23/03/2026
Ich habe gestern etwas beobachtet, das mich nicht loslässt.
Menschen kommen auf einen Kreativmarkt…
und verhalten sich erstmal wie im Internet.
Schnell schauen.
Weitergehen.
Nächster Stand.
Wie ein Scrollen – nur in echt.
Und ganz ehrlich:
Das macht etwas mit uns.
Wir bleiben oberflächlich.
Nehmen vieles nur noch kurz wahr.
Und gehen weiter, bevor überhaupt etwas entstehen kann.
Und dann passiert es doch.
Irgendwo bleiben Menschen stehen.
Fangen an zu sprechen.
Bleiben länger.
Und plötzlich verändert sich alles.
👉 Aus „Konsum“ wird Kontakt.
👉 Aus „ich schau nur“ wird ein Gespräch.
👉 Aus einem Stand wird ein Moment.
Und genau da wird es spannend:
Weil wir merken,
dass wir eigentlich gar nicht nur schauen wollten.
Wir wollten erleben.
✨
Und vielleicht ist genau das auch der Punkt,
der mich von Anfang an begleitet hat.
Der Markt war für mich früher auch eine Übung.
Mit Menschen ins Gespräch zu kommen.
Aber eins wollte ich immer erreichen:
👉 Dass Menschen meinen Stand mit einem Lächeln verlassen.
Das klappt nicht immer.
Aber oft.
Und jedes einzelne Lächeln
verändert mehr, als wir denken.
✨
Und genau darüber denke ich gerade viel nach.
Denn mein nächster Markt steht schon vor der Tür.
Am 24.–26.04. bin ich auf dem Fürstlichen Gartenfest in Kranichstein.
Und diesmal geht es für mich nicht nur darum,
was ich mitnehme.
Sondern:
👉 Was soll dort entstehen?
👉 Was bleibt wirklich bei den Menschen?
Mel ✨️