Typ-und Imageberatung Michaela Mössler-Wilmsen

Typ-und Imageberatung Michaela Mössler-Wilmsen Coaching und Imagekonzepte trifft Typberatung

Eine Symbiose von Innen und Außen Jeder Mensch ist individuell und so sind auch meine Beratungen.

"Michaela bietet mehr als Farb-und Stilberatung, weil sie in den Menschen mehr sieht als nur den Körper.Sie nimmt ihn in seiner Persönlichkeit mit Farbe und Form war und bringt ihn dadurch zum Strahlen" (Zitat: Eva W.aus H.)

Das Thema im  Oktober: „Zwischen Rasenmäher und U-Boot: Wie geht man mit der veränderten Elternschaft um?“Die Dynamik im...
19/09/2026

Das Thema im Oktober:

„Zwischen Rasenmäher und U-Boot: Wie geht man mit der veränderten Elternschaft um?“

Die Dynamik im Klassenzimmer hat sich drastisch verändert: Auf der einen Seite stehen die „Rasenmäher-Eltern“, die jedes Hindernis für ihr Kind aus dem Weg räumen und bei jeder Note mit dem Anwalt drohen. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr „U-Boot-Eltern“ – sie sind faktisch überhaupt nicht präsent und tauchen völlig ab, wenn es um Verantwortung geht. Der komplette Erziehungsauftrag wird klammheimlich an die Schule übergeben.

Klar ist: Diese extreme Spaltung bringt Lehrkräfte an ihre Grenzen. Aber wie geht man mit Eltern um, die entweder jede Entscheidung juristisch bekämpfen oder sich komplett aus der Erziehung herausziehen? Wo verläuft die Grenze der Verantwortung?

In dieser Ausgabe unseres 2-stündigen Online-Austauschs wollen wir gemeinsam einen ehrlichen Blick auf die Realität der Elternarbeit werfen.

Bring deine Praxiserfahrung ein, diskutiere auf Augenhöhe mit Kolleg*innen und nimm frische Impulse für deinen Alltag mit.

Ich freue mich auf den Austausch.

Wann: Samstag, 10.Oktober 2026, von 11:00 bis 13:00 Uhr - die Teilnahme ist kostenlos

Anmeldungen bitte per E-Mail: [email protected]

Wenn die Position das Ego frisst – warum manche Chefs zu Diktatoren werdenWarum mutieren eigentlich so viele Führungskrä...
10/09/2026

Wenn die Position das Ego frisst – warum manche Chefs zu Diktatoren werden

Warum mutieren eigentlich so viele Führungskräfte zu Diktatoren?

Das Problem liegt oft tief: Viele Vorgesetzte definieren ihren gesamten Selbstwert ausschließlich über ihren Titel. Die Position ist für sie kein normaler Job mehr, sondern das komplette Fundament ihrer Identität.

Eigentlich sollten Chefs souverän führen und ihrem Team den Rücken stärken. Doch wenn das eigene Selbstwertgefühl nur an der Macht klebt, verwandelt sich der Chef ganz schnell in einen Kontrollfreak. Die Folge? Die Mitarbeiter ducken sich weg, schalten auf Dienst nach Vorschrift um und trauen sich nichts mehr zu.
Oder schlimmer noch: Sie machen sich hinter dem Rücken der Führungskraft lustig über diese.

Solche Chefs fordern absolute Kontrolle, verbieten jeden Widerspruch und dulden keine andere Meinung – Sätze wie „Ich bin hier der Chef!“ fallen da oft im Minutentakt. Doch dieses krampfhafte Pochen auf den Status zerstört nicht nur die Stimmung im Team, sondern bremst am Ende das ganze Unternehmen aus – weil schlichtweg niemand mehr mitdenkt.

Warum passiert das so oft? Weil viele Führungskräfte verlernt haben, ihre eigene Unsicherheit zu hinterfragen. Ein Mitarbeiter, der eine kritische Frage stellt oder eine andere Idee einbringt, wird sofort als persönliche Bedrohung wahrgenommen. Man hat Angst, die Kontrolle zu verlieren oder bloßgestellt zu werden. Anstatt zuzuhören, blockieren diese Chefs, reagieren abwertend und regieren nur noch mit Druck.

Im schlimmsten Fall wird jeder, der den Mund aufmacht, systematisch kaltgestellt – mit allen Mitteln. Die Flucht in den diktatorischen Führungsstil ist am Ende also nichts anderes als die nackte Angst vor der eigenen Bedeutungslosigkeit.

