18/09/2026
Zwei Tage Big Bang KI Festival in Berlin – unser Team war mit unterschiedlichen Perspektiven vor Ort.
11.400 Gäste, über 450 Speaker, sechs Bühnen: Europas führendes KI-Event hat gezeigt, wie groß das Feld zwischen KI-Euphorie und KI-Skepsis gerade ist. Gastgeber Jens de Buhr forderte eine KI-Pause, um bei Sicherheit und Kontrolle aufzuholen. Frank Thelen nannte die KI-Verordnung „f**king crazy". Dazwischen: Unternehmen, die längst zeigen, wie es konkret geht.
Auf den Masterclass-Bühnen war die Botschaft überraschend nüchtern: Erfolgreiche KI-Rollouts scheitern selten an der Technik. Sie scheitern an der Einführung – an fehlender Zielgruppenklarheit, an Datenschutz, der zu spät mitgedacht wird, an fehlender Zeit fürs Team. Und der nächste Schritt heißt nicht mehr Prompting, sondern Mandatieren: Was darf ein Agent eigentlich in meinem Namen tun – und wer haftet dafür?
Unser Fazit nach zwei Tagen: Zwischen dem, was technisch möglich ist, und dem, was am Montagmorgen im Betrieb ankommt, liegt kein Technologiesprung. Da liegt Organisation. Genau daran arbeiten wir – für uns und für unsere Kunden. Wir werden kommendes Jahr auf jedenfall wieder mit einem Team vor Ort sein und freuen uns jetzt schon darauf.
Danke an das Team des BIG BANG KI FESTIVAL für zwei intensive Tage.