon bald Taten folgen lassen, denn Wetterexperten ermittelten an drei Tagen nacheinander bundesweit neue Temperaturrekorde. ☀ Das DWD-Messnetz registrierte am 28. Juni 2026 genau 41,7 Grad Celsius im b an der Station Lüchow in Niedersachsen (am 28.06.2026). randenburgischen Coschen, das erweiterte meteosol® Messnetz sogar 42,1 Grad

Noch höhere Temperaturen belasten die Menschen in Südeuropa, zum Beispiel auf Sardinien und Sizilien mit bis zu 48 Grad Celsius. 🥵 Da verwundert es nicht, dass Italien in Europa die meiste Energie zum Kühlen von Räumen verbraucht: 22.689,19 Terajoule im Jahr 2024 (Quelle: Eurostat ).

Klimaanlagen polarisieren. Kritisiert werden zum Beispiel der zusätzliche Stromverbrauch und die stärkere Netzbelastung. Die URSACHEN der Klimakrise werden mit Klimaanlagen nicht beseitigt.

Weitere Quellen: Euronews, Kachelmannwetter.com, AFP et al.

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