Was wäre aber, wenn Führungskräfte ihre Stärke nicht aus ihrer Machtposition, sondern aus echtem Selbstbewusstsein ziehen würden?
Wer in sich selbst ruht, hält auch Gegenwind aus. Wenn Chefs offen für das Wissen ihrer Mitarbeitenden sind, treffen sie am Ende die weitaus besseren Entscheidungen. Sie lernen, Verantwortung abzugeben und echtes Vertrauen zu schenken. Das stärkt die eigene Kompetenz, man lernt besser zuzuhören und Konflikte auf Augenhöhe zu lösen. So entsteht echtes Ansehen im Team, weil Souveränität und Gelassenheit ausgestrahlt werden. Wenn die Angst verschwindet, kommen die guten Ideen von ganz alleine.

Statt Machtspielchen zu spielen, müssen Vorgesetzte lernen, Mensch und Rolle zu trennen. Das gelingt nur durch ehrliche Selbstreflexion und den Mut, das eigene Ego mal hintenanzustellen. Führung ist schließlich dazu da, das Team erfolgreich zu machen – und nicht, um das eigene Selbstwertgefühl aufzupumpen.

Mitarbeiter brauchen das sichere Gefühl, Bedenken und Ideen äußern zu können, ohne Angst vor den Launen des Chefs zu haben. Nur wer sich wirklich gehört und gesehen fühlt, bringt Leistung und brennt für den Job.

Und seien Sie mal ehrlich, liebe Führungskräfte, Geschäftsführer oder Vorstandsvorsitzenden: Sie alle wollen doch den bestmöglichen Erfolg für Ihren Betrieb, oder etwa nicht?!?

Deshalb: Vertrauen und Augenhöhe bringen ein Unternehmen weiter – der diktatorische Kontrollwahn aber definitiv nicht!

Und weiter geht’s:Ab September - ganz genau am Samstag, den 12.9. 2026 von 11:00 bis 13:00 UhrDas Thema dieses Mal: „Wie...
23/08/2026

Und weiter geht’s:
Ab September - ganz genau am Samstag, den 12.9. 2026 von 11:00 bis 13:00 Uhr

Das Thema dieses Mal: „Wieviel Veränderung braucht Schule?“

Neue Prüfungsformen, 4K-Kompetenzen, KI im Unterricht – die Liste der Forderungen an Lehrkräfte ist lang. Doch wo verläuft die Grenze zwischen sinnvoller Modernisierung und reiner Überforderung im Schulalltag?

Klar ist: Schule braucht Veränderung. Aber wie viel Umbruch ist sinnvoll, ohne dass das Kollegium komplett ausbrennen? Wo sind Reformen nötig und wo schützt uns Bewährtes vor dem Dauerchaos?

In dieser Ausgabe unseres 2-stündigen Online-Austausch wollen wir gemeinsam einen Blick auf die Realität werfen.
Bring deine Praxiserfahrung ein, diskutiere auf Augenhöhe mit Kolleg*innen und nimm frische Impulse für deinen Alltag mit.

Ich freue mich auf den Austausch.
Anmeldungen bitte per Email: [email protected]

Alpha, Beta, Gamma - der Omega muss weg!Warum haben so viele Führungskräfte Angst vor Omegas?Im Modell von Raoul Schin...
05/05/2026

Alpha, Beta, Gamma - der Omega muss weg!

Warum haben so viele Führungskräfte Angst vor Omegas?

Im Modell von Raoul Schindler gibt es verschiedene Rollen im Team: Alpha, Beta, Gamma und Omega.

Alphas sind die Führungspersönlichkeiten, Betas die loyalen Unterstützer der Alphas, Gammas sind die fleißigen Arbeitsbienen und dann sind da noch die Omegas, die ewigen Kritiker.

Omegas fragen viel nach, bringen neue Ideen und zeigen, wie Macht und Einfluss verteilt sind. Das kann Ordnung durcheinanderbringen, aber auch für mehr Produktivität sorgen, wenn man damit gut umgeht.

Warum klappt das nicht immer? Weil Führungskräfte oft vermeiden, Dinge zu hinterfragen. Ein Omega, der ständig Kritik bringt, wirkt schnell wie eine Bedrohung für das eigene Selbstbild – man denkt, man habe den “richtigen Weg” verfehlt oder sieht seine fachliche Kompetenz in Frage gestellt. Dadurch ziehen sich viele Führungskräfte zurück, blockieren oder werden abwertend.

Und im schlimmsten Fall versucht die Führungskraft den vermeintlichen Störefried zu eliminieren – mit allen (unerlaubten) Mitteln.Die Angst vor dem Omega ist also oftmals Angst vor der eigenen Unsicherheit.

Was wäre aber wenn Omegas nicht ausgeschlossen, sondern mit ins Team genommen würden?

Ehrliches Feedback deckt Risiken auf, die sonst übersehen würden.Wenn Führungskräfte offen sind für konstruktive Kritik, stärkt dies ihre Fähigkeiten gute Entscheidungen zu treffen, da sie über kurz oder lang lernen vor Entscheidungen unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen.Und es stärkt die sozialen und persönlichen Kompetenzen der Führungskräfte. Sie lernen, empathischer zu führen, besser zuzuhören und Konflikte konstruktiv zu lösen. Sie gewinnen auch mehr Vertrauen im Team, weil Transparenz und Offenheit sichtbar werden. Außerdem verbessern sich die Teamdynamik und die Resilienz, da unterschiedliche Sichtweisen zu Lösungen beitragen.

Statt Omegas abzulehnen sollten Unternehmen lernen sie sinnvoll zu integrieren.Durch klare Regeln bei Diskussionen wird der Austausch respektvoll, faktenbasiert und strukturiert geführt, sodass alle Perspektiven Raum finden, ohne dass Debatten ins Unproduktive abgleiten.

Gleichzeitig schaffen klare Entscheidungswege Transparenz darüber wer letztendlich entscheidet und wer dafür die Verantwortung trägt.

Psychologische Sicherheit bleibt das Fundament: Mitarbeitende gewinnen dadurch Sicherheit, dass sie ihre Bedenken äußern können, ohne Angst vor negativen Konsequenzen zu haben.Sie erhalten das Gefühl „gehört“ und „gesehen“ zu werden – ein wichtiger Aspekt bei produktiver Teamarbeit und schlussendlich auch beim Geschäftserfolg eines Betriebes.

Und seien Sie mal ehrlich liebe CEOs, Geschäftsführer oder Vorstandsvorsitzenden, Sie alle wollen doch den bestmöglichen Geschäftserfolg für Ihren Betrieb, oder etwa nicht?!?

Deshalb: Alpha, Beta, Gamma – der Omega gehört ins Team, nicht in die Outsourcing-Strategie.

Heute möchte ich euch an einer Situation teilhaben lassen, die ich Anfang der Woche erleben durfte.Dienstag, 14:00 Uhr, ...
11/04/2026

Heute möchte ich euch an einer Situation teilhaben lassen, die ich Anfang der Woche erleben durfte.

Dienstag, 14:00 Uhr, Coachingsetting mit einer Lehrkraft;

Die Eckdaten:

➡️Lehrkraft seit knapp 15 Jahren
➡️Schulform: Sekundarstufe I
➡️Im Coaching seit Dezember
➡️Settings: 14tägig
➡️Ursprungsanliegen: Überforderung/Stress/Wunsch nach Entlastung

Die Lehrkraft gab an eine massive Überforderung zu fühlen.
Sie fühlte sich ausgebrannt.
Konnte nicht mehr entspannen.
Gab an, dass sie unter Dauerstrom stehen würde.

Ihr große Wunsch war es, eine Entlastung im Schulalltag zu erhalten.

Im Februar hat sie sich durchgerungen, mit ihrer Schulleitung offene über ihre Befindlichkeiten zu sprechen.

Die Schulleitungen hat umgehend reagiert und der Lehrkraft versprochen, sich zu kümmern.

Ende März hat die Lehrkraft eine bereits pensionierte Lehrkraft als Unterstützung zur Seite gestellt bekommen.
Vorerst auf Ehrenamtsbasis; bis alle Formalitäten mit den Behörden abgeschlossen sind.
Die Schulleitung hatte dies ermöglicht.

Und nun, am Dienstag:
➡️Die Lehrkraft war außer sich
➡️Sie fühlt sich kontrolliert von der zweite Lehrkraft
➡️ Sie fühlt sich kontrolliert von der Schulleitung
➡️Original-Ton: „Als ob ich nicht fähig wäre, alleine zu unterrichten!“

Die Reaktion hat mich erst überrascht; aber:
Lehrkräfte sind Einzelkämpfer;
Viele standen tatsächlich das letzte Mal in ihrem Referendariat bzw. Unterrichtspraktikum zu Zweit im Klassenzimmer.
Und die gute gemeinte Hilfestellung durch die Schulleitung konnte bzw. kann die Lehrkraft daher nicht als Entlastungsinstrument ansehen.

Wahrscheinlich wird es noch ein, zwei Coaching-Settings brauche bis es das Refraiming einsetzen wird.
Unmöglich ist es nicht - aber es wird schwierig werden.
Denn es bedarf Mut, sich auf Neues einzulassen und „alte Zöpfe“ abzuschneiden, auch wenn sie noch so hinderlich sind.

Deshalb: Fortsetzung folgt

Gerne möchte ich nochmals auf meine kostenlose Online-Veranstaltung „Let’s Talk about“ aufmerksam machen. Dieses Mal zum...
07/04/2026

Gerne möchte ich nochmals auf meine kostenlose Online-Veranstaltung „Let’s Talk about“ aufmerksam machen. Dieses Mal zum Thema „KI im Schulalltag“
Termin: 18.4., 11:00-13:00 Uhr
Anmeldungen per Email: [email protected]

Adresse

Halle
33790

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Typ-und Imageberatung Michaela Mössler-Wilmsen erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